† Jens Bühner

Jens Bühner

Liebe Schachfreunde,

leider muss ich euch bekanntgeben, dass unser Mitglied Jens Bühner am 10. August im Alter von nur 60 Jahren verstorben ist.

Jens stammt ursprünglich aus Hamburg und hat dort das Schachspielen erlernt. Seit Anfang der 1980er Jahre spielte er zunächst für den Schachverein Wilmersdorf. Als sich dieser auflöste, trat er im Jahr 2000 dem SC WEISSE DAME bei.

Vollständiger Nachruf beim SC WEISSE DAME

Bearbeiter: Thorsten Groß | | Archiv: Verein SC Weisse Dame | ID: 2789

Kategorien: Aus den Vereinen, Personalien

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Kommentare

Norbert Heymann am :

Ein großer Verlust! Wir hatten beide fast zeitgleich im Schachklub Turm 1898 in Tiergarten mit dem Turnierschach begonnen. Es war 1973/74. Jens zog dann um und schloss sich dem SV Wilmersdorf am Bundesplatz an. Dort entwickelte er sich zu einem starken Spieler der ersten und zweiten Mannschaft und durfte auch Bundesligaluft "schnuppern". Etwas später wechselte ich auch zum SV Wilmersdorf und konnte seine schachliche Weiterentwicklung verfolgen.

Jan-Daniel Wierzbicki am :

Mein herzliches Beileid an seinen Verein SC Weisse Dame, seine Schachfreunde und insbesondere natürlich seine Familie.

Ich habe von 1995 bis 1998 zusammen mit Jens in der Ersten Mannschaft vom SV Wilmersdorf gespielt und ihn dort als sehr netten und zuverlässigen Mannschaftskameraden kennen und schätzen gelernt.

Ein viel zu früher und tragischer Verlust.

Arno Nickel am :

Ein schmerzlicher und tragischer Verlust für alle, die Jens nahestanden und ganz besonders natürlich für seine Familie, der ich hier mein tiefes Mitgefühl ausdrücken möchte.
Ich habe zusammen mit Jens ab 1975 beim SV Wilmersdorf gespielt und ihn als einen sehr freundlichen, humorvollen Schachfreund schätzen gelernt, der mit offenen Augen durch die Welt ging, vorurteilsfrei und immer um ein tieferes Verständnis bemüht. Bei den Vereinsturnieren haben wir gemeinsam mit Spielern wie Reichenbach, K.-U. Müller, Rödig, Schuppert, Stippekohl, Holze, Perfler, Vormum, Basta, Lindner u.v.a. die Klingen gekreuzt und manche Partie einer heißen post mortem Analyse unterzogen, wobei es nicht immer bierernst zuging, sondern auch gelacht wurde; besonders, wenn - wie auf einem gemeinsamen Turnier in Biel 1981 - Ulli Linder mit seinen extravaganten Sturmangriffen mit im Spiel war und die Auseinandersetzung um die einzig wahre Schachauffassung ging - opfern à la Spielmann oder "Positionsgeschiebe" à la Karpow! In diesem Trio konnte man Jens als den aufgeklärten Dynamiker betrachten, während ich eine Freude daran hatte, verdächtige Stellungen zu verteidigen, was mir bei Ulli wohl damals schon den Spitznamen "Beton-Nickel" eintrug.
Das alles ist nun schon lange her, und die meisten der genannten Personen haben das Zeitliche gesegnet. Ruhet in Frieden!

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