Nachrichtenarchiv

Januar 2022

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Heute hat die DSJ die Kontingente zur DEM 2021 veröffentlicht. Hier die Zusammenfassung aus Berliner Sicht: u10: 3 (+-0) u10w:

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Zum Auftakt unserer Frauen-Aktionen in der Neuen Nationalgalerie fand am 09.01. ein Turnier statt, an dem 10 Schachspielerinnen teilnahmen. Die Bauhaus-Figuren von Alexander Calder ergaben eine ganz besonderes Ambiente, das allen Teilnehmerinnen noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Auf der Homepage von Anastasias Matt e.V. finden sich ein paar Impressionen und die Rangliste zu der Veranstaltung.

Am Donnerstag, 27.01.22, führen wir dann auch schon den letzten unserer Workshops für Frauen durch. Alle Plätze sind auf der Seite der Nationalgalerie bereits ausgebucht, aus Erfahrung wissen wir aber, dass nicht alle angemeldeten Teilnehmerinnen tatsächlich erscheinen werden, so dass es sich lohnt, trotzdem einfach vorbei zu kommen. Beginn: 18:00 Uhr.

Kategorie: Frauenschach

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Die Seniorenmeisterschaft 2022 wird am Dienstag, den 25. Januar beginnen. Ich freue mich darauf, daß Seniorenschach in Berlin wieder stattfinden wird.

Turnierseite:
https://www.berlinerschachverband.de/chronik-2020/articles/38-berliner-senioren-einzelmeisterschaft.html

 

Ich gehe davon aus, daß mehr als die Hälfte der Teilnehmer nicht nur geimpft, sondern auch geboostert ist. Die Boosterung hat mich selbst möglicherweise vor einer Infektion geschützt.

„Das Ansteckungsrisiko ist so hoch wie nie“, las ich heute in der FAZ.

Das erfüllt mich natürlich mit Sorge.

Auf der chessbase-Homepage lese ich zum Tata Steel Masters:

„Nachdem bei einer engen Kontaktperson von Daniil Dubov eine Infektion mit dem Coronavirus festgestellt worden war, bot man diesem an, seine Partie gegen Anish Giri mit Maske zu spielen - zu Giris Schutz. Dubov lehnte ab: Er würde prinzipiell nicht mit Maske spielen. Die Partie wurde als - kampfloser - Sieg für Giri gewertet.”

Ich wünsche mir Kompromiss fähige Teilnehmer.

 

Seit Juni des Vorjahres habe ich mehrere Turniere unter Corona-Bedingungen mitgespielt. Eine Maske am Brett (keine FFP2-Maske) wie in Budoni oder Binz (jeweils etwa 100 Teilnehmer) habe ich nicht als Problem empfunden. Ich weiß, daß einige Schachspieler das anders sehen, zum Teil aus gesundheitlichen Gründen.

Wir werden ohne Maske am Brett spielen können. Trotzdem empfehle ich das Tragen der Maske. Wir schützen unser Gegenüber und uns selbst. Alles, was verhältnismäßig ist, sollte getan werden, damit zum Turnierende auch alle gesund nach Hause fahren.

Ein Schnelltest ist vielleicht unangenehm, aber zumutbar. Das Ergebnis ist in 15 Minuten verfügbar.  Wer sich durch das mobile Testteam vor Ort testen läßt, erhält auf Wunsch ein offizielles Zertifikat.

Ich wünsche uns allen ein schönes Turnier ohne Ansteckungen.

 

Was in Berlin jetzt erlaubt ist - und was verboten

https://www.rbb24.de/politik/thema/2020/coronavirus/beitraege_neu/2020/04/berlin-corona-massnahmen-lockerung-ausgang-kontakt-erlaubt.html

- In der Gastronomie gilt die 2G-plus-Regel, Geboosterte sind davon ausgenommen.

- Veranstaltungen mit mehr als zehn Personen in geschlossenen Räumen dürfen nur unter 2G-plus-Bedingungen stattfinden

- Die 2G-plus-Bedingung sieht vor:

- Der Zutritt ist auf Personen beschränkt, die vollständig geimpft sind oder als genesen gelten und zusätzlich einen aktuellen negativen Corona-Test vorweisen.

- Geboosterte Personen müssen keinen zusätzlichen Test vorlegen.

- Das Vorliegen der Impf- oder Genesenen-Nachweise muss mit der Anwesenheitsdokumentation erfasst werden.

Das Tragen einer FFP2-Maske ist verpflichtend im ÖPNV.

 

Noch eine Bitte:
Wer das Turnier nicht mitspielen will, sollte sich sofort abmelden, um Teilnehmern auf der Warteliste eine Chance zu geben.

Tel. 030 67 92 50 44
ch.syre@gmail.com

Kategorie: Seniorenschach

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Hier die Ausschreibungen für die Vorrunden der jeweiligen Altersklassen. Dazu werden die Opens durchgeführt, die v.a. für Einsteiger sehr zu

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Die ersten Freiplätze für Berlin sind da: u12w: Yiyi Xiao u14: Magnus Ermitsch u16w: Lepu Coco Zhou Alles ist hier

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25.1.-2.2.2022 bei der TSG Oberschöneweide

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Die 38. OBSenEM wird wie geplant vom 25.01. bis 02.02. 2022 bei der TSG Oberschöneweide stattfinden.

Es wird unter 2G+ Bedingungen gespielt: geimpft/genesen + getestet oder Geboostert.

Auf Intervention des Landessportbundes Berlin beim Senat sind Sporttreibende, die eine Boosterimpfung erhalten haben, von der Testpflicht befreit. (Link zum LSB). Wir freuen uns sehr, daß diese Vereinfachung beschlossen wurde!

Vor Ort wird eine mobiles Testzentrum eingerichtet, in dem die nur wenige Sekunden dauernden Tests kostenlos durchgeführt werden können. Wir empfehlen allen TeilnehmerInnen, sich für eine erhöhte Sicherheit testen zu lassen. Kurzfristige Änderungen dieser Regelung aufgrund neuer Senatsverordnungen sind nicht auszuschließen.

Wegen des dafür erforderlichen erhöhten Zeitaufwandes ist für alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen ein rechtzeitiges Eintreffen am Spielort erforderlich. Die Registrierung am 25.01. wird spätestens um 10 Uhr beginnen.

Weitere Informationen folgen.

Wir bitte alle, die in der Teilnehmerliste stehen und am Turnier nicht teilnehmen können oder wollen, sich umgehend per E-Mail an bernhard@berlinerschachverband.de abzumelden, um den zahlreichen SpielerInnen auf der Warteliste die Teilnahme noch zu ermöglichen!

Hier ist die Ausschreibung für die OBSenEM 2022.

Zur Teilnehmerliste auf Chess-Results geht es hier.

Zur Warteliste geht es hier.

Kategorien: Breitenschach, Seniorenschach, Turniere

Nachruf des SG Lasker Steglitz-Wilmersdorf, ergänzt um einen persönlichen Nachruf von Dirk Paulsen.

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Hans-Joachim "Benno" Wiese ist am 26. Dezember 2021 gestorben.
Er war ein Urgestein unseres Vereins und ein unbändiger Kämpfer am Brett.

Auf unserer Webseite findet sich ein ausführlicher Nachruf und eine Analyse seiner letzten Partie, die Benno in der Schlussrunde der BMM Saison 2019-2021 noch im August für uns spielte und mit seinem Sieg den Klassenerhalt unserer Mannschaft sicherte. https://www.sglasker.de/news/8245/zum-tod-von-hans-joachim-benno-wiese.html

Ich bin erschüttert, dass nach so vielen gemeinsamen Jahren nun die gewitzten wie scharfsinnigen Bemerkungen von Benno unsere Ohren nicht mehr erreichen können.
Er fehlt uns. Ruhe in Frieden.

Sebastian Müller
(Vorsitzender des SG Lasker Steglitz-Wilmersdorf e.V. und langjähriger Mannschaftskollege)

 

Fidemeister und Alt-Laskeraner Dirk Paulsen hat folgenden persönlichen Nachruf auf Benno geschrieben:

Am 5.1.2022 erreicht mich die traurige Nachricht. Hans-Joachim Wiese – allseits fast ausschließlich als „Benno“ bekannt – weilt nicht mehr unter uns. Eines der Urgesteine des Berliner Schachs hat sich still verabschiedet.
Nachdem sich dann der erste Schock gelegt hat, beginnt man zwangsläufig, über ihn und die vielen Begegnungen mit ihm nachzudenken. Man ruft ihn auf diese Art ins Leben zurück. Auch kein schlechter Gedanke.
 
Und es tauchen viele Bilder auf. Viele Bilder, von denen aber kein einziges unerfreulich ist. Ich möchte an dieser Stelle gerne ein kleines Potpourri dieser Bilder versuchen, so plastisch wie möglich festzuhalten. Für mich, für euch, für alle, die ihn kannten und die ihn vielleicht auch dadurch erst kennenlernen.
 
An die erste Begegnung erinnere ich mich sehr genau. Es war 1974 im Schachclub Lasker-Steglitz, in der Albrechtstraße 127. Er spielte damals in der C-Klasse gegen Frank Weiß. Ich war ziemlich neu beim Schach und bewunderte diese Spieler: C-Klasse, das war schon was. Und sie spielten auch eine tolle Partie, von welcher ich eine Menge lernte. Linienöffung, die weißen Schwerfiguren drangen ein, ein schön herausgespielter Sieg, da steckte System dahinter.
 
Benno war damals schon Ende 20. Insofern hätte man ihn sicher nicht mehr unbedingt als „Talent“ bezeichnen können. Umso verwunderlicher, dass wir unsere erste Partie gegeneinander nur fünf Jahre später in der M-Klasse austrugen. Er hatte nämlich einen kometenhaften Aufstieg hingelegt. Er war in den Jahren dazwischen von der C-Klasse zur M-Klasse aufgestiegen! Das war tatsächlich sensationell, sagen wir es ruhig so: für einen Spieler in seinem Alter.
 
Genau dies veranlasste ihn aber tatsächlich dazu, einen Artikel über sich selbst und diese spektakuläre Entwicklung zu verfassen. Die Überschrift lautete: „Anatomie eines Wunders“. Es war ihm also sehr wohl bewusst, dass ihm ein solcher Aufstieg wohl am wenigsten zugetraut worden wäre? Ich las den Artikel jedenfalls mit Begeisterung und wie gut er war und wie gut der Benno erzählen konnte erkennt man zum Teil auch daran, dass er mir bis heute in so guter Erinnerung ist. Er schrieb es charmant, unterhaltsam und witzig und kein bisschen selbstdarstellerisch.
 
Zwischenzeitlich mag ich also auch einen gewissen Aufstieg zu verzeichnen gehabt haben, aber dies soll hier keineswegs Thema werden. Das Selbstvertrauen hatte ich und den Respekt vorm Alter nicht so sehr, insofern maßte ich es mir an, ihm einen weiteren Spitznamen anzuhängen in jener Zeit, mit welcher offensichtlich nur ich es wagte, ihn anzusprechen, der aber dennoch kein bisschen despektierlich klingen sollte. Ich nannte ihn nämlich Zeit seines noch recht langen weiteren Lebens einfach „Big Benno“, in gewisser Anspielung an eine Londoner Sehenswürdigkeit aber auch – man möge es mir verzeihen – an eine gewisse Körperfülle. Dass er zugleich einfach nur „der große Benno“ war, kann man mir ebenfalls kaum nachtragen?!
 
Eine weitere bestens erinnerliche Begegnung mit ihm fand zwischen 1974 und 1979 statt. Wir standen einmal vor dem Schachclub Lasker, bereits nach Mitternacht. Es war wohl das erste ausgiebige Gespräch mit ihm. Der Schachclub schloss regelmäßig um 23:30. Aber wir hatten viel Gesprächsstoff. Denn: Benno führte mir dort erstmals seine Erzählkünste und sein einmaliges Gedächtnis vor. Er war ein wahrer Unterhaltungskünstler und kannte sich überall gut aus, wobei „gut“ weit untertrieben ist. An jenem Abend sprachen wir auch über Kriminalromane. Ich war noch jung, kannte mich nicht aus. Seine Empfehlungen lauteten: Stanislaw Lem, Dashiell Hammet und Raymond Chandler. Nicht allein, diese hier aufzählen zu können beweist hoffentlich: er hatte einen exzellenten Geschmack. Ich habe von allen dreien gelesen, was ich in die Finger bekam.
 
Mit Benno konnte man natürlich auch phantastisch nur über Schach plaudern. Auch hier war seine Liebe für Historisches unüberhörbar. Er kannte und wusste einfach alles – und er konnte einem dieses Wissen auch vermitteln. Die Zeit mit ihm wurde einem ganz sicher niemals lang. Bei dem einen Namen bekam Benno jedoch regelmäßig noch leuchtendere Augen. Man musste ihm nur diesen hier zurufen: „Neshmetdinov“ – und Benno kam ins Schwärmen. Er kannte alle Turniertabellen, Partien von ihm, Jahreszahlen, Erfolge – und wusste natürlich vor allem zu berichten, dass ein so großartiges Talent und ein so genialer Schachspieler so unbekannt blieb. Wer das liest und ein wenig Interesse hat und Benno posthum eine Ehre erweisen möchte:  schaut euch ein paar Partien von diesem Spieler an – ihr werdet Benno ein klein bisschen besser kennen lernen und verstehen.
 
Eine weitere kleine Geschichte muss man hier auch mit erzählen, weil sie ihn so gut beschreibt: einmal, als er schon kurz vor der Pensionierung stand und wir nach einem Mannschaftskampf gemeinsam essen gingen – wie wertvoll solche Momente waren und wie sehr man sie und ihn vermisst, weiß man oft erst, wenn es sie nicht mehr geben wird – und ich ihn, in fröhlicher Runde, mit dieser „Allerweltsfrage“ konfrontierte: „Benno, warum hast du eigentlich nie geheiratet?“ und er darauf diese so herrliche Antwort gab, in seinem für ihn so typischen Berlinerisch: „Na, ditt hat sich eben nich erjeben.“ Das zeichnet ein solches Original aus, oder, noch besser, macht ihn zu einem Original. Da wird nicht lang drumrum geredet, da ist nichts unangenehm, intim daran, peinlich oder zu direkt. Nein. Ganz einfach. Bei dem eenen „erjibt et sich“, und beim Andern eben nich. So isset. Das zeigt doch, wie leicht er das Leben nahm und wie gerne man in seiner Gesellschaft war? Da war ganz sicher kein Platz für Schwermut.
 
Eine letzte kleine Begebenheit möchte ich noch erzählen. Als mein Sohn Ben mal in Geschichte ein paar Hausaufgaben oder auch nur Fragen hatte, meinte ich zu ihm: „Da habe ich einen Ansprechpartner für dich.“ Und wir gingen in den Schachclub, spielten dort, im S-Bahnhof Lichterfelde-West, das monatliche Schnellturnier, Benno war, wie üblich, dabei, und wir fragten ihn im Anschluss, ob wir nicht noch eine Pizza zusammen essen gehen wollten? Benno war dabei.
 
Nun bat ich Ben, dem viel größeren --- bis hin zu „Big“ – Benno seine Fragen zu stellen. Was nun folgte, war sensationell, aber für mich nicht unerwartet. Egal, nach welchem historischem Datum Ben auch fragte, nach welchem Zusammenhang, welchem Krieg, welcher Grenzverschiebung: Benno wusste nicht nur die Antwort, nein, er konnte einem alles im Gesamtzusammenhang erklären und erzählen, auf seine so urtypische, unterhaltsame Art. Bemerkenswert war, dass er, immer wenn eine neue Frage aufkam, quasi so eine Art Verwunderung zeigte, so als ob eigentlich jeder dieses wissen müsste?
 
Um noch wenigstens eine kleine, humorvolle Begebenheit beizusteuern, um das Bild abzurunden oder auch um die Trauer ein wenig beiseite zu schieben: im gleichen M-Turnier im Jahre 1979 war ein anderer Spieler vom Schachclub Lasker-Steglitz aufgestiegen, der ebenfalls dort Kultstatus hat(te). Reinhard Grüner. Im Turnier kam es zur Paarung „Grüner-Wiese“. Das veranlasste uns, den Song anzustimmen: „Auf der Grüner Wiese, hab ick ihr jefracht, ob sie mir ooch liebe, ja hat se jesacht“… in diesem Sinne…
 
Benno, Big Benno, die Stunden mit dir bleiben uns unvergessen.

 

Dirk Paulsen

Kategorie: Aus den Vereinen

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Der Schachverein Anastasias Matt bietet im Januar in der Neuen Nationalgalerie an drei verschiedenen Terminen ein Schachtraining explizit für Frauen

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Der Schachverein Anastasias Matt bietet im Januar in der Neuen Nationalgalerie an drei verschiedenen Terminen ein Schachtraining explizit für Frauen an. Zielgruppe sind in erster Linie Frauen, die bisher nur wenig mit Schach in Kontakt gekommen sind, aber eventuell durch die Serie „Damengambit“ Interesse daran entwickelt haben, es kennen zu lernen oder mehr darüber erfahren möchten.

Termine jeweils donnerstags 18:00 - 20:00 Uhr (13.01.,20.01.,27.01.)

Wenn Ihr Interessentinnen kennt, die sich gern einen Museumsbesuch mit einem Schachworkshop verbinden möchten, gebt die Info weiter. Es ist eine Anmeldung in der Neuen Nationalgalerie erforderlich. Hier die nötigen Infos.

 

 

Kategorie: Frauenschach

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Liebe Schachfreunde,

kurz vor Weihnachten wurde eine E-Mail an alle Vereinsvorsitzenden verschickt mit dem Ziel, ein Meinungsbild zur Fortführung der BMM zu erhalten. Etwa die Hälfte der an der BMM teilnehmenden Vereine haben bisher geantwortet. Im Großen und Ganzen sind sich alle einig, dass im Januar nicht gespielt werden soll. Ob die BMM jetzt schon abgesagt werden soll oder ob versucht werden soll, die Januarrunden zu verschieben - hier gehen die Wünsche auseinander.

Die beiden Januar-Runden am 9.1.2022 und 23.1.2022 werden daher zunächst unbestimmt verschoben. Die sechste Runde soll regulär am 27.2.2022 stattfinden. Das nächste Update zur BMM wird es Anfang Februar geben. Bis dahin können wir abwarten und dann die Situation erneut einschätzen. Sollte sich Anfang Februar abzeichnen, dass auch Ende Februar noch nicht wieder gespielt werden kann, so ist dann auch ein Abbruch der aktuellen Saison zu erwägen, da vor den Sommerferien schlicht nicht genug Ersatztermine bleiben um weitere Runden zu verschieben. Ist dann absehbar, dass wir die BMM ab dem 27.2. fortsetzen können, werden auch die beiden verschobenen Januar-Runden terminiert.

(Es sollen auf keinen Fall Runden der BMM auf "nach den Sommerferien" verschoben werden, da wir versuchen wollen, die Saison 2022/23 möglichst früh zu beginnen, um zumindest einige Runden vor dem nächsten Winter zu "schaffen".)

Auch ein Ausdehnen der Saison auf zwei Jahre wurde vorgeschlagen, hier sehe ich aber organisatorische Hürden (Umstrukturierungen von Mannschaften, Spielerwechsel, Nachrücker, ....) so dass diese Möglichkeit zunächst nicht in Erwägung gezogen wird.

Ein weiteres Update betrifft die Feierabendliga: Hier besteht die Möglichkeit, eine Saison "um die Sommerferien herum" zu spielen, mit einigen Runden in den Wochen vor den Sommerferien und einigen Runden danach. In diesem Zeitraum ist pandemiebedingt mit wenigen Einschränkungen zu rechnen und so können wir diese Zeit ausnutzen. Da hier unter der Woche gespielt wird gibt es auch keine Probleme mit Terminkonflikten. Außerdem sind die Mannschaften kleiner, so dass es für die Vereine leichter sein dürfte, Räume zu bekommen. Bitte lasst mich unter spielleiter@berlinerschachverband.de wissen, ob ihr Interesse an so einer Feierabendliga habt, dann werde ich mit der Organisation beginnen.

Abschließend möchte ich noch allen ein Gesundes neues Jahr wünschen, mit hoffentlich mehr Schach am Brett, als wir 2021 hatten.

Euer Landesspielleiter

Kategorien: BMM/BFL, Spielausschuß

Drei internationale, zwei nationale Erfolge/ Titel

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Jahres-Rückblick 2021:

 

Was hat mich als Senioren-Referent am meisten überrascht und begeistert?

  • Wir führten im Juni unsere Berliner Senioren-Meisterschaft durch, deutschlandweit das erste Senioren-Turnier in diesem Jahr!

  • FM Ralf-Axel Simon gewann die Deutsche Senioren-Einzelmeisterschaft 65+ in Magdeburg, obwohl er täglich von Berlin mit der Bahn anreiste!

  • Bei der Senioren-Mannschafts-Meisterschaft der Landesverbände 65+ in Ingolstadt verteidigte Berlin den Titel mit einer völlig neuen Mannschaft;
    FM Fritz Baumbach, 85jährig, hatte großen Anteil daran und erzielte den größten DWZ-Zuwachs!

  • WIM Annett Wagner-Michel wurde souverän Senioren-Europameisterin 65+ in Budoni/ Sardinien. Sie startete mit zwei Siegen gegen Internationale Meister!
    Im September holte sie schon mit den deutschen Frauen Gold bei der Europa-Mannschafts-Meisterschaft!

  • FM Wolfram Heinig wurde ACO-Amateur-Weltmeister 2021!

 

In chronologischer Reihenfolge:

 

  • Berliner Senioren-Einzelmeisterschaft vom 8.-16.06.2021

https://www.berlinerschachverband.de/entry/37-berliner-seniorenmeisterschaft-findet-statt.html

 

FM Jürgen Brustkern wird Berliner Senioren-Meister mit 8 aus 9 vor FM Syré und FM Heinig

https://www.berlinerschachverband.de/entry/fm-juergen-brustkern-gewinnt-die-37-berliner-senioren-em.html

Teilnehmer: 38

Corona-Konzept: 2G, sonst tägliche Tests; ohne Maske am Brett

 

 

 

 

  • Deutsche Senioren-Einzelmeisterschaft vom 23.-31.07. 2021 in Magdeburg

FM Ralf-Axel Simon aus Berlin-Kreuzberg wird Deutscher Seniorenmeister 65+

WIM Annett Wagner-Michel: Dritte der Frauen 65+

https://www.berlinerschachverband.de/entry/nachbericht-zum-meisterschaftsgipfel-ralf-axel-simon-ist-deutscher-seniorenmeister-65.html

 

https://www.schachbund.de/senioren-news/henrik-danielsen-50-und-ralf-axel-simon-65-deutsche-seniorenmeister-2021.html

 

https://www.dsenem.de/

 

Teilnehmer: 197 Spieler 65+; 68 Spieler 50+

Corona-Konzept: 2G; ohne Maske am Brett

 

 

  • Deutsche Senioren-Mannschafts-Meisterschaft der Landesverbände vom 29.08. - 04.09.21 in Ingolstadt

Berlin mit FM Wolfram Heinig, FM Christian Syré, Jürgen Lisek, FM Michael Schulz, FM Fritz Baumbach wurde Deutscher Senioren-Mannschaftsmeister der Landesverbände, 65+

https://www.berlinerschachverband.de/entry/berlin-ist-senioren-mannschaftsmeister-der-landesverbaende-65.html

Teilnehmer: 20 Teams 65+; 8 Teams 50+; pro Team vier bis fünf Spieler

Corona-Konzept: 2G +, Test bei Anreise; keine Maske am Brett

 

 

  • Europa-Mannschafts-Meisterschaften der Senioren vom 30.08. bis 07.09.21 in Prag

Deutsche Frauen 65+ (u.a. mit WIM Annett Wagner-Michel und WIM Brigitte Burchardt) holen Gold;
Germany I (u.a. mit FM Reinhard Postler) wurde Sechster.

https://www.schachbund.de/senioren-news/mannschafts-europameisterschaft-der-senioren.html

https://chess-results.com/tnr571542.aspx?lan=0&art=0&rd=9&fed=GER&turdet=YES&flag=30

 

 

  • Europameisterschaft der Senioren 2021 in Budoni/ Sardinien vom 26.09.-04.10.2021
    ESCC Open 65+ und 50+

WIM Annett Wagner-Michel erstmals Europameisterin 65+

https://www.berlinerschachverband.de/entry/wim-annett-wagner-michel-erstmals-europameisterin-ue65.html

Teilnehmer: 29 Spieler 65+;  36 Spieler 50+

Corona-Konzept: 2G; Maske am Brett

 

 

  • Treffen der Senioren-Referenten in Marburg vom 12.-14.11.2021
    WIM Brigitte Burchardt als Vertreterin der Frauen
    FM Christian Syré als Berliner Vertreter;

 

 

Deutsches Seniorenderby 2021 vom 20.-23.11.2021 in Undeloh

für die Geburts-Jahrgänge 1961 (Männer) / 1966 (Frauen)

 

Deutsches Seniorenderby 2020 vom 20.-23.11.2021 in Undeloh

für die Geburts-Jahrgänge 1960 (Männer) / 1965 (Frauen)

 

Jahrgangsturnier 1956 vom 25. - 28. November 2021 in Undeloh

für den Geburtsjahrgang 1956

https://www.berlinerschachverband.de/entry/seniorenderbys-mit-berliner-beteiligung.html

 

 

  • Offene Senioren Schach Einzelmeisterschaft Mecklenburg-Vorpommern vom 01.-09.12.2021

https://lsvmv.de/turnierseite-des-lsv-mv.php?section=offene_senioren_einzelmeisterschaft_mv

FM Michael Schulz von Zitadelle Spandau wird Zweiter hinter IM Brüggemann, WIM Annett Wagner-Michel wird Fünfte!

 

Teilnehmer: 100

Corona-Konzept: 2G; Test alle drei Tage; Maske am Brett

 

Was ist ausgefallen:

  • Alle Seniorenturniere bis Mai 2021

  • Wettkampf „Jung gegen Alt“ an acht Brettern in der Neuen Nationalgalerie Berlin am 20.11.2021

Am gleichen Tag spielte der 1.FC Union Berlin vor 24.000 Zuschauern!

 

  • Bezirksübergreifendes Seniorenturnier beim SC Kreuzberg am 24.11.21

https://www.berlinerschachverband.de/entry/26-ueberbezirkliches-seniorenturnier-2021-diesem-jahr-im-november.html

 

 

Ausblick:

  1. Offene Berliner Senioren-Einzel-Meisterschaft vom 25.01. bis 02.02.2022
    https://www.berlinerschachverband.de/entry/38-offene-berliner-seniore-einzel-meisterschaft.html

https://www.berlinerschachverband.de/entry/seniorenmeisterschaft-ist-ausgebucht-warteliste-wurde-eroeffnet.html

 

      Seniorenderby 2022 für die Geburts-Jahrgänge 1962 (Männer) / 1967 (Frauen)
17. bis 20. März 2022 in 21274 Undeloh
https://www.berlinerschachverband.de/entry/ausschreibung-seniorenderby-2022.html

 

Termin-Kalender Senioren-Schach:

https://www.schachbund.de/seniorenschach-terminkalender.html

 

Feedback an:

ch.syre@gmail.com

 

Kategorien: Seniorenschach, Turniere, Öffentlichkeitsarbeit

Mitgliederzahlen der letzten 5 Jahre

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Update 3.Januar 2022, 14.25 Uhr:

Liebe Schachfreundinnen und Schachfreunde,

alle bis 2.Januar, 24:00 Uhr, eingegangenen Meldungen zum Stichtag 31.12./1.1. sind eingearbeitet. Anlass für mich, nach der Mitgliederentwicklung zu schauen. Zwar war die Anzahl der Abmeldungen gegen Ende des Jahres recht hoch, aber vergleicht man die Zahlen der letzten 5 Jahre, sind diese auf das gesamte Jahr bezogen „im Rahmen“ geblieben und nicht so stark ins Gewicht gefallen wie noch vor einem Jahr. Die aktuellen Zahlen sind immerhin fast vergleichbar mit dem Vor-Corona-Niveau anno 2019, siehe Auflistung. (Die Anzahl der Passiv-Gemeldeten war 2018 noch 134, danach konstant im Bereich 140 bis 149.)

Anzahl der Mitgliedschaften (in Klammern: Aktiv-Status):

2022: 2712 (2569)
2021: 2605 (2465)
2020: 2821 (2751)
2019: 2751 (2602)
2018: 2587 (2623)

Kategorie: Mitgliederverwaltung