Martina Skogvall Berliner Frauenmeisterin 2015

Frank Hoppe
Martina Skogvall

Nicht einmal acht Monate lang durfte Helen Raab (SC Kreuzberg) ihren im April beim Qualifikationsturnier in Lichtenrade erkämpften Meistertitel der Berliner Frauen behalten. Wegen der vorgezogenen Deutschen Meisterschaften im Februar 2015 in Bad Wiessee, zog auch der Berliner Schachverband seine regionale Meisterschaft vor.

Martina Skogvall (Sfr. Berlin) ist seit dem 11. Dezember die Nachfolgerin der Neuberlinerin Raab. Herzlichen Glückwunsch!

Ein wenig kurios war diese Meisterschaft ja. Man könnte fast sagen, es ging drunter und drüber. Von einstmals spektakulären zwölf Anmeldungen blieben zum Turnierbeginn neun übrig. Von denen meldeten sich nach Runde eins auch noch zwei wegen Krankheit ab. Wegen der ungeraden Teilnehmerzahl und der sonntäglichen Absage von Martina Skogvall saßen sich in mancher Runde nur zwei bis vier Spielerinnen gegenüber. Die Anzahl, der wenn auch sehr spärlich vorhandenen Kiebitze im "en passant" und beim SC Kreuzberg, war deshalb oft höher.

Abschlusstabelle

Pl. Teilnehmerin DWZ G S R V Pkt. Buch.
1. WFM Martina Skogvall 1945 5 4 0 1 4,0 14,0
2. Lena Gebigke 1487 5 3 1 1 3,5 13,5
3. Elisa Silz 1876 5 3 1 1 3,5 13,0
4. Cecilia Lange 1516 5 1 3 1 2,5 13,5
5. Anna Denkert 1745 5 2 1 2 2,5 12,0
6. Tessa Kuschnerus 1334 5 2 0 3 2,0 11,0
7. Sonia Kriuckova 1041 5 1 0 4 1,0 10,0
8. Jessica Reck 1524 1 1 0 0 1,0 1,0
9. Aminat Kossueva 782 1 1 0 0 1,0 0,0
Bearbeiter: | | Archiv: BSV-Nachrichten | ID: 1535

Kategorien: Frauenschach, Turniere

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Kommentare

Kommentare

Olaf Ritz am :

Liebe Berliner Meisterin Martina,

herzlichen Glückwunsch im Namen Deiner Schachfreundinnen und Schachfreunde des Mariendorfer SV 06 Berlin! Wir freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen mit Dir und auf Deinen Simultan-Wettkampf 2015 gegen uns.
http://mariendorf-schach.jimdo.com/simultan/

Da wir bei uns im MSV 06 intern 2015 zum "Mariendorfer Jahr des Frauenschachs" ausgerufen haben, werden es im kommenden Jahr sicherlich auch MSV-Spielerinnen in das Feld der nächsten Berliner Frauen-Einzelmeisterschaft schaffen.

Gruß Olaf

Andreas Lange am :

Keine Partien ?

Martina Skogvall am :

Danke für die Glückwünsche. Es war schade, dass die gesamte Spitze der Berliner Schachfrauen nicht dabei war (in anderen Bundesländern sieht es ähnlich aus). Dann hätten wir auch 7 Runden spielen können und einen spannenderen Wettkampf erlebt. Für mich einmal mehr eine Bestätigung dafür, dass die Geschlechtertrennung im Schach grundsätzlich unsinnig ist.

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