Nachrichtenarchiv "Seniorenschach"

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Liebe Schachfreunde und Schachfreundinnen,

früher hat es Wochen gedauert - heute rechnen wir in Tagen!

Nur 5 Tage nach der Veröffentlichung der Ausschreibung ist die OBSenEM 2022 ausgebucht und die Warteliste wurde eröffnet. Jetzt heißt es Daumendrücken, daß uns Corona nicht schon wieder einen Strich durch die Rechnung macht und daß wir das Turnier wie geplant durchführen können.

Hier ist die Ausschreibung für die OBSenEM 2022.

Zur Teilnehmerliste auf Chess-Results geht es hier.

Zur Warteliste geht es hier.

Anmeldungen für die Warteliste bitte per E-Mail an bernhard@berlinerschachverband.de

Wir freuen uns auf Eure Teilnahme!

Christian Syré (Seniorenreferent BSV) und im Namen des Schiedsrichterteams Bernhard Riess (Vizepräsident)

Kategorien: Breitenschach, Seniorenschach, Spielausschuß, Turniere

vom 25.01. bis 02.02.2022 in Oberschöneweide

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Liebe Schachfreunde und Schachfreundinnen,

hier ist die Ausschreibung für die OBSenEM 2022.

Anmeldungen bitte per E-Mail an bernhard@berlinerschachverband.de

Wir freuen uns auf Eure Teilnahme!

 

Christian Syré (Seniorenreferent BSV)  und im Namen des Schiedsrichterteams Bernhard Riess (Vizepräsident)

 

Kategorien: Breitenschach, Seniorenschach, Turniere

Europameisterschaft der Senioren 2021 in Budoni/ Sardinien

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Die Europameisterschaft der Senioren 2021 fand in Budoni, einer kleinen Gemeinde an der Nord-Ostküste von Sardinien statt. Am besten nutzt man den Flughafen Olbia/ Sardegna.
Wie bei Senioren üblich, gab es zwei Alters-Gruppen, ein Ü65- und ein Ü50-Open. Als Ü65 könnte man sich auch für die Ü50-Gruppe entscheiden.

In Budoni wurden vier Senioren-Europameistertitel 2021 vergeben.

Den Ü65-Titel der Frauen gewann die Berlinerin WIM Annett Wagner-Michel, die für Rotation Pankow spielt, vor Mira Kierzek aus Fulda und Ristoja Aulikki aus Finnland. Annett Wagner-Michel war Auswahlspielerin und Landesmeisterin von 1981 und 1983 in der DDR.
https://de.wikipedia.org/wiki/Annett_Wagner-Michel

Senioren-Europameister Ü65 und Sieger des Ü65-Opens mit 7 Punkten aus 9 Runden wurde der israelischen IM Nathan Birnboim, der zurzeit in Berlin weilt, gelegentlich für den SC Kreuzberg spielt und die Familie seiner Tochter besucht. Der Engländer Terry Chapman wurde Zweiter vor Bengt Hammar aus Schweden.

In der Alters-Gruppe Ü50 gewann mit IM Fabrizio Bellia erstmals ein Italiener vor dem Favoriten GM Klaus Bischoff (Deutschland). Dritter wurde IM Laszlo Krizsany aus Ungarn.

Der Frauentitel Ü50 ging an WIM Elena Krasenkova (Russland). Sie erreichte als beste Frau im Feld Platz sieben in der Gesamtwertung. Zweite wurde IM Angela Borsuk aus Israel, Dritte wurde WIM Ingrid Lauterbach (England).

An den beiden Turnieren nahmen 65 Spieler und Spielerinnen teil. Wegen der Corona-Problematik fehlten insbesondere Spieler aus Russland. Das könnte vielleicht auch damit zusammenhängen, dass der Sputnik-Impfstoff in der EU keine Zulassung der EMA hat.

Platzierungen von Berliner Spielern (insgesamt 14 deutsche Spieler):

Ü65
6. Platz, 5,5 Pkt., FM Christian Syré (Turbine Berlin)
7. Platz, 5,5 Pkt., WIM Annett Wagner-Michel (Rotation Pankow)
10. Platz, 5,0 Pkt., Boris Gruzman (87 Jahre!), (Lübecker SV, früher SK Zehlendorf)

Ü50
19. Platz, 4,5 Pkt., Michael Hoffmann (vereinslos)
29. Platz, 3,5 Pkt., Frank Dreke (SV Mattnetz)

Turnierseite:
http://ecusenior.unichess.it/

Ergebnisse:
https://chess-results.com/tnr569457.aspx?lan=1&art=0&fed=ENG&turdet=YES&flag=30

Partien:
https://chess24.com/de/watch/live-tournaments/european-senior-championship-2021-65/1/1/1

Kategorie: Seniorenschach

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Das nunmehr 26. Seniorenturnier, das das Bezirksamt Kreuzberg für alle Senioren zusammen mit dem Schach-Club Kreuzberg ausrichtet, findet in diesem Jahr am 24. November 2021 statt. Alle weiteren Informationen können unserer Homepage entnommen werden.

Wir freuen uns auf eure Anmeldungen!

Kategorien: Aus den Vereinen, Seniorenschach, Turniere

Berlin verteidigt den Titel bei der DSenMM-LV 2021 ungeschlagen!

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29.Deutsche Senioren-Mannschafts-Meisterschaft der Landesverbände in Ingolstadt 2021

„In der Gruppe 65+ gehen 20 Teams an den Start. Vorjahressieger Berlin I dürfte in diesem Jahr nicht zu den heißesten Titelanwärtern gezählt werden. Die nominell stärksten Mannschaften kommen in diesem Jahr aus Württemberg, Baden und Bremen.“
Dies schrieb der für Öffentlichkeitsarbeit bei den Senioren des DSB Zuständige am 29.08.2021.

https://dsenmm.de/die-29-deutsche-seniorenmannschaftsmeisterschaft-der-landesverbaende-in-ingolstadt-2021/

Einen besseren Ansporn konnten wir Berliner als Startranglisten-Erster/-Zweiter gar nicht haben. Wir hatten mit Baden I identische Elo- und DWZ-Durchschnittswerte und den Vorteil eines Ersatzmannes. Warum sollte uns nicht der Titel wie der Berliner Mannschaft 2019 (IM Manfred Glienke, FM Klaus Lehmann, FM Peter Rahls, Norbert Sprotte) gelingen?
Okay, unsere Mannschaft spielte in dieser Besetzung zum ersten Mal zusammen.

In der ersten Runde gelang mit 3:1 gegen Sachsen-Anhalt ein guter Start. FM Michael Schulz und FM Dr. Friedrich Baumbach gewannen. Baden und Bremen legten je ein 4:0 vor.

In den Runden 2 und 3 schwächelten wir mit jeweils 2:2 gegen Schleswig-Holstein und Sachsen I und rutschten auf den 6. Platz ab. Bayern I hatte alle drei Runden gewonnen und schon 2 Mannschaftspunkte Vorsprung.

In Runde 4 gelang uns ein knapper Sieg gegen Württemberg I mit FM Roland Fritz (DWZ 2240) am Spitzenbrett. Wie in Runde 1 gewannen FM Michael Schulz und FM Dr. Friedrich Baumbach. Rang 3 war der Lohn.

In Runde 5 erreichten wir gegen Bayern I ein 2:2. Unsere Weißspieler, FM Dr. Wolfram Heinig mit Kurzremis und FM Michael Schulz waren unzufrieden mit ihren Eröffnungen. Michael knetete seinen Gegner noch einige Stunden.

Die Niedersachsen bezwangen wir in der Vorschlussrunde mit 2,5:1,5. Jürgen Lisek holte den wichtigen Siegpunkt und ermöglichte uns das Traumfinale. Zweiter Platz für uns hinter NRW I, die zwei Mannschaftspunkte Vorsprung hatten. Ein Sieg musste in der Schlussrunde her, um nach Mannschaftspunkten gleich- und nach Brettpunkten vorbeizuziehen.

Die 7. Runde brachte uns einen überzeugenden 3:1-Sieg. FM Christian Syré hatte schon nach der Eröffnung eine sehr vorteilhafte Stellung und gewann schnell. IM Khanukov von NRW I musste am Spitzenbrett ein Remis-Angebot von FM Dr. Wolfram Heinig ablehnen und wurde völlig überspielt. Auch FM Michael Schulz gewann seine Partie überzeugend! Sein Gegner FM Kuno Thiel hätte gewinnen müssen, um ein 2:2 zu erzwingen.

 

7.Runde:

Tisch

Teilnehmer

Pkt

Teilnehmer

Pkt

Erg.

1

Berlin

(9)

Nordrhein-Westfalen I

(11)

3 – 1

1

FM Heinig,Wolfram,Dr.

(2½)

IM Khanukov,Boris

(3½)

1 – 0

2

FM Syré,Christian

(1)

Beilfuß,Wilfried,Dr.

(3½)

1 – 0

3

Lisek,Jürgen

(2½)

Hassenrück,Helmut

(3½)

0 – 1

4

FM Schulz,Michael

(3½)

FM Thiel,Kuno

(4)

1 – 0

 

Berlin war also nicht nur ein heißer Titelanwärter, sondern gewinnt ungeschlagen die Deutsche Senioren-Mannschafts-Meisterschaft der Landesverbände 2021, Gruppe 65+ in der Aufstellung:

  1. FM Dr. Wolfram Heinig,
  2. FM Christian Syre',
  3. Jürgen Lisek,
  4. FM Michael Schulz,
  5. FM Dr. Friedrich Baumbach.

FM Michael Schulz und FM Dr. Friedrich Baumbach, unser Fernschach-Weltmeister (am 8.9. wird er 86 Jahre alt!) waren die Haupt-Scorer mit je 4,5 aus 6, also 75% und ohne Niederlage!
FM Dr. Wolfram Heinig gelang ungeschlagen ein Plus 1 am Spitzenbrett.

Knapp geschlagen nach Brettpunkten wurde NRW Zweiter und Sachsen I errang den dritten Platz.

Die „drei Favoriten Württemberg, Baden und Bremen“ landeten am Ende auf den Plätzen 5, 4, und 10.

Rangliste 65+

Rangliste nach der 7. Runde (Platz 1 bis 10 bei 20 Teams)

Rang

Mannschaft

TWZ

S

R

V

MP

BP

BuH

1.

Berlin

2222

4

3

0

11

17.0

61.0

2.

Nordrhein-Westfalen I

2198

5

1

1

11

15.5

56.0

3.

Sachsen I

2184

3

4

0

10

16.5

57.0

4.

Baden I

2222

4

1

2

9

17.5

55.0

5.

Württemberg I

2186

3

3

1

9

15.5

49.0

6.

Bayern I

2154

4

1

2

9

15.0

61.0

7.

Niedersachsen

2178

3

2

2

8

15.5

50.0

8.

Nordrhein-Westfalen II

2105

4

0

3

8

15.5

44.0

9.

Schleswig-Holstein

2117

3

2

2

8

15.0

51.0

10.

Bremen

2208

3

1

3

7

16.0

58.0

 

Die Meisterschaft hat uns Spaß gemacht. Eine Berliner Senioren-Mannschaft, vier Spieler sind Jahrgang 1954, hat sich gefunden und auf Anhieb den Titel gewonnen!

Meine Bemühungen im Vorfeld, eine zweite Berliner Mannschaft aufzustellen, waren leider nicht erfolgreich obwohl Berlin in der Altersgruppe 50+ viel Potential hat!

Die Standortwahl mit der Audi-Stadt Ingolstadt in Bayern war okay und in vier Stunden per ICE von Berlin gut erreichbar. Das ARA Comfort Hotel liegt außerhalb des Zentrums.

Wegen des Bahn-Streiks hatten einige Schachspieler Schwierigkeiten zu bewältigen, um nach Hause zu kommen.

Weitere Infos unter:

https://dsenmm.de/

Partien:

https://www.liveschach-schau.de/turniere/ger/index.php?Nr=110&Menu=archiv&Tip=1

Auf obigem Foto von links: FM Michael Schulz, FM Christian Syre', FM Dr. Friedrich (Fritz) Baumbach, FM Dr. Wolfram Heinig, Jürgen Lisek

Kategorien: Seniorenschach, Turniere, Öffentlichkeitsarbeit

Copyright by Frank Hoppe

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Es sind zwar schon ein paar Wochen seit dem Meisterschaftsgipfel in Magdeburg vergangen, aber dennoch lohnt sich ein kleiner Rückblick darauf – vor allem aus Berliner Sicht.

FM Ralf-Axel Simon spielt zwar mittlerweile für die SF Hannover, ist aber Berliner und nicht nur deshalb möchten auch wir ihm herzlich zum Gewinn der „33. Deutschen Senioren-Einzel-Meisterschaft 65+“ gratulieren!

Als 36. der Startrangliste, die nach Ansicht von Ralf-Axel wenig aussagefähig ist, „weil sich ja alle schon seit Ihrer Jugend kennen“, hatte ihn Niemand auf der Favoritenliste, erst recht nicht, als er nach zwei Auftaktsiegen in Runde 3 gegen Jürgen Juhnke (HSK Lister Turm) verlor. Dann jedoch rollte er das Feld von hinten auf. Immer kompromisslos gegen den Gegner und die eigene Zeitnot kämpfend, holte Ralf-Axel 4,5 Punkte aus den Runden 4 bis 8 und saß in der Schlussrunde mit Weiß dem an 2 gesetzten IM Yuri Boidman gegenüber.

Die anderen Partien der Titelaspiranten waren schon längst beendet, als es an Brett 2 noch fast ausgeglichen stand. Nach Boidmans 32. Zug … Dg5 war die Chance plötzlich da. Ralf-Axel schilderte mir nach der Siegerehrung, wie er diese Situation erlebte. Er hatte ursprünglich 33. Sf3 geplant, stellte aber den Springer dann doch von d2 nach e4. Zunächst erschrak er selbst darüber, aber dieser von ihm so genannte, an Maradonas berühmtes Zitat angelehnte „Zug Gottes“ ebnete den Weg zum Vorteil, zum Sieg und zum Titelgewinn.

Lieber Ralf-Axel, wir freuen uns alle mit Dir über den Deutschen Meistertitel und wünschen Dir viel Erfolg bei dem Projekt, Deinen Schachladen wieder zu eröffnen!

Kategorien: DSB, Seniorenschach, Turniere

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Liebe Schachfreunde,


am Montag, den 09.08.2021, wurde der erste deutsche Fernschach-Weltmeister und langjähriger Chefredakteur der Zeitschrift "Schach", Horst Rittner, auf dem Friedhof Berlin-Baumschulenweg beigesetzt.

Viele Schachfreunde nutzten die Gelegenheit, Horst Rittner die letzte Ehre zu erweisen.

Spalier standen u.a. die Fernschachfreunde Ex-Fernschach-Weltmeister Dr. Fritz Baumbach, Vize-Fernschach-Weltmeister Dr. Matthias Kribben, Fernschach-Großmeister Horst Handel,

außerdem die FIDE-Meister Reinhard Postler und Wolfgang Thormann (beide TSG Oberschöneweide), Uwe Bade (Friesen Lichtenberg), Heidrun Bade (USV Potsdam), Frank Dreke und Rudi Hirr (beide SV Mattnetz) und Frank Hoppe (Berolina Mitte).

Auch der Chefredakteur der Zeitschrift "Schach", Großmeister Raj Tischbierek und seine Mitarbeiterin, Sibylle Heyme, ließen es sich nicht nehmen, ihrem Vorgänger die letzte Ehre zu erweisen.

 

FM Christian Syré

Senioren-Referent

Kategorien: Personalien, Seniorenschach, Öffentlichkeitsarbeit

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Liebe Schach-Seniorinnen und -Senioren!

Ab der 3. Runde stehen kostenlose Selbsttest für unsere Teilnehmer zur Verfügung.

Wer vom Turnier zurückgetreten ist, weil er sich nicht täglich im Testzentrum testen lassen wollte, hat Grund, sich zu ärgern. Das Selbsttesten ist bequem und kinderleicht.

Aber ein Erfolg braucht viele Väter. Die Idee kam von unserem Teilnehmer, Dr. Herbert Mayer. Die Finanzierung verdanken wir dem Berliner Schachverband und die Vermittlung zum Landessportbund Berlin übernahm unser Vizepräsident, Paul Meyer-Dunker.

In unserer 37. offenen Senioren-Einzelmeisterschaft sind ein Drittel der Partien absolviert. Es ist angenehm, dass wir viermal mehr Platz haben als in den Vorjahren, aber auch Verschwendung. Das Wetter und die Stimmung sind fantastisch. Heute am Freitag wird der Biergarten direkt an der Spree und auf dem Vereinsgelände der gastgebenden TSG Oberschöneweide mit vielen Schachfreunden gut besucht sein.

Eine positive Mitteilung: mehrere Sponsoren habe ihre Unterstützung signalisiert, u.a. die Chessbase GmbH aus Hamburg. Das wird unser Turnier hinsichtlich der Preise attraktiver machen.

Braucht es einen Beweis, wie groß die Sehnsucht ist, traditionelles Schach am Brett zu spielen? Am 10. Juni war der erste Anmeldetag für das offene Seniorenturnier von Mecklenburg-Vorpommern in Binz. Wer es gestern verpasste, einer der vorläufigen 140 Teilnehmer zu werden, hat nur noch eine Chance über die Warteliste.

Christian Syré

Senioren-Referent

Kategorie: Seniorenschach