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Julian Urban am :

Wenn 4 Mannschaftpunkte pro Runde ausgegeben werden, handelt
es sich genau genommen um zwei Runden, andererseits sollen im Schweizer System Punktgleiche in jeder Runde gepaart werden, was
durch den gespielten Modus nicht möglich ist, also liegt kein Schweizer System vor; hierzu hätte man die Hin-und Rückspiele als
eine Runde auswerten müssen.

Patrick Werner am :

Liebe Veranstalter, das ist einfach nur noch peinlich.
Wie ist den die Abschlusstabelle zu Stande gekommen, durch würfeln?? Mit Turnierende wurde eine andere Abschlusstabelle präsentiert. Ich kann übrigens nur Julian Urban zustimmen. Am Anfang des Turnieres wurde dies auch so angesagt, dann aber spontan verändert. Welche Regelung - Berechnugsgrundlage - liegt der aktuellen Schlusstabelle zu Grunde??

Ich hätte gerne eine offizielle Stellungnahme vom BSV, auch eine Entschuldigung an alle Teilnehmer wäre eine nette Geste.

Bitte kehrt zum alten Modus zurück, dann haben auch alle wieder mehr Spaß!!

Andreas Rehfeldt am :

Nur zur Klarstellung, wer sich die Rangliste beim Großen Internationales Blitzturnier aus Anlass des 150. Geburtstages von Emanuel Lasker anschaut, wird im unteren Bereich der Rangliste sehen, dass es durchaus logisch ist, dass ein Spieler in einer Doppelrunde 2x kampflos gewinnen muss

http://wwww.chess-results.com/tnr348384.aspx?lan=0&art=4&zeilen=99999

Trotzdem bleibt es das Turnier damit eine Variante des Schweizer Systems.

Von den Problemen vor Ort, habe ich leider erst heute erfahren, ich werde in Ruhe mir überlegen, wie ich persönlich damit umgehen werde.

Sven Schüle am :

Ich war nicht anwesend und möchte kein Öl in irgendein Feuer gießen, sondern zunächst nur nüchtern anmerken, daß die Berechnung der Buchholzwertung für die BBMM auf chess-results.com merkwürdig aussieht. Unten steht als Anmerkung: "Wtg2: BH (Summe der Mannschaftpunkte)", was m.E. auch üblich wäre, aber die Werte sind dafür zu hoch und entsprechen eher der Summe der Brettpunkte aller Gegner.

Evtl. entsprechen also die bei chess-results.com erfaßten Turnierdaten (incl. Parameter) nicht exakt denen, mit denen das Turnier durchgeführt wurde. Das würde ich als ein technisches Problem ansehen, das sich irgendwie lösen lassen sollte.

Sven Schüle am :

Die Vergabe von 0, 1, 2, 3 oder 4 Mannschaftspunkten pro Runde führt in der Tat zu einer schnelleren Differenzierung der Tabelle in unterschiedliche Punktegruppen, so daß z.B. nach drei Runden theoretisch 13 Gruppen und in der Praxis wahrscheinlich 10-12 existieren - normal sind beim "echten" Schweizer System bis zu 7 Punktegruppen (0 bis 6 MP bei Mannschaftsturnieren).

Ob sich dies allerdings irgendwie spürbar auswirkt, wenn man das Turnier insgesamt betrachtet - zumal bei der hohen Rundenzahl von 10 relativ zur Teilnehmerzahl von 23 -, müßte erst nachgewiesen werden. Ich vermute, daß zumindest die Haupt-Eigenschaft des Schweizer Systems, nämlich die zuverlässige Ermittlung der Tabellenspitze, auch mit dem hier angewendeten System erreicht wird, und alle Plazierungen im breiten Mittelfeld sind so oder so nicht immer ganz aussagekräftig.

Im FIDE-Handbook habe ich zwar keine Hinweise auf Swiss-Turniere mit mehr als einer Partie/einem Mannschaftskampf pro Runde gefunden, aber auch nichts, was dies wirklich ausschließt. Habe ich etwas übersehen?

Rainer Polzin am :

Habe gerade mal versucht mit dem Swiss-Manager auf meinem Rechner die Buchholzwertung bei Mannschaftsturnieren nachzuvollziehen. Die Lösung lautet: Programmierfehler. Das ist weder die Summe der Mannschaftspunkte, der Brettpunkte oder das Wertungssystem, welches bei der Olympiade zur Anwendung kommt.

Ganz unabhängig davon: Nach den Mannschaftspunkten sollten bei Mannschaftsturnieren mit vergleichsweise wenigen Teilnehmern und vielen Runden die Brettpunkte als Zweitwertung zählen. Buchholz und olympische Wertung als Wertung ergeben bei Mannschaftsturnieren nur Sinn bei vielen Teilnehmern und vergleichsweiser niedriger Rundenzahl.

2 Punkte für einen kampflosen Doppelsieg beim Lasker-Einzel-Blitz waren zwangsläufig. Kann man nicht anders machen, da wir ja nicht die Anwesenheit vor Runde 1 kontrollieren und auch ein Top-GM, der mit großer Wahrscheinlichkeit 2-0 gewonnen hätte, nicht nur einen Punkt geben können. Bei der BBMM könnte man den Teams pro Sieg nur einen MP geben. Trifft ja immer die schwächste Mannschaft, die noch nicht ausgesetzt hat. Geschmackssache, ich würde es bei 4-0 Punkten lassen.

Nächstes Lasker-Blitz übrigens am 2. März 2019 ab ca. 18 Uhr im MARITIM Hotel!

Rainer Polzin am :

@Sven Schüle: Die Blitzeuropa- und weltmeisterschaften wurden zuletzt in dem System ausgetragen...

Jan Zur am :

Es geht weder um die Wertung einer Doppelrunde, noch um die Zweitwertung. In der Abschlusstabelle am Sonntag hatte Zitadelle 4 MP weniger. Das passt auch zu den Auslosungen der letzten Runde, der Buchholz und dem Freilos in Runde 8.

Jetzt hat sich Zitadelle zur Norddeutschen qualifiziert. Chemie und Nord-Ost haben das Nachsehen. Das rundet eine Veranstaltung, bei der berechtigte Zweifel bestanden, ob die Turnierleitung Herr der Lage war, ab. Ein einfaches Rutschsystem hätte es wohl auch getan. So bleibt die Veranstaltung als Desaster in Erinnerung.

Thomas Mothes am :

Es gab sicher auch Mannschaften die in der 2.Partie ein 2:2 in Kauf genommen haben um den Mannschaftssieg zu sichern. So hat Tegel 1 gegen uns im 1. Duell 3,5:0,5 gewonnen und im 2.Duell nur 2:2 gespielt. Nach der erst verkündeten Zählweise wäre das trotzdem ein Mannschaftssieg gewesen.
Für uns ist es egal ob Platz 12 (wie noch am Sonntag) oder nun Platz 11, aber an der Spitze wo es um eine Qualifikation geht wohl nicht.

Sven Schüle am :

Die Endtabelle auf chess-results scheint mir tatsächlich grob fehlerhaft zu sein. Unter der Annahme, daß die gelistetenen Ergebnisse der Mannschaftskämpfe korrekt sind, zähle ich für Zitadelle leider nur 10 Siege und 2 Remis, das macht nur 22 Mannschaftspunkte statt 26. Somit sollte wohl jetzt irgendwie eine korrekte Endtabelle erstellt und veröffentlicht werden.

Georg Adelberger am :

Hast Du die kampflosen berücksichtigt?

Jan Zur am :

Zitadelle hat die richtige Punktzahl. Die Mannschaft wurde aber mehrere Runden mit einer falschen Punktzahl (zu niedrig) ausgelost. Somit bekam man leichtere Gegner und hatte einen entscheidenen Vorteil. Zum Beispiel wäre Zitadelle mit 22 MP vor der letzten Runde sicher gegen Rotation Pankow gepaart worden. In diesem Kampf hätte man für die Qualifikation 3 MP holen müssen und es ist mehr als fraglich ob dies gelungen wäre. Mit der tatsächlichen Auslosung spielte man gemütlich an Tisch 6 gegen Rehberge. Allerdings ist das Spekulation. Vielleicht hätten sie auch klar gewonnen und wären damit 2. geworden?

Dass der Fehler nicht auffiel lag an der chaotischen Situation vor Ort und diese wiederum am ungetesteten neuen Turniermodus - Schiedsrichter die auf Bilschirme starren!

Nun schreibt Andreas: "[...] ich werde in Ruhe mir überlegen, wie ich persönlich damit umgehen werde." Damit sitzt er natürlich zwischen den Stühlen, denn gerade sein Verein hatte sich in der ursprünglichen Tabelle (verdient) qualifiziert.

Übrigens muss es folgerichtig auch eine, eher zwei, Mannschaften geben, die durch Auslosung benachteiligt wurden, da sie mit zu vielen Punkten ausgelost wurden. Je nachdem wer das ist, ist vielleicht auch hier in die Qualifikationsentscheidung eingegriffen worden? Und dabei geht es noch gar nicht um die dreifache Regeländerung während des Turniers...

Michael Sielaff am :

Gratulation an den SC Kreuzberg!!

Tomas Segerberg am :

Ich stimme erstmals Polzin zu. Programmierfehler. Das konnte man schon erahnen als die falsche Auslosung da stand. Womöglich müssen alle zwei Runden in der Software gepaart werden, nicht nur 1+2 und glauben dass die Software es kapiert hat. Auf jedem Fall fehlte aufgrund mangelhafter Vorbereitung des Schiedsrichters, Sorry Bernhard aber es war schlicht nicht dein bester Tag, auch wenn ich weiss wie stressig es sein kann, die Sache lief aus dem Ruder. Ich hätte auch gedacht, dass es am Ende keine Rolle spielt, da so viele Runden gespielt wurden, aber offensichtlich ist die letzte Paarung doch die wichtigste...

Frank Hoppe am :

Ich stimme Tomas zu, das es nicht Bernhards bester Tag war. Trotz der vielen Probleme und Verzögerungen bleibt er für mich der beste Mann am PC. Seitdem er mal vor Jahren eine BBMM mit rund 60-70 Mannschaften in mehreren Gruppen plus Eingabe aller Einzelergebnisse erfolgreich managte, kann ich nur noch zu ihm hinaufschauen. Damals hieß die Software aber SwissChess - und die kennt er wie seine Westentasche. Der SwissManager scheint aber noch Neuland zu sein. Ich trainiere in solchen Fällen immer mit der Software, gebe Testturniere ein und beobachte das Programm. Hat das Training gefehlt im aktuellen Fall? Der Modus mit 10 Doppelrunden Schweizer System stand ja fest. Die Antwort ob eine Doppelrunde als ein Wettkampf oder zwei gezählt wird, fehlte in der Ausschreibung. Ich denke Bernhard hat sich früh entschieden, wie gewertet wird. Und genau diesen Fall hätte er vorher mit dem Programm trainieren können, nein müssen. Die "Überraschungen" am Sonntag wären ausgeblieben und das Turnier flott über die Bühne gebracht worden.

Olaf Kreuchauf am :

Auf Bernhard herumhacken bringt überhaupt nichts. Die hier am lautesten "schimpfen", sind mir nicht als Turnierleiter bekannt!

Bitte faht mal die Emotionen herunter. Bernhard wird aus den Fehlern bzw. Unsicherheiten lernen und es beim nächsten Mal besser machen. Ich kenne ihn soweit, dass er seine Turniere perfekt leiten möchte. Niemand hat sich mehr geärgert an diesem Tage als er.

Vincent Schubert am :

Also ich kann Herrn Kreuchauf nur zustimmen, dass man durch „rumhacken“ nichts erreichen wird. Es kann nun mal nicht immer alles glatt laufen. Herr Riess (welchen ich übrigens als kompetenten, fairen und immer freundlichen Schiedsrichter kenne) ist auch nur ein Mensch und da kann es auch mal passieren, dass bei einem Turnier mehr schiefgeht, als schiefgehen sollte. Ich denke in Zukunft wird man daraus lernen und dann wird das auch besser laufen.

Sven Schüle am :

@Jan Zur: Tatsächlich hatte ich die 4 MP (spielfrei) aus der Doppelrunde 8 (oder Runde 15+16) übersehen, sorry.

Jan Zur am :

@ Sven Schüle
Du meinst sicher Georg. Das Problem ist wie gesagt nicht die Punktzahl, sondern die Auslosung, die auf einer falscher Punktzahl basierte. Die Punktzahl war für die Teilnehmer nicht transparent einsehbar, sodass fehlerhafte Eingaben oder Meldungen nicht korrigiert wurden.

An alle die jetzt sagen: "In Zukunft wird es besser". Sicherlich wird es das. Aber in der Gegenwart ist über die Teilnahme an der Norddeutschen Meisterschaft 2018 zu entscheiden. Das "Qualifikationsturnier" hierzu ist auf jeden Fall gründlich in die Hose gegangen.

Olaf Kreuchauf am :

Übrigens: siehe #6 (Rainer Polzin): Programmierfehler. Also wäre jeder Turnierleiter auf die Nase gefallen.

Dominic Freyberg am :

Wir sollten jetzt konstruktiv nachdenken, was wir machen.
Die Fehleranalyse können wir als Schachspieler sicherlich alle intern machen und die wird die Turnierleitung sicherlich ebenfalls machen.

Wsa mich interessieren würde, gibt es eine Idee/Verfahren, wie man die Qualifikation jetzt ermittelt oder ist das aktuelle Ergebnis fix.

Gibt es den Interesse bei den "benachteiligten" zur NDBMM zu fahren? Wie viele sind das? Gibt es ein Kurzturnier (Final Four) um den oder die letzten Qualiplätze auszuspielen?

Mich interessiert, ob noch etwas passiert oder ob es jetzt so bleibt und wir uns im nächsten Jahr auf ein besseres Turnier freuen sollen (aus Fehlern lernen wir).

Andreas Rehfeldt am :

Hallo zusammen,

sicher qualifiziert sind aktuell der SC Kreuzberg, der SC Rotation Pankow sowie beiden Vorberechtigten Mannschaften vom SK König Tegel 1949 und den SF Berlin 1903. Über den 3. Qualiplatz und den 1. Nachrückerplatz wird aktuell beraten, da der BSV 63 Chemie Weißensee Protest eingelegt hat.

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