Der Ehrenpräsident des Berliner Schachverbandes, Matthias Kribben, feiert heute seinen 60. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch lieber Matthias!
Bevor Matthias 2016 beim Kurt-Richter-Gedenkturnier gemeinsam mit Gerhard Mietzelfeldt zum Ehrenpräsidenten ernannt wurde, hatte er Funktionen in unserem Landesverband und im Deutschen Schachbund inne. Von 2004 bis 2010 war er Präsident des Berliner Schachverbandes und von 2007 bis 2009 Vizepräsident und stellvertretender Präsident des Deutschen Schachbundes (DSB). Das Amt beim DSB übernahm er damals auf Wunsch des gerade neu zum Präsidenten gewählten Robert von Weizsäcker, der mit ihm zusammen Fernschach-Olympiasieger wurde.
Am 20. Mai hatte der Deutsche Schachbund einen Mannschaftswettbewerb im Onlineschach angekündigt. Rund eine Woche später war die Ausschreibung und die Turnierseite fertig und der Spielbetrieb kann nun beginnen - und zwar konkret in der Woche ab dem 22. Juni. Die Deutsche Schach-Online-Liga (DSOL) richtet sich an alle Mitgliedsvereine des Deutschen Schachbundes, also auch des Berliner Schachverbandes. Eine Mannschaft besteht aus bis zu zehn Spielern, von denen vier pro Wettkampf eingesetzt werden. Die "Heim"-Mannschaft bestimmt den Spieltag (Montag bis Freitag), der mit der Mannschaftsmeldung festzulegen ist. Gespielt wird auf dem ChessBase-Server PlayChess mit einer Windows-Software oder ganz normal mit dem Browser. Ein normaler Account (kein Premium) reicht zur Teilnahme. Die Bedenkzeit ist 45 Minuten plus 15 Sekunden je Zug.
Bei 576 Spielern blieb der imaginäre Zähler beim Düsseldorfer Qualifikationsturnier zur Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft (DSAM) kürzlich stehen. Der knapp zwei Jahre alte DSAM-Teilnehmerrekord von Hamburg war gleich um 60 Spieler überschritten. Doch Düsseldorf wird den Rekord wahrscheinlich nicht lange behalten können. Das dritte Qualifikationsturnier vom 3. bis 5. Januar in Potsdam tendiert bereits gen 600 Teilnehmer! Und noch ist reichlich Platz im Kongresshotel am Luftschiffhafen. Auch alle bisher auf Nachrückerplätzen registrierten Teilnehmer können dabei sein, unabhängig davon ob sie auf der Meldeliste stehen oder nicht. Meldet Euch noch heute an und genießt die Atmosphäre solch eines populären und beliebten Turniers.
Als besonderes Schmankerl werden Elisabeth Pähtz und Robert Rabiega Eure beendeten Partien analysieren!
Am 9. November fand die 1. gemeinsame Konferenz von Berliner und Brandenburger Schachvereinen statt. Wer nicht dabei war, hat eine wirklich anregende und spannende Veranstaltung verpasst.
Carsten Schmidt, Präsident des Berliner Schachverbandes und Initiator dieses Treffens, sprach einleitend kurz über die Ziele und überbrachte Grüße des leider krankheitshalber nicht anwesenden Präsidenten des Landesschachbundes Brandenburg, Hilmar Krüger.
Für Filmaufnahmen in der kommenden Woche werden Schachspieler gesucht, die ansehnlich und fachlich versiert blitzen können und deren Hände denen der Darsteller ähnlich sehen (Bilder und weitere Infos in der pdf-Datei). Gesucht werden weibliche "Schachhände" zwischen 20 und 30 Jahre, männliche "Schachhände" zwischen 16 und 18 und um die 35 Jahre. Da es für den Einsatz auch eine kleine Bezahlung an die Doubles von der Filmagentur gibt, vermitteln wir gerne an interessierte Schachfreundinnen und Schachfreunde!
Das internationale Open „Lichtenberger Sommer 2019 “ ist Geschichte, und es gibt einen neuen Sieger. Nachdem in den vergangenen Jahren die Berliner Großmeister Robert Rabiega und René Stern das Traditionsturnier meist in Serie gewannen, gelang in diesem Jahr dem Iraner Ebrahim Ahmadinia der große Wurf.
Die Schachspieler haben seit dem vergangenen Wochenende wieder die Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin-Karlshorst in Besitz genommen. Nach drei Runden des internationalen Opens „Lichtenberger Sommer“ liegen 14 Spieler mit je 3,0 Punkten in Führung. Dazu gehören Großmeister René Stern (SK König Tegel) als Titelverteidiger sowie die Internationalen Meister Ebrahim Ahmadinia (Iran), Marco Thinius (SV Empor Berlin) und Atila Figura (SK Zehlendorf).
Für eine internationale, historische Serien-Produktion werden 500 Schachspieler aus Berlin als Komparsen (allerdings nur männlich und zwischen 18 und 50 Jahre alt) gesucht. Die Dreharbeiten sollen nur in Berlin und Brandenburg stattfinden. Weitere Informationen, u.a. auch die Casting-Termine (schon in dieser und der nächsten Woche) sind zu finden auf der Webseite der Agentur Filmgesichter. Vorstellbar, dass sich einige Berliner Schachspieler für eine Mitarbeit in einer großen Produktion interessieren - und ein wenig Gage soll wohl auch drin sein.
Am kommenden Samstag ist es wieder so weit. Das beliebte Traditionsturnier erlebt vom 17. - 25. August 2019 seine 18. Auflage. Wie die Organisatoren des SC Friesen Lichtenberg mitteilen, sind noch etliche Startplätze frei.
Mit 7 Jahren wurde er 2014 Mitglied bei den Schachpinguinen. Schon drei Jahre später überschritt er die 1800er DWZ-Schwelle. Und nach seinem Wechsel vor zwei jahren zu den Königsjägern Süd-West geht es weiter steil aufwärts. Mittlerweile etabliert er sich bei einer DWZ von über 2000 und ist für gute Vereinsspieler ein schwerer Gegner. Die Rede ist von Jonas Eilenberg, der vom 26. bis 28. Juli das 21. Briesener Open gewann. Und zwar mit einem sagenhaften Ergebnis von 5 aus 5!
124 Teilnehmer zählte die 21. Auflage des beliebten Turniers des Schachvereins Briesen. Gespielt wurde in der Turnhalle der Grundschule „Martin-Andersen-Nexö“ in der 2.800 Einwohner zählenden Gemeinde nahe Frankfurt/Oder. Die Spieler wurden auf vier zahlenmäßig gleichstarke Gruppen aufgeteilt. Favorit in der A-Gruppe war der 15-jährige Potsdamer Johannes Tschernatsch mit DWZ 2101. Tschernatsch ist durch seine Turnierteilnahmen in der Hauptstadt auch in Berlin bekannt. Mit dem amtierenden Berliner Pokalsieger Paul Meyer-Dunker stand ein weiterer Favorit auf den Tippzetteln ganz oben. Während der Potsdamer die Spielstärke von Jonas in Runde vier zu spüren bekam, blieb dem Berliner das Duell mit dem späteren Sieger vorenthalten.