Der SV Mattnetz gewinnt den Mannschaftspokal - Update
Trotz brütender Hitze wurde von beiden Finalisten viereinhalb Stunden gekämpft, ehe sich Mattnetz hauchdünn durch die minimal bessere Berliner Wertung gegen BSV 63 Chemie Weißensee durchsetzen konnte.

Unser Glückwunsch gilt beiden Teams für ein würdiges Finale unter erschwerten Bedingungen!
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Der Bericht zum Final-Wochenende vom Turnierleiter.
Das Finalwochenende wurde zu einer Bewährungsprobe für die Spieler. Eine Hitzeschlacht für alle Beteiligten ...

TSG hatte freundlicherweise kurzfristig seine Räumlichkeiten für die Austragung zur Verfügung gestellt. Dafür vielen Dank. Auch für das Bereitstellen des für die Spieler kostenlosen Getränke.

So wurde das Ganze etwas erträglicher.

Der neue Berliner Landesmeister musste an dem Tag zwei Wettbewerbe stemmen: Die Teilnahme an der Deutschen Blitzmannschaftsmeisterschaft und das Halbfinale des diesjährigen Pokals.
Das war gegen die kämpferisch gut aufgelegten Chemiker dieses Mal zu viel. Früh gingen die Weißenseer mit einem Erfolg am vierten Brett in Führung. Die Titelträger versuchten alles. Es wurde nichts geschenkt. IM Gelman konnte mit seinem Erfolg den Wettkampf ausgleichen. Doch an Brett 2 konnte der noch junge Florian Schmidt gegen seinen favorisierten Gegner in einer 97 Züge währenden Partie den halben Punkt festhalten. Nach knapp fünf Stunden stand der überraschende Einzug von Chemie Weißensee ins Pokalfinale fest.
Im anderen Halbfinale standen sich mit SV Mattnetz und der gastgebenden TSG Oberschöneweide zwei Teams auf Augenhöhe gegenüber. Die Niederlage von M. Schöwel konnte IM Schmidek in einer positionell fein angelegten Partie ausgleichen. Das Remis am Spitzenbrett überließ die Entscheidung den verbliebenen Spielern die Entscheidung. Dort hatte Moritz Brockhoff eine Qualität geopfert und eine solide Stellung.

Ein Remis war möglich und hätte gereicht. Doch in der Hitzeschlacht entschied letztlich die Erfahrung seines Gegenübers und brachte den SV Mattnetz (glücklich?!) in die nächste Runde. Eine Partie die es sich lohnt nachzuspielen!

Im Finale war der Raum etwas leerer als am Vortag. Der SSV Rotation verzichtete auf das Spiel um Platz 3 und überließ diesen kampflos an TSG.
Trotz der keineswegs geringeren Außentemperaturen wurde es erneut ein spannender Pokalkampf.
Mattnetz war nominell favorisiert. Doch die Chemiker setzten ihren Kampfgeist dem entgegen. Alle Partien gingen über die Zeitkontrolle. Erst nach 4 ½ h sollte die Entscheidung fallen.

Timo Vollmar konnte erneut für sein Team vorlegen. Mit seinem vierten Sieg im vierten Spiel der diesjährigen BPMM war er eine der Stützen seines Teams. An Brett 3 konnte CM Petersen nach langem Kampf ausgleichen. Doch die anderen Begegnungen waren lange offen ehe nach langem Kampf fast zeitgleich beide Partien im Remis endeten.
Damit wurde der SV Mattnetz knapp nach Berliner Wertung (5,5 : 4,5) Berliner Pokalsieger 2026!.
Beide Teams werden im nächsten Jahr unseren Verband auf der nationalen Ebene vertreten. Dafür wünschen wir viel Erfolg!
Respekt an alle Spieler für die gezeigte Leistung und Dank an alle Unterstützer hinter der Bühne (sowohl von TSG als Gastgeber und auch dem Wirt für die Unterstützung).
Trotz der schwierigen Bedingungen war die diesjährige BPMM von einer angenehmen Spielatmosphäre und Fairness geprägt.
Klaus Welke
BSV-Spielausschuss, Turnierleiter Pokal
Kategorien: Spielausschuß, Turniere