Aktuelle Kommentare zu Nachrichten

06.08.2020 19:26 Stefan Weigel

Hallo,

ich halte die Beiträge von Jan und Paul für durchdacht. Auch der damalige Vorstoß der 2. BL hat für mich Sinn gemacht und wird jetzt (im Wesentlichen) umgesetzt. Es gibt so viele schöne Turniere, die nicht stattfinden konnten. Warum versuchen wir nicht diese nachzuholen? Vergessen wir auch unseren Nachwuchs nicht! Ich denke, wir können die Saison getrost um ein Jahr verlängern und im Rahmen der aktuellen Möglichkeiten unserer Leidenschaft frönen.

06.08.2020 15:10 Birk Heimbrodt

Hallo,
gibt es schon Vorschläge/Ideen/Konzepte wie die Diskussion zum weiteren Spielablauf kanalisiert werden soll?
Oder wird alles in der Videokonferenz am 15.8. beschlossen und die vereinsvorsitzenden holen bereits die Meinungen der Mitglieder ein und vertreten diese dann?

05.08.2020 22:41 Andreas Lange (SCK)

Da ein Ende der Kontaktbeschränkungen bisher nicht absehbar ist, ist es vernünftig sich Gedanken über Alternativen zu machen. Hier vermisse ich etwas den Mut, neue Wege zu beschreiten.
Durch eine Kombination von Internet- und Nahschach werden nun auch räumlich eingeschränkte Vereine erstmals in die Lage versetzt große Turniere zu veranstalten. Z. B. spielen nur die ersten 10 Bretter unter Beachtung der Hygienemaßnahmen Nahschach. Dafür reichen auch kleinere Vereinsräume. Die Bretter 11 bis 150 ;-) spielen im Internet gegeneinander. Die Turniersieger sind später unter den Nahschach-Dauergästen zu finden. Cheater können sich da nicht halten. Ein "Eckbauer-Open 2020" wäre mein Favorit, solch ein System zu testen.
Nach meinen eigenen Erfahrungen in der Vorbereitung von BMM-Runden und internationalen Mannschaftsturnieren im Internet ist letztere Variante für Veranstalter und Spieler sehr viel weniger zeitaufwändig.
Kreativität setze ich bei ernsthaften Schachspielern voraus. Das Schachspiel hat sich über Jahrhunderte in Regeln und Durchführungsformen verändert. Unser lebendiges Spiel wird auch zukünftig Anpassungen erfahren. Fernschach braucht auch keinen Briefträger mehr.
Zur DSOL haben wir uns "auf den letzten Drücker" angemeldet und viele Vereine, denen ich eine Teilnahme zutraute, sind nicht dabei. Die gesamtdeutsche DSOL ist ein Anfang. In einer nächsten DSOL-Saison, die schon im Herbst beginnen könnte, wird bei mehr Teilnehmern eine weitere Differenzierung notwendig sein. DSOL ist derzeit noch kleiner als die BMM. Das kann sich ändern und sowohl DSB, als auch ChessBase werden kaum ohne die Landesverbände auskommen können.

05.08.2020 20:11 Christoph Kriminski

@Olaf Kreuchauf: Von mir war das auch als "Offline-Turnier" gemeint. Nur halt eine an die DSOL angelehnte Mannschaftsverteilung.

Wenn der BSV zudem auch offizielle Online-Turniere (vor allem im Blitz- und Schnellschach) veranstaltet, wäre das natürlich super!

05.08.2020 17:02 Olaf Kreuchauf

@Andreas L.: Ich hatte obige Vorschläge zum Teil so verstanden, dass wir offline eine Übergangssaison etablieren und die Staffeln so ähnlich wie die DSOL organisieren. Dann könnte gespielt werden und ein Abbruch (3.Welle o.ä.) würde uns nicht zu neuerlichen Überlegungen zwingen, wie die Saison gewertet wird. (Also eine Übergangssaison 2020/21 ohne Ermitteln eines Meisters mit OL-Aufstiegsrecht, aber mit möglichem Kräftemessen auf Augenhöhe.) Die hoffentlich wieder reguläre Saison 2021/22 würde dann auf 2019/20 aufsetzen.

Die DSOL kann natürlich unabhängig davon weitergeführt werden – warum nicht! Einige Berliner Vereine sind ja dabei.

05.08.2020 12:20 Andreas Lange (SCK)

Schon die DSOL-Ausschreibung stellt eine Fortsetzung des Wettbewerbs in Aussicht. Abschließende K.O.-Runden der Besten um Preise und einen Ligaaufstieg wurden berücksichtigt.
Die erste Saison der DSOL begann unter großen technischen Schwierigkeiten; inzwischen funktioniert die Software und die Zahl der teilnehmenden Vereine wird sich, wie ich vermute, ab der nächsten Saison noch einmal deutlich erhöhen.
8 Klassen mit 4 Staffeln à 10 Teams mit 4-8 Spielern sind der bescheidene gesamtdeutsche Anfang. Ohne zukünftige Differenzierung/Regionalisierung der unteren DSOL-Klassen, hat dieses Ordnungssystem absehbare Kapazitätsgrenzen. Das sind aber nur technische Herausforderungen.

04.08.2020 20:37 Olaf Kreuchauf

Gute Gedanken sind hier m.E. zu lesen. Der Gedanke an eine Übergangssaison 2020/21 mit einem „Freistil“-Turnierangebot wie bspw. DSOL wird mir zusehends sympathischer. Das hat die Vorteile, dass a) die TSG nicht benachteiligt wird und b) die Pandemie-Störungen in der Form abgemildert werden, dass wir nicht abermals vor schwierigen Entscheidungen stehen.

04.08.2020 18:10 Matthias Budt (SKZ)

Liebe Leute,
so gern wir alle endlich wieder spielen wollen, muss man doch sehen, dass derzeit eine einigermaßen normale BMM-Saison nicht im entferntesten möglich ist. Das Virus ist nicht weg, sondern wartet nur auf die kleinsten Chancen, die wir ihm bieten. Die Infektionszahlen gehen schon wieder hoch, als Resultat der milden Lockerungen. Und jetzt ist Sommer. Wenn dann noch die Schule, der Winter, vielleicht Fußballspiele mit Publikum, Klubs, Konzerte, etc, dazu kommen, wenn die Menschen der Vorsicht müde werden, dann rauschen die Zahlen durch die Decke. Da kann ich es mir wirklich nicht im geringsten vorstellen, wie bisher stundenlang eng an eng in schlecht gelüfteten Räumen zu brüten. Da helfen dann auch keine Masken mehr, da kann dann auch das beste Hygienekonzept nichts mehr ausrichten.

Vielleicht lassen sich ausgewählte Begegnungen der höheren Ligen mit großem Aufwand gerade noch vertretbar organisieren, aber der bisherige Massenbetrieb wird erst wieder nach einer Massenimpfung möglich sein. Und die kommt erst nächstes Jahr, soviel kann man schon sagen.

Bis dahin: In Geduld üben, Abstand halten, online spielen. Nicht schön, geht aber nicht anders. Wir wollen ja alle noch den nächsten Frühling erleben.

04.08.2020 18:00 Andreas Rehfeldt

Danke für die hilfreichen Kommentare: Spiegeln Sie doch Eure Ängste und Wünsche wider. Das Präsidium, der Spielausschuss und mein Nachfolger werden daraus sicherlich die bestmöglichen Turniere unter den aktuellen Bedingungen Euch bieten.

04.08.2020 15:14 Christoph Kriminski

Hallo an alle,

das Problem wird sein (wie schon angesprochen), dass wohl nicht alle Schachfreunde unter den aktuellen Bedingungen spielen wollen. Gerade Menschen, die zur Risikogruppe gehören, werden wohl erstmal versuchen große Menschenansammlungen zu vermeiden. Die Vermutung liegt nahe, dass nicht alle aktuell gemeldeten BMM-Mannschaften nun wieder dabei wären.

Desweiteren gibt es auch eine zeitliche Begrenzung. Einige Vereine können ihre Spielstätte noch nicht nutzen. Bei uns wird das frühstens im September möglich sein. Zusammen mit der Vorbereitung der Saison wird ein Beginn vor den Herbstferien sehr unrealistisch sein. Wir hatten (ich glaube es war vor zwei Jahren) mal einen späten BMM-Beginn, aber das führt zu einem engen Terminplan mit allen 14 Tagen eine Runde.

Deshalb könnte man eine "Mini-Saison" einlegen, die für Auf- und Abstiege keine Relevanz hat, aber andere Prämien verspricht. Dies hätte auch den Vorteil, dass alle Teammitglieder selbst entscheiden können, ob sie mitspielen wollen und nicht von den Teamkameraden bequatscht werden und unter dem Argument, dass das Team sonst nicht spielen kann, gegen ihren Willen mitmachen.

Für diese Saison könnte man auf das aus meiner Sicht gelugene Konzept der DSOL zurückgreifen. Die Vereine können Teams melden, die nach ihrer Spielstärke sortiert in verschiedene Ligen verteilt werden. Bei der Verteilung innerhalb der Ligen in unterschiedliche Staffeln müssen natürlich diesmal wieder die Gegebenheiten der Spielstätten in Bezug auf Heim- und Auswärtsspiele beachtet werden.

Die Staffeln werden auf 8 Mannschaften reduziert, es gibt also 7 Spieltage. (2x November, 1x Dezember, 2 Januar und 2x Februar) oder alternativ mit 6 Mannschaften und 5 Runden (dann mit Spieltagen 1x/Monat oder alle drei Wochen. Dann gäbe es auch die Möglichkeit A- und B-Spieltage einzuführen, sodass nicht alle Mannschaften gleichzeitig spielen und mehr Platz in den Spielstätten herrscht.)
Aufgrund einer geringen Spieleranzahl wird nur an 6 Brettern gespielt.

Im März spielen zentral an einem Wochenende die Staffelsieger der gleichen Liga gegeneinander um den jeweiligen Meister jeder Liga. Wahrscheinlich wird man dies auch aufteilen auf zwei Wochenenden. Der jeweilige Meister könnte neben einem Pokal auch Sachpreise wie eine Premium-Jahremitgliedschaft beim Schachserver der Wahl (für X-Teammitglieder) oder eine Schach-DVD sein.

Nach Ostern (also Ende April) wissen wir mehr über den Virus und können vielleicht wagen unter weiterhin geltenden Auflagen die letzte BMM-Runde der Saison 19-20 nachzuholen.

Im Herbst 2021 gibt es hoffentlich ein Medikament oder einen Impfstoff, sodass wir endlich wieder eine halbwegs normale Saison spielen können. Es bleibt zumindest zu hoffen.

@Jan Zur: Aus meiner Sicht ist es richtig, sich mit den Aufstiegen (in allen Ligen) zu beschäftigen. Einige Teams haben sicherlich mehrere Anläufe gebraucht, um dies nun endlich zu schaffen. Wenn man Jahre lang den Aufstieg knapp verpasst und ihn nun endlich hat, würde man sicherlich nicht sagen, dass es nur um Spaß geht, darauf dann zu verzichten und es wieder über Jahre zu probieren. Diese Teams sollten die Chance haben ihren Aufstieg wahrzunhemen und damit die Früchte ihrer Arbeit ernten dürfen.

04.08.2020 15:11 Helmut Flöel

Keine Frage, mit dem Beitrag von Jan Zur ist eigentlich alles gesagt.

04.08.2020 14:27 Lars Vollbrecht

"Man sollte eine etwaige Saison 2020/21 als das verstehen, was sie ist - eine Ausnahmesaison."

Ganz schön optimistisch !!!!

WHO: Pandemie wird noch die kommenden Jahrzehnte zu spüren sein

....und das war mit Sicherheit nicht der letzte Virus, aber vlt. der harmloseste der um die Welt geht.

Niemand kann voraussagen wie es weitergeht.

Einige Sportvereine wird es in einem Jahr nicht mehr geben. (vlt. sterben Sportarten wie Eishokey, Volleyball, Handball etc. im Profibereich aus.)

Die Schachvereine haben da noch die besten Chancen, da es da immer Lösungen geben wird wie man Wettkämpfe durchführt.

Kreativität ist gerade im Schach eine wichtige Eigenschaft um erfolgreich zu sein.

04.08.2020 14:24 Paul Meyer-Dunker

Da sich die Entwicklung der Coronasituation nicht vorhersehen lässt und ein eventuell möglicher Saisonabbruch einer Saison 2020/2021 nur noch mehr Chaos verursachen würde und viele Vereine mit diversen Problemen zu kämpfen haben, erschiene eine Anpassung der BMM an den überregionalen Modus erstrebenswert. Das vermeidet sämtlich Probleme die auftreten könnten und sorgt dafür dass der BSV und seine Wettbewerbe in aller Ruhe aus der Krise "rauswachsen" können.

Stattdessen würde es sich anbieten, andere Formate für die Saison 2020/2021 anzubieten.
Für die Vereine die Willens und in der Lage sind Mannschaftsturnierschach zu spielen sollte statt der BMM ein anderer Mannschaftswettbewerb angeboten werden. Dieser könnte sich z.B. an dem Format der Feierabendliga orientieren, vielleicht mit 4, vielleicht mit 6 Brettern, vielleicht sogar mit anschließenden Playoffs. So ließe sich sogar wenn gewünscht ein Berliner Mannschaftsmeister 2020/2021 ausspielen.
Dies kann fernab der bisherigen Ligawettbewerbe als Sonderwettbewerb in der Saison 2020/2021 ausgetragen werden. Ob an den üblichen Sonntagsterminen oder eher den Terminen wie sie in der Feierabendliga üblich wären, darüber ließe sich sicher diskutieren.
Eine Einteilung dieses Sonderwettbewerbes könnte nach DWZ ähnlich der DSOL erfolgen, vielleicht aber auch einfach als Schweizer System Turnier, das tut hier nichts zur Sache, da ist der Kreativität sicher keine Grenze gesetzt wie ein solches Wettbewerbsformat aussehen könnte.

Wichtig ist, dass dies den Vereinen die Willens und in der Lage sind ein attraktives Turnierangebot macht. Und diejenigen die Probleme mit ihrem Spielort haben oder aufgrund der Coronalage in Sorge sind an solchen Wettbewerben teilzunehmen können problemlos und konsequenzfrei die Saison 2020/2021 aussitzen.

04.08.2020 13:26 Jan-Daniel Wierzbicki

Schließe mich dem Statement von Olaf Kreuchauf von 11:01 Uhr an! In der Vergangenheit gab es bereits zu dem ein oder anderen Thema äußerst scharfe und sehr hitzige Diskussionen. Der BSV respektiert hierbei die volle Meinungsfreiheit (eine Zensur gibt es nicht). Die einzige Voraussetzung für die Veröffentlichung ist, wie Olaf richtig anmerkt, das der Verfasser, wenn er schon scharfe und teilweise angreifende Argumente ins Feld wirft, dies dann wenigstens auch unter seinem realen Namen tut und hierbei keine fiktiven Personen wie "Hans Müller; Peter Schneider, Mickey Maus oder ähnliches gebraucht"; sprich der Verfasser sollte irgendwie beim BSV respektive FV Schach als Mitglied identifizierbar sein (dies denke ich mal gebietet das "Fair Play" bei einer echten Diskussion). Zur BMM: Sehr schade für die TSG Oberschöneweide, die haben eine klasse Saison gespielt und müssen jetzt quasi "zweimal Aufsteigen" bzw. einen zusätzlichen Stichkampf spielen oder ewig und drei Tage auf die nächste Oberliga-Saison warten!

04.08.2020 12:43 Andreas Lange (SCK)

Da hast Du Recht, Tony. Nur aus dem Blickwinkel von 7 Berliner Oberliga-Vereine betrachtet, schien mir das "2-Meister-Problem" elegant lösbar. Bei einem Brandenburger und zwei MV-Vereinen als Mitkonkurrenten ist dieses Verfahren aber, nach parallelen "Zwischensaisons" in Brandenburg oder MV, nicht allgemein anwendbar. Diese Verbände kommen wohl nicht ohne Relegationskämpfe aus.

04.08.2020 11:01 Olaf Kreuchauf

Hallo Jan, du musst traurig werden ;-) Ich möchte mal an dieser Stelle eine Lanze fürs Präsidium brechen. Dass das Präsidium Kommentare zeitverzögert freischaltet, ist nicht neu und hat seinen Grund. Es geht lediglich darum, extrem sachlich völlig danebenliegende und anonyme Kommentare nicht sichtbar werden zu lassen. Denn wir hatten schon sehr merkwürdige, aus dem Ruder gelaufene Diskussionsverläufe. Und auch ich selbst hatte mal mit nicht mal Halbwissen etwas sehr Voreiliges geschrieben. Kritische, diskutable Kommentare sind in der Vergangenheit durchgekommen, das wird sicherlich auch so bleiben.

04.08.2020 09:16 Jan Zur

Die Frage nach Auf- und Absteigern in die Oberliga geht völlig an der Realität vorbei. Man sollte eine etwaige Saison 2020/21 als das verstehen, was sie ist - eine Ausnahmesaison. Viele Vereine werden Schwierigkeiten mit ihren Spiellokalen haben. Viele Spieler werden nicht bereit sein ihre Gesundheit zu riskieren. Es ist leicht vorstellbar, dass uns leere Bretter, verschobene Wettkämpfe und eine erneut abgebrochene Saison bevorstehen.

Für die kommende „Saison“ muss man über den Tellerrand blicken. Was möchte der Verband überhaupt? Was ist sein Zweck? Wenn das Präsidium erklärt, dass dieser darin liegt überregionale Qualifikationen auszuspielen, muss ich mich sehr wundern. Den allermeisten ist doch vollkommen egal, ob und wie sie sich überregional qualifizieren können. Wir befinden uns hier im tiefsten Breitensport. Der Großteil möchte Schach spielen, Freunde treffen und ein bisschen Wettkampf. Wie kann man dem gerecht werden? Vielleicht ein großes Turnier im Schweizer System mit kleineren Mannschaften? Online-Umsetzungen drängen sich auf.

Jetzt kann man einwerfen, dass sich die Vereine auch allein organisieren können. Stimmt. Aber zur Vereinfachung haben diese Vereine einen Dachverband ins Leben gerufen. Bisher gab es vom BSV lediglich ein „Hygienekonzept“. Alles schön und gut. Aber ob gespielt wird, entscheiden noch immer Individuen. Ich kann mir zum Beispiel nicht vorstellen, im kommenden Winter in einem schlecht gelüfteten stickigen Raum, eng beieinander sitzend, fünf Stunden mit Mund-Nasen-Schutz Schach zu spielen. Wenn nur 25% der Spieler ähnlich denken, ist eine klassische BMM 20/21 unvorstellbar.

Der BSV und seine gewählten Vertreter sind jetzt gefordert eine Diskussion über den Rahmen der Saison 20/21 zu moderieren - unvoreingenommen, pragmatisch und lösungsorientiert. Genau hier stoßen mir Aussagen wie

„Kommentare könnt Ihr zwar erfassen, sichtbar werden diese aber erst, wenn sie von einem Präsidiumsmitglied freigeschaltet werden.“

sauer auf. Werden kritische Kommentare nicht mehr freigeschaltet? Das steht dem Berliner Schach sehr schlecht. Traurig!

04.08.2020 09:14 Tony Schwedek

Bei dem Vorschlag von Andreas Lange sehe ich das Problem, dass die Oberliga ja den Aufsteiger aus mehreren Landesverbänden "aufnimmt". Diese Regelung bei 3 oder 4 Landesverbänden (ergo 3 oder 4 Mehr-Absteiger) würde bedeuten, dass fast jeder absteigt, das kann ja auch nicht gewollt sein.

Eine andere Möglichkeit wäre eine 2-jährige BMM 2020-22. Zum Beispiel mit Hin- und Rückspielen (also wie gewohnt 9 Runden pro Jahr). Und wenn diese fertig ist, ist man wieder mit den überregionalen Ligen "synchron".
Bei dieser Variante wüssten die Landesligateilnehmer vorher, dass es nicht reicht, nach 9 Runden oben zu stehen, sondern dass man nach 18 Runden oben stehen muss. Und nicht wie jetzt, wo wie schon angesprochen TSG "in der Luft hängt".

Allerdings wäre dann die Frage, was mit den Absteigern aus der Oberliga 19/21 passieren soll...

Ich bin auf die Ergebnisse aus der Videokonferenz gespannt, einfach wird das Unterfangen nicht, eine für alle zufriedenstellende Lösung zu finden.

03.08.2020 22:38 Andreas Lange (SCK)

Das "2-Meister-Problem" entsteht bei allen Landesverbänden, die noch dieses Jahr regional eine neue "Zwischensaison" beginnen. Mehr OL-Absteiger 19/21 ermöglichen mehr OL-Aufsteiger - ohne zusätzliche Relegationskämpfe. Da müsste die OL-Vereine aber zustimmen, denn deren Vereinbarungen laufen durch die Verlängerung nun bis 2021. Eine gütliche Vereinbarung der Berliner OL-Vereine 19/21 kann das Problem beseitigen und die Entscheidung sportlich herbeiführen lassen.

03.08.2020 20:26 Andreas Rehfeldt

Kommentare könnt Ihr zwar erfassen, sichtbar werden diese aber erst, wenn sie von einem Präsidiumsmitglied freigeschaltet werden. Wundert Euch also nicht, wenn es auch lange Zeiträume gibt, wo Eure Kommentare nicht sofort erscheinen.