Am Freitag öffnete der Mariendorfer SV 06 anlässlich seiner Aufnahme in den Berliner Schachverband seine Tore
Veröffentlicht von Carsten Schmidt am
Wie es sich für zwei große Vereine gehört, wurde die Mitgliedschaft eines weiteren großen Sportvereins mit seiner Schachabteilung im Berliner Schachverband im großen Rahmen erklärt. Von dem im Berliner Süden ansässigen, besonders als Fußballverein bekannten Mariendorfer SV wurden, initiiert durch den Abteilungsleiter der Schachabteilung Olaf Ritz, der Vorstand des Berliner Schachverbandes und die anderen Berliner Mitgliedsvereine zu einer Feierveranstaltung mit anschließendem Schachturnier geladen. Und viele Schachfreunde kamen!
Zum vierten Mal nahm er teil, zum vierten Mal setzte er sich durch: Alexander Graf. Der Fünfte der deutschen Elo-Rangliste und Ex-Nationalspieler hat den Lichtenrader Herbst im Oktober in Berlin seit 2008 fest in seinem Terminplan verewigt. Nach zwei Kurzremisen gegen die GM-Kollegen Sergej Kalinitschew und Henrik Teske und acht sieben, teils schwer erkämpften Siegen stand der gebürtige Usbeke wieder mal auf Platz 1.
189 Teilnehmer zählte das mit dem in Berlin höchsten Preisfonds (8.000 €) ausgestattete Turnier. Geleitet wurde es vom bayerischen Schiedsrichter Wolfgang Fiedler, der noch ein paar Turniere benötigt, um vom FIDE-Schiedsrichter zum Internationalen Schiedsrichter aufzusteigen. Der Lichtenrader Herbst als Karrieremacher.
Mit zweieinhalb Wochen Verspätung hat heute nun auch der Herbst in Lichtenrade Einzug gehalten. Schwarz-Weiß Lichtenrade huldigt die Jahreszeit, in der die Blätter von den Bäumen fallen, mit einem Schachturnier - dem nach eigener Aussage "höchstdotierten" Berlins. Ein Preisfonds von 8.000 Euro - u.a. gesponsert vom schachspielenden Rechtsanwalt Roland Exner - lockt jedes Jahr einige Großmeister und andere internationale Titelträger in den südlichsten Zipfel des früheren West-Berlin.
Vom 8. bis 16. Oktober 2011 wird auch in diesem Jahr um einen attraktiven Preisfonds, voraussichtlich in Höhe von 8.000 €, gespielt. Besonders hervorzuheben ist dabei der neu eingeführte eigene Jugendpreisfonds von 600 €, sowie Sachpreisen!
Es freut uns mitteilen zu können, dass wir in der Zwischenzeit auch Chessbase als Sponsor gewinnen konnten. Wir werden daher im Laufe des Turniers Schachprogramme (wie FritzTrainer) und eventuell sogar das neue Fritzprogramm 13 unter allen Teilnehmern verlosen!
... kann man sich wieder voll und ganz der wesentlichen Freizeitaktivität widmen: dem Schachspiel. Ein Event dieses Jahres macht den Herbst zur Schachsaison - der "Lichtenrader Herbst" steht wieder an. Vom 8. bis 16. Oktober findet das hochdotierte Turnier erneut im Gemeinschaftshaus Lichtenrade (Foto), der Spielstätte des SC Schwarz-Weiß Lichtenrade e.V., statt.?
Die Sportgemeinschaft Rot-Weiß Neuenhagen wurde 1913 als Arbeitersportverein SG Neuenhagen mit einer Fußballabteilung gegründet. 1925 erfolgte die Umbenennung in Arbeitersportverein Neuenhagen.
Am 7. Juli um 19 Uhr beginnt im Schachklub König Tegel eine neue Blitzserie. Jeden 1. Donnerstag eines Monats spielen wir 5-Minuten-Partien jeder gegen jeden (max. 20 Runden) bei 2 € Startgeld. Die gesamten Einnahmen werden am Abend komplett ausgeschüttet und außerdem gibt es Punkte für die Jahreswertung von Juli bis Juni zu gewinnen. Gäste sind jederzeit herzlich willkommen, ob als Teilnehmer oder Zuschauer. Wer mitspielen möchte, sollte sich 18:50 Uhr in der Freizeitstätte Alt-Tegel 43 einfinden. Nähere Informationen stehen auf unseren Vereinsseiten unter www.koenig-tegel.de im Bereich 'Turniere'.
Am 17. Juni fand beim Schach-Club Kreuzberg in der Neuenburger Straße die Jahreshauptversammlung statt. Der erkrankte und seit 2010 amtierende 1. Vorsitzende Werner Ott (72) stand nicht für eine erneute Wahlperiode zur Verfügung. Als sein Nachfolger oder besser seine Nachfolgerin wurde Brigitte Große-Honebrink (53) gewählt.
93 Teilnehmer fanden dieses Jahr den Weg ins Rathaus Schöneberg, womit wir leider weder das Minimalziel von 110 Teilnehmern erreichen, noch den Teilnehmerrekord aus dem Vorjahr brechen konnten. Woran lag's? Am Wetter sicher nicht, gab es doch zwischendurch durchaus wolkenbruchartige Szenarien zu bestaunen. Am relativ späten Termin? An der Norddeutschen Blitzmeisterschaft (hat eigentlich jemand eine Idee, wo man deren Ergebnisse findet?) oder sonstigen Konkurrenzveranstaltungen? Hat das Essen das letzte Mal nicht geschmeckt? Oder sind die Schachfreunde zu unbeliebt geworden? Oder ist es ein allgemeines Symptom des Rückgangs des hauptstädtischen Schachlebens? Für Hinweise und Rückmeldungen sind wir jederzeit dankbar.
Hätten wir nicht Dirk Paulsen, dann würden wir jetzt gar nicht wissen, wer denn da wohl am Sonntag im Rathaus Schöneberg gewonnen hat. Dirk ist nämlich mit seinen romanähnlichen Artikeln schneller als jeder Turnierveranstalter.