Nachrichtenarchiv "Seniorenschach"

FM Dr. Wolfram Heinig (SK Zehlendorf e.V.) wurde Deutscher Vizemeister 65+

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Deutscher Seniorenmeister 65+ FM Hans Werner Ackermann (Hammer Sportclub 2008 e. V., Mitte), Vizemeister FM Dr. Wolfram Heinig (SK Zehlendorf e.V., links), Bronze: Prof. Dr. Friedbert Prüfer (TSG 1861 Taucha, Dritter von links), Wolfgang Block (DSB-Seniorenreferent), rechts

 

Autor: Christian Syré

 

Die 35. Deutsche Senioren-Einzelmeisterschaft 2023 fand vom 17. bis 25. Juli in Bad Wildungen/ Nordhessen statt.

 

Endstand und Ergebnisse bei chess-result

In der Kategorie 65+ gewann der 71jährige FM Hans Werner Ackermann (Hammer Sportclub 2008 e.V.) mit 7,5 Punkten aus 9 Partien bei 113 Teilnehmern dank eines starken Endspurtes von 3 Punkten aus 3 Partien. Ackermann startete als 13. der Startrangliste und schaffte eine Elo-Performance von 2340.


FM Dr. Wolfram Heinig (SK Zehlendorf e.V.) wurde nach Wertung Zweiter, punktgleich mit Prof. Dr. Friedbert Prüfer (TSG 1861 Taucha) jeweils 7 Punkte. In der Schlußrunde teilten beide den Punkt.

W. Heinig sah nach 5 Runden mit 4,5 Punkten trotz eines abgegebenen Remis gegen den 90jährigen FM Willy Rosen (52. Platz) wie der sichere Sieger aus. In der 7.Runde gelang ihm mit Weiß sogar ein Sieg gegen den Turnier-Favoriten IM Dr. Evgueni Chevelevitch (Elo 2368). Aber das Spielen an der Spitze gegen die formstärksten Gegner, wie u.a. FM Schulz, Juhnke und Prüfer, kostete einen halben Punkt zu viel. Die Elo-Performance von 2375 führte zu einem Plus von 37 Elo-Punkten!

Einen sehr guten vierten Platz erreichte FM Michael Schulz (SC Zitadelle Spandau 1977 e.V.) mit 6,5 Punkten punktgleich mit zwei weiteren Schachfreunden. Eine Niederlage gegen Prüfer in der vorletzten Runde verdarb eine noch bessere Platzierung.

FM M. Schulz (rechts) gegen FM Willy Rosen in Runde 4, die Schulz gewann

 

Rangliste 65+ beim DSB

Bei den Frauen (ohne Berliner Beteiligung) gewann Beate Krum (SG Heidelberg-Kirchheim) vor Hannelore Kube (SV Medizin Erfurt) und Dietlind Meinke (MTV Leck von 1889) jeweils 4 Punkte.

Im Schnellschach erzielte FM Michael Schulz mit 6,5 Punkten einen vierten Rang hinter IM Joachim Brüggemann (Erfurter Schachklub) und Dr. Wolfgang Hater (Südlohner SV 1956 e. V.) je 7 Punkte, FM Holger Namyslo (TG Biberach 1847 e.V.) mit 6,5.

Ergebnisse Rapid

 

 

Rangliste 50+ beim DSB

Ergebnisse 50+ auf chess-result

In der Kategorie 50+ gewann FM Hartmut Metz (SG Rochade Kuppenheim 1979 e.V.) vor IM Arno Zude (SV 1920 Hofheim) und FM Thorsten Cmiel (Kölner Schachklub Dr.Lasker 1868).

Als bester Berliner Vertreter landete Michael Hoffmann (Gardez Robe/ Berliner Betriebsschach)

mit 6 Punkten auf einem hervorragenden 4. Platz, punktgleich mit den ersten Drei und einem Elo-Zugewinn von 48 Punkten!

 

Mit meinem 12.Platz und 5 Punkten fühle ich mich unter Wert geschlagen da ich bis zur 6.Runde vorne lag.

Frank Dreke (SV Mattnetz Berlin e.V.) spielte mit 4,5 Punkten und Rang 22 ein gutes Turnier. In der ersten Runde rang er dem Top-Favoriten, IM Arno Zude, ein Remis ab.

Maik Kopischke (SG Weißensee 49 e.V.) erreichte mit 4 Punkten den Rang 32 und 34 Elo-Plus.

Karl-Heinz Gaul (SC Schwarz-Weiß Lichtenrade e.V.) holte 2,5 Punkte und ein kleines Elo-Plus.

Bei den Frauen (ohne Berliner Beteiligung) gewann Birgit Schneider (SC Niefern-Öschelbronn) vor Dr. Kordula Lebioda-Dette (SF Essen-Werden 1924) und Andrea Hafenstein (Rodewischer Schachmiezen).


Schlußbericht beim DSB

 

 

Kategorie: Seniorenschach

Schach-Angebote im Juli und August; Team 65+ für Böblingen gesucht!

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Liebe Schachfreunde!

 

Auch in diesem Sommer gibt es wieder interessante Schach-Aktivitäten.

 

Vom 15.-23. Juli findet in Berlin das Werner-Ott-Open – Kreuzberger Sommer statt.
Das Turnier ist allerdings ausgebucht, Zuschauen ist möglich beim Schachclub Kreuzberg.

 

 

Die 35. Deutsche Senioren-Einzelmeisterschaft wird vom 17.-25. Juli als Open ausgetragen in Bad Wildungen/Nordhessen.

Das Startgeld von 90 € sollte bis zum 30. Juni überwiesen werden, sonst 10 € Aufschlag.

Zeitgleich finden die Deutsche Senioren-Blitz- und die -Schnellschach-Meisterschaft dort statt.

 

 

Der Lichtenberger Sommer startet nach drei Corona-Jahren in der denkmalgeschützten Tribünenhalle auf der Trabrennbahn Karlshorst vom 12.-20. August. Das Startgeld beträgt 80 €, zum Turnierbeginn 10 € Aufschlag.
Im Jahre 2019 nahmen 58 Senioren teil!

 

 

Vom 13.-19. August kämpfen Teams der Landesverbände bei der 31. Deutschen Senioren-Mannschaftsmeisterschaft (MMdLV) in Böblingen bei Stuttgart.
Es sind 4-er-Mannschaften für die Kategorien 50+ und 65+ zugelassen. Die Anmeldung sollte bis 15. Juli erfolgen.

 

Interessierte für ein Berliner Team 65+ werden noch gesucht!
Es werden vom BSV das Startgeld übernommen und pro Teilnehmer ein Zuschuss gewährt.

 

Bitte bei mir per mail melden. (rechte Maustaste kopiert die E-Mail-Adresse)
Tel. 030 67 92 50 44

 

 

Kategorie: Seniorenschach

FM Christian Hess gewann, FM Reinhard Postler wurde Berliner Senioren- und Nestorenmeister, FM Jürgen Brustkern Dritter

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Text zum Foto, v.l.n.r.:

FM Christian Hess (FC St. Pauli, 1.Platz), FM Jürgen Brustkern (SK Zehlendorf, 3.Platz), FM Reinhard Postler (TSG Oberschöneweide, 2. Platz, Berliner Senioren-Meister 2023); alle Fotos mit freundlicher Genehmigung von Jörg Luthardt

 

Autor des Textes:
FM Christian Syré
Seniorenreferent des BSV
mail

 

Väter des Erfolgs

Als Gäste der TSG Oberschöneweide hatten wir einen geräumigen Turniersaal mit großer Veranda direkt an der Spree in Köpenick zur Verfügung. Für das leibliche Wohl sorgte der Vereinsvorsitzende Rainer Nebeling mit schmackhaften, preiswerten Speisen.

Der Berliner Schachverband trägt einen Anteil an den Kosten für Heizung und Elo-Auswertung.

Das Schiedsrichter- und Org.-Team mit Bernhard Riess, Lothar Oettel und Eckart Stets, allesamt ISR, leiteten wie gewohnt souverän und ohne Streitfälle.

20 Partien je Runde standen am Folgetag zur Verfügung und ermöglichten es, dem Turniergeschehen an der Spitze zu folgen.

 

Sponsoren

Die Chessbase GmbH wünschte uns ein gutes Gelingen und erhöhte die Attraktivität der Preise durch Gutscheine.

Die Schachstiftung GK von Dr. Gerhard Köhler, die die Förderung von Kinderschach in Deutschland unterstützt, half mit einer Geldspende.

Schach Niggemann stellte ebenfalls mehrere Gutscheine zur Verfügung.



Turnierbedingungen

Die Bedingungen waren wie immer gut, die Schachspieler motiviert. Die ersten vier Bretter wurden live übertragen.



Favoriten

Der Favoritenkreis umfasste den Vorjahresersten, Dr. Gerhard Köhler (USV Halle),
den Startranglistenzweiten, FM Christian Hess (FC St. Pauli) und
die Berliner Senioren-Meister
2022: FM Olaf Raitza (TSG Oberschöneweide),
2021: FM Jürgen Brustkern (SK Zehlendorf),
2020: FM Reinhard Postler (TSG Oberschöneweide) und
2019: FM Christian Syré (SC Kreuzberg).

Die Top-Ten der Startrangliste hatten einen Elo-Durchschnitt von 2176 wie im Vorjahr.

 

Turnierverlauf

In der 3. Runde kam es zum ersten Favoritensturz:
Andreas Kötz (Elo 1925, SC Zitadelle Spandau)
gewann gegen Titelverteidiger FM Olaf Raitza (Elo 2150).

Nach der 4. Runde war nur noch FM Jürgen Brustkern verlustpunktfrei.

In der 5. Runde kam es zum zweiten Favoritensturz durch Andreas Kötz, der sein erstes Seniorenturnier spielte. Er gewann gegen den Vorjahresdritten, FM Christian Syré (Elo 2197).
Das Quartett aus Hess, Postler, Brustkern und Kötz führte mit je 4,5 Punkten.

In der 6. Runde gewannen jeweils mit Schwarz FM Christian Hess gegen FM Jürgen Brustkern und FM Reinhard Postler gegen Andreas Kötz, außerdem Dr. Gerhard Köhler gegen Herbert Bräunlin (Berlin).
Die Führung hatte nun das Duo aus FM Hess und FM Postler mit je 5,5 vor Köhler mit 5 Punkten.

In der 7. Runde einigten sich Hess und Postler rasch auf ein Remis.
Bedauerlicherweise reiste Dr. Gerhard Köhler, mit 5 aus 6 aussichtsreich im Rennen liegend, aus Gesundheitsgründen ab.

In der 8. Runde siegte Hess gegen Daverkausen (Narva Berlin).
Am 2. Brett wurde die Berliner Senioren-Meisterschaft entschieden durch einen Sieg von FM Reinhard Postler mit Weiß gegen FM Christian Syré.
Das Duo Hess und Postler führte mit 7 Punkten. Drei Verfolger hatten 6 Punkte.

In der Schlussrunde gewannen an der Spitze
FM Christian Hess gegen Thomas Müller (SV Schömberg),
FM Christian Syré gegen Dr. Michael Cichy (Braunschweig),
FM Jürgen Brustkern gegen Alexander Grillich (SC Rochade) und
Werner Püschel (Fürstenwalde) gegen FM Jürgen Federau (SC Kreuzberg).

 

Endstand nach 9 Runden

Unser auswärtiger Gast, FM Christian Hess (FC St. Pauli 1910 eV Sabt) wurde mit 8 Punkten aus 9 Runden souverän Turniersieger mit einer Performance von 2397!

Den zweiten Platz, Berliner Seniorenmeister und Nestorenmeister 2023 erreichte FM Reinhard Postler (TSG Oberschöneweide) mit 7,5 Punkten.

Postler

Den dritten Platz mit 6,5 Punkten, aber der besten Wertung, erzielte FM Jürgen Brustkern.

Mit der gleichen Punktzahl kamen auch
als 4. Werner Püschel (Fürstenwalde),
als 5. Hans-Rudolf Kreuzkamp (SK Union Eimsbuettel),
als 6. FM Christian Syré (SC Kreuzberg) und
als 7. Herbert Braeunlin (Bräunlin Kolb Schälicke AI) ins Ziel.

 

Berliner Seniorinnen-Meisterin wurde mit 4 Punkten aus 8 Runden, dabei drei Siege im Endspurt,
Cornelia Berger
(SV Mattnetz Berlin) vor
Ursula Klevenow (SK Tempelhof) ebenfalls 4 Punkte.
Teresa Wraga (SG Osnabrück) belegte mit 3 Punkten den dritten Platz.

 

Bei den Berliner Nestoren (Ü75) entstand nach FM Reinhard Postler (Jg.1944) mit 7,5 Punkten folgende Reihenfolge:
Werner Püschel (Jg. 1947/ 76 J.), 6,5 Punkte,
Hans-Rudolf Kreuzkamp (Jg.1945/ 78 J.), 6,5 Punkte,
die Hauptpreise erzielten.


Herbert Braeunlin (Jg.1948/ 75 J.)  6,5 Punkte,
Dietrich Schmidt
(Jg.1941/ 82 J., SV Empor Berlin) 5,5 Punkte,
Dr. Hans-Dieter Maetzing (Jg.1948/ 75 J., SG Narva Berlin) 5,5 Punkte,
Prof. Dr. Hartmut Badestein (Jg. 1936/ 87 J., SC Friesen Lichtenberg) 5,5 Punkte,
Jürgen Rollwitz (Jg.1941/ 82 J., SC Rochade) 5 Punkte,
Dr. Herbert Mayer (Jg.1948/ 75 J., SSV Rotation Berlin) 5 Punkte

 

Berliner Senioren-Mannschafts-Meister wurde
1. TSG Oberschöneweide (FM R. Postler, FM O. Raitza, H. Matitschka) mit 18,5 Punkten vor
2. SC Kreuzberg (FM C. Syré, FM J. Federau, M. Steiger) mit 17,5 Punkten und
3. SC Friesen Lichtenberg (J. Schubert, Dr. K. Kapr, Prof. H. Badestein) mit 17,5 Punkten.
Hier gab die Zweitwertung den Ausschlag von 134 zu 119,5.

Team TSG

Berliner Senioren-Mannschaftsmeister wurde wie im Vorjahr TSG Oberschöneweide (FM Olaf Raitza, FM Reinhard Postler, Heinz Matitschka, v.l.n.r.)

 

Kategoriepreise gab es in drei Gruppen.

Kategorie 1 (TWZ 1999 – 1850):

1.Platz Thomas Müller (SV Schömberg) 6 Pkt.,
2.Platz Dr. Klaus Kapr (SC Friesen Lichtenberg) 6 Pkt.,
3.Platz Markus Krischer (Schachfreunde Berlin) 6 Pkt.

Kategorie 2 (TWZ 1849 – 1700):

1.Platz Joachim Schubert (SC Friesen Lichtenberg) 6 Pkt.,
2.Platz Dr. Hans-Dieter Maetzing (SG NARVA Berlin) 5,5 Pkt.,
3.Platz Heinz Matitschka (TSG Oberschöneweide) 5 Pkt.

Kategorie 3 (TWZ 1699 – 1000):

1.Platz Hans Schilling (Schachfreunde Nordost Berlin) 4,5 Pkt.,
2.Platz Frank Wessel (Leegebrucher Schachfreunde) 4,5 Pkt.,
3.Platz Bernd Krambeer (SV Berlin-Friedrichstadt) 4 Pkt.

 

Herzlichen Glückwunsch allen Preisträgern!

 

Siegerehrung

Der Vizepräsident des Berliner Schachverbandes, Berhard Riess, würdigte den Erfolg dieser Seniorenmeisterschaft.

Der Berliner Senioren-Referent, Christian Syré, verteilte mit Hilfe der Schiedsrichter Urkunden, Pokale, Gutscheine, Blumen und weitere Sachpreise. Insgesamt wurden mehr als 30 Preise übergeben.

 

Turnierseite, Sponsoren, Ausschreibung, Partien, Ranglisten

 

Storys von der Berliner Senioren-Einzelmeisterschaft 2023

Probleme durch Corona in 2022

Im letzten Jahr hatte der Schachfreund Frank Dreke beim Corona-Schnelltest einen falsch positiven Befund unserer Teststation. Um sich freizutesten und weiter mitspielen zu können, unterzog sich Frank einem teuren PCR-Test. Als kleine Entschädigung bekam er einen Bonus überreicht.

 

Wer ist unser ältester Teilnehmer?

Helmut Bremer (Deutsche Bahn/BSW) ist mit Jahrgang 1929 unser ältester Teilnehmer. Er wohnt in einem Dorf in der Nähe von Königs Wusterhausen. Seine Anfahrt: zum Bahnhof zu Fuß, drei Stationen mit der Ostdeutschen Eisenbahn ODEG, dann von KW bis Schöneweide und noch per Straßenbahn bis zur Nixenstraße. Wenn das mal kein Einsatz ist?

Die Nächstälteren sind
Werner Windmüller von SV Berolina Mitte und
Dr. Hans-Peter Wilke von SVG Läufer Reinickendorf mit Jahrgang 1930.

Eine übergebene Schokoladenpackung ohne Alkohol sollte dem Schachfreund Bremer die Anfahrt versüßen.

 

Wer hat am häufigsten teilgenommen?

Hellmut Klevenow von SV Königsjäger Süd-West, Jahrgang 1943, bekannt auch für das Reparieren von Schachuhren, gab an, 16-mal teilgenommen zu haben: jährlich ab 2006 bis 2023 mit Ausnahme von 2009 und 2021.

Auch hier gab es eine edle Schokopackung.

 

Wer hatte die weiteste Anreise?

Gernot Desoye von den Schachfreunden Graz (Österreich) mit 892 km.
Bernhard Willin aus Horben bei Freiburg mit 814 km und
Thomas Müller aus Schömberg bei Stuttgart mit 665 km.
Alle Angaben jeweils Autobahn-Kilometer.

Die weiteste Anreise wurde versüßt.

 

Welche Nationalitäten sind vertreten?

Natürlich hauptsächlich Deutschland.

Ali Aloush von SV Mattnetz Berlin ist gebürtiger Syrer.

Bert Duijker hat die Anreise aus den Niederlanden auf sich genommen.

Colin A. Costello spielt für die Föderation England.

Gernot Desoye kommt aus Graz, also Österreich.

Roberto Villuela ist waschechter Spanier, der mal für Kenia spielte.

Branko Radjenovic hat jugoslawische Wurzeln, und Ryszard Morczynski ist ein typischer polnischer Name.

 

Die OBSenEM im Fernsehen

Ein Team des MDR war beim Turnier zu Gast. In einer Reportage über Schach mit Kitakindern und Senioren ist die OBSenEM auch mit einer kurzen Sequenz ab 2:55 min. zu sehen. Der Bericht wurde im MDR in der Sendung „MDR um 4 – Neues von hier und Leichter leben“ ausgestrahlt.

Kategorien: Seniorenschach, Turniere

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Die 39. Offene Berliner Senioren-Meisterschaft wirft ihre Schatten voraus.

Vom 24.01. bis 01.02.2023 soll bei der TSG Oberschöneweide wieder mit 150 Teilnehmern gespielt werden - wie vor der Pandemie.

Zur Ausschreibung geht es hier.

Zur Teilnehmerliste auf chess-results geht es hier.

Kategorien: Seniorenschach, Turniere

Vizeeuropameister der Senioren 50+ - Berlin 1 v.l.n.r. mit IM Marco Thinius, GM Robert Rabiega, Dr. Matthias Kribben, IM Lars Thiede und IM Alexander Lagunow

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Vom 27. Oktober bis zum 04. November fanden in Dresden die Mannschafts-Europameisterschaften der Senioren statt. Dabei gab es für die Berliner Senioren mehrere große Erfolge. In der Altersklasse 50+ sicherte sich Berlin 1, organisiert von unserem Ehrenpräsidenten Dr. Matthias Kribben, die Vize-Europameisterschaft noch vor Deutschland 1. Die zweite Berliner Auswahl sicherte sich einen starken fünften Platz.

In der Altersklasse 65+ konnte das Team der Lasker Schachstiftung um Dr. Gerhard Köhler mit den Berliner Spielern GM Jakob Meister und GM Sergey Kalinitschew den Europameistertitel erringen!

Kategorien: Seniorenschach, Turniere

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Die 24. Senioren-Mannschafts-Europa-Meisterschaft findet vom 27.10. bis 04.11.2022 in den Kategorien 50+ und 65+ in Dresden statt.

Berlin ist mit den Teams Berlin 1 und Berlin 2 (50+) sowie SC Kreuzberg und Germany 2 (65+) gut vertreten. Dazu spielen noch WIM Brigitte Burchardt und WIM Annett Wagner-Michel im Team Germany Women (65+).

Nach 4 von 9 Runden liegt das Team von Berlin 1 bei der Ü50 auf Medaillenkurs: vlnr.: Teamcaptain Dr. Matthias Kribben (1/1), GM Robert Rabiega (2/3), IM Alexander Lagunow (3,5/4), IM Marco Thinius (3/4), IM Lars Thiede (3/4). (Foto: Susanne Schulz)

 

Zur Turnier-Homepage geht es hier.

Zu den Ergebnissen und Tabellen bei chess-results geht es hier (Achtung, neue Links!): 50+ 65+

Zur Live-Übertragung bei ChessBase geht es hier: 50+ 65+

Zur Live-Übertragung bei Chess24 geht es hier: 50+ 65+

Kategorien: Seniorenschach, Turniere

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Die 24. Senioren-Mannschafts-Europa-Meisterschaft findet vom 27.10. bis 04.11.2022 in den Kategorien 50+ und 65+ in Dresden statt.

Berlin ist mit den Teams Berlin 1 und Berlin 2 (50+) sowie SC Kreuzberg und Germany 2 (65+) gut vertreten. Dazu spielen noch Brigitte Burchardt und Annett Wagner-Michel im Team Germany Women (65+).

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Zu den Ergebnissen und Tabellen bei chess-results geht es hier (Achtung, neue Links!): 50+ 65+

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Zur Live-Übertragung bei Chess24 geht es hier: 50+ 65+

 

Kategorien: Seniorenschach, Turniere

Süddeutsche Landesverbände, insbesondere Württemberg, dominierten!

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Obiges Foto:
Berlin (linke Seite) verlor 1,5 : 2,5 in der Aufstellung: FM Christian Syré,
FM Dr. Friedrich Baumbach, FM Michael Schulz und Thomas Glatthor

gegen Sachsen-Anhalt I
(FM Michael Becker, IM Heinz Liebert, Dr. Gerhard Köhler und Burkhard Bauer).

 

Obwohl ich mit drei Monaten Vorlauf Interessenten für Magdeburg gesucht habe und sogar am 01.07.22 einen zweiten Aufruf startete, konnten wir nur eine 65+ Mannschaft melden und kein Team für 50+. Theoretisch möglich wären jeweils zwei Teams gewesen.

Mit FM Michael Schulz, FM Dr. Friedrich Baumbach, Thomas Glatthor, André Jaeger und mir war unsere Berliner Mannschaft nominell nicht so stark wie im Vorjahr, als wir den Titel gewannen.
So endeten zwei Wettkämpfe mit 2:2, leider auch gegen MV oder wurden knapp verloren wie gegen Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Niedersachsen.

 

Ergebnisse:

Württemberg ist Deutscher Mannschaftsmeister der Senioren in beiden Altersklassen: 50+ und 65+!

 

Kategorie 65+

1.Württemberg             12/14 MP, 18,5 BP
2.Baden I                     12 MP,      17,0 BP
3.Hessen                      10 MP,      17,0 BP

11.Berlin                       6 MP,     14,5 BP

 

Kategorie 50+

1.Württemberg    13 MP
2.Bayern I           11 MP
3.Baden              10 MP

MP = Mannschaftspunkte, BP = Brettpunkte

 

Berichte:

Ergebnisse auf chess-results :                                        50+ ; 65+                

Live-Partien (chess24.com) an acht Brettern pro Runde:   50+ ; 65+                

DWZ-Auswertung (extern, schachbund.de):                    50+ ; 65+         

 

Die besten Brettspieler in 65+ sind:

Brett 1: GM Sergey Kalinitschew (Mitte),
Brett 2: FM Dr. Christian Clemens (2.v.l.),
Brett 3: FM Erhard Frolik (l.),
Brett 4: Georg Nippgen (2.v.r.),
bester Reservespieler: André Jaeger (r.) vom SC Rochade Berlin mit einer Leistung von 2173, bei einer DWZ von 1841 sind es fast 60 DWZ-Punkte Zuwachs! André meinte, er bekam immer DAS aufs Brett, womit er sich in der Vorbereitung befasst hatte.

Für das nächste Jahr hoffe ich, daß sich mehr Interessenten für die DMMdLV zur Verfügung stellen. Und ich werde im Januar anfangen, für diese Meisterschaft zu werben.

 

FM Christian Syré
Senioren-Referent des BSV
Tel. 67 92 50 44
E-Mail

 

Kategorien: Seniorenschach, Turniere

FM Christian Syré vor FM Jürgen Brustkern und Thomas Glatthor

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Im Rahmen der 48. Berliner Senioren-Woche richtete das Bezirksamt Schöneberg-Tempelhof in den Räumen der Seniorenfreizeitstätte „Am Mühlenberg“ das erste Hans-Christian Ströbele Gedenkturnier für Senioren aus.

Der Spitzen-Politiker (Bündnis 90/Die Grünen) war Ende August mit 83 Jahren verstorben. Die Idee, ein Turnier zu Ehren des Amateur-Schachspielers Ströbele auszutragen, war dem Schöneberger Bürgermeister Jörn Oltmann eine Herzensangelegenheit.

 

 

Hans-Christian Ströbele (1939 - 2022)



Paul Meyer-Duncker, Berlins Schachpräsident, beschrieb in seinem Grußwort Hans-Christian Ströbele

als eine außergewöhnliche Persönlichkeit der deutschen Politik. Er galt als ´grünes Gewissen´ und auch wenn er politisch nicht nur Freunde hatte, so stand auch für seine größten politischen Gegner sein hohes Maß an Integrität außer Frage. Seine Geradlinigkeit war bewundernswert.

Hans-Christian Ströbele war auch ein begeisterter Schachliebhaber, sei es beim Simultanspiel (Remis gegen Ex-Weltmeister Anatoli Karpow), als Teilnehmer am Berliner Politiker-Schachturnier und schließlich durch Übernahme der Schirmherrschaft für das Turnier.“

 

In dem Nachruf von André Schulz auf chessbase.com heißt es:

"Entgegen seiner Profession als Anwalt fühlte sich Hans-Christian Ströbele am Schachbrett nicht der Verteidigung verpflichtet, sondern setzte auf Angriff und Konfrontation", was Meyer-Duncker “als gar nicht widersprüchlich“, empfand, „sondern im höchsten Maße passend“.

Schließlich war es Hans-Christian Ströbele, der als Anwalt auch die ´Konfliktverteidigung´ maßgeblich prägte, eine aggressive Verteidigungsform unter Nutzung aller Möglichkeiten der Strafprozessordnung. Und genauso spielte er Schach. Egal ob neben oder auf dem Brett, eine Auseinandersetzung mit Hans-Christian Ströbele forderte stets die gesamte Aufmerksamkeit und Schärfe des Geistes seines Gegenüber ein.“

 

Zum Turnierverlauf:

 

Wie fast alle Turniere, die zum ersten Mal ausgetragen werden, litt das Gedenkturnier unter den typischen „Kinderkrankheiten“. Plötzliche Termine und durch Corona bedingte Infektionen führten leider zu kurzfristigen Absagen.

Die Qualität des kleinen, aber feinen Teilnehmerfelds, konnte sich jedoch sehen lassen.

Drei FIDE-Meister, darunter der amtierende Berliner Schnellschachmeister Jürgen Brustkern und zwei > DWZ-2150-Spieler, versprachen einen interessanten Turnierlauf.

Schon die erste Runde brachte die Vorendscheidung! Der Senioren-Referent, FM Christian Syré, bestrafte die zu optimistische Eröffnungsbehandlung Brustkerns und erledigte die ungeschützte weiße Majestät im Mattangriff.

Dass es noch einmal spannend wurde, dafür sorgte ausgerechnet der DWZ - Schwächste im Feld! In einer verwickelten Stellung setzte Karl Heinz Gaul (SC Schwarz-Weiß Lichtenrade) den Neu - SC Kreuzberger in einer „Zeitnotschlacht“ erheblich unter Druck und gewann gegen seinen perplexen Gegner wegen Zeitüberschreitung!

Da Brustkern sich von seiner Startniederlage gut erholte und alle weiteren Partien - so auch Syré - gewann, führte das FM-Duo nach der letzten Runde mit 6 Punkten.

Die Entscheidung, wer den schönen Wander-Pokal mit nach Hause nehmen kann, fiel anhand der Buchholzwertung. Diese sprach aufgrund des direkten Vergleichs deutlich für den Berliner Senioren-Referenten.

Thomas Glatthor (SK CAISSA Hermsdorf-Frohnau) spielte ein starkes Turnier und wurde mit dem Bronzeplatz belohnt.

Das Turnier fand in einer kämpferischen (nur eine Punkteteilung!) und sehr fairen Atmosphäre statt.

Zum Schluss möchte ich gerne den Berliner Schach-Präsidenten zitieren, der seine Hoffnung ausdrückt,

“... dass aus dem heutigen Tag und der erstmaligen Ausrichtung eine schöne, würdevolle Tradition wird."

Dem kann sich der Autor nur anschließen!

 

Endstand nach 7 Runden:

1.-2. FM Christian Syré      6,0 P., 20,5 Buchholz

        FM Jürgen Brustkern 6,0 P., 18,5 Buchholz

3.     Thomas Glatthor        4,5 P.

4.     Matthias Ahlberg        4,0 P.

5.     FM Michael Schulz     3,0 P.

6.     Thomas Frübing         2,5 P.

7.-8. Karl-Heinz Gaul         1,0 P.

        Hellmut Klevenow      1,0 P.

 

Text: Jürgen Brustkern

 

Foto: Dr. Hans-Joachim Schneider

von links: FM Jürgen Brustkern, FM Christian Syré, Thomas Glatthor

 

Kategorie: Seniorenschach