Rund sechs Stunden dauerte gestern die neufrisierte Auflage der insgesamt neunten Schachgala der Tageszeitung "neues deutschland" (nd). Erstmals waren nicht nur Frauen am Start, weswegen der Zusatz "Damen" aus dem Titel der Veranstaltung gestrichen wurde. Diesmal kamen auch die Männer (ausnahmsweise?) zum Zuge. Die beiden 17-jährigen Internationalen Meister Matthias Blübaum und Dennis Wagner stießen dazu. Auf die beiden sogenannten "Schachprinzen" des Deutschen Schachbundes angesetzt wurden die stärkste Schachspielerin Deutschlands, Elisabeth Pähtz (29), und Walentina Gunina (25, Russland), amtierende Europameisterin und eine der stärksten schachspielenden Frauen Europas.
Nach 33 Jahren ist zum 31. Dezember 2014 Schluß bei Elektroschach in der Kreuzberger Dudenstraße. Inhaberin Heide Ketterling und ihr Mann Hans-Peter geben das Geschäft aus Altersgründen auf. Einen Nachfolger haben sie dafür nicht gefunden. "Dafür haben sich keine für Sie qualifizierten und für uns interessanten Alternativen ergeben" wie sie in der angehängten Pressemitteilung und auf www.elektroschach.de schreiben.
Bis zum 24. Dezember gibt es noch einen Rabatt von 15 Prozent auf alle Artikel.
"Sport frei!" lächelte es mir heute in der Wochenendbeilage der Berliner Zeitung entgegen. Die zahlreichen Piktogramme, die die Mitgliederstatistiken einzelner Sportarten darstellten, ließen meine Neugierde steigen ob denn darunter auch Schach zu finden wäre. Nach nicht einmal einer Minute wurde ich fündig, obwohl ich - pessimistisch veranlagt - am unteren Rand zu suchen anfing. In Reihe drei/vier links neben dem roten Pferdchen fand ich dann ein Schachsymbol. 46 Vereine, 2.196 Mitglieder, davon 94 % männlich. Ob die Werte stimmen, weiß am ehesten unser Olaf Kreuchauf. Er stellt schließlich die Zahlen für den Berliner Schachverband und den Landessportbund zusammen.
... übertitelte Helmut Flöel seine Email an den Deutschen Schachbund und meinte, die Überschrift der BZ vom 17. Juli ist eine "Beleidigung für alle Schachspieler". Die schrieb in großen Lettern auf ihrer Titelseite:
Vier Tage lang erlebten 176 Schachsportler und Schachsportlerinnen aus 11 Nationen gemeinsam "Schach total" im Bürgersaal des Rathauses Zehlendorf, jetzt wurden die Preisträger gekürt.
Den "Bohemian von Prenzlauer Berg" kündigte mir Norbert Bartoszek kürzlich an und meinte damit den Auftritt des Schachspielers Gerd Schönfeld (Foto, SV Berolina Mitte) morgen Abend um 20 Uhr in der Berliner Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Der liebenswerte 65-jährige Orgelspieler mit dem Sprachfehler, dem beim Wettkampf Alt gegen Jung im Juni vergangenen Jahres ein Kamerateam folgte, liest im Roten Salon aus seinem Buch "Schackelstern". Darin hat er in Briefen an Onkel Karl seine Jugenderinnerungen dokumentiert.
25. März 2013 im BVV-Saal im Rathaus Reinickendorf
Veröffentlicht von Frank Binding am
Unspektakulär ging am vergangenen Montag der Verbandstag des Berliner Schachverbandes im Rathaus Reinickendorf zu Ende. Dabei gab es durchaus einige Themen, zu denen kontroverse Diskussionen zu erwarten waren: Passivstellung aller BSV-Mitglieder die Betriebsschach spielen, der erneute Versuch des Präsidiums die Beiträge zu erhöhen und die unerwartete und kurzfristige Absage eines schon länger angekündigten Verbandsturnieres. Viel Potenzial um die jährlich Ende März stattfindende Versammlung bis gegen Mitternacht auszudehnen. Dem Geschick der Hauptredner war es aber zu verdanken, daß Präsident Carsten Schmidt bereits nach wenig mehr als drei Stunden um 21.30 Uhr die Zusammenkunft schließen konnte.
BSV-Präsident Alfred Seppelt nimmt Stellung zu den Vorwürfen im Forum der Homepage. Ein offener Brief an den Vorsitzenden des SC Friesen, Wolfgang Hartmann, liegt mir zur Veröffentlichung vor ! Der Verbandstag am kommenden Dienstag verspricht spannend zu werden:
Einige Schachfreund und Funktionäre der Vereine trafen sich im März 2017 und tauschten ihre Eindrücke und Erfahrungen der letzten Monate aus. Fast ausschließlich wurde über den Antrag des Präsidiums diskutiert, die Beiträge zu erhöhen. Über die Gesprächsrunde habe ich wieder einen Bericht geschrieben, der mit den Teilnehmern abgestimmt wurde. Die wiedergegebenen Meinungen müssen nicht von allen Teilnehmern geteilt werden. Da sich auch Schachfreunde, die nicht am Stammtisch teilnehmen konnten, für die von uns besprochenen Themen interessieren, veröffentliche ich den Bericht auf der Homepage des BSV.