Überraschender Spitzenreiter zur Halbzeit beim Lichtenberger Sommer in Karlshorst
Seit Samstag, dem 8. August, läuft das traditionsreiche Lichtenberger Sommer Open. Mit 220 Teilnehmerinnen und Teilnehmern bietet das Turnier ein stark besetztes Feld.
Bunt gemischt und stark besetzt
Schön zu sehen, wie bunt das Feld dieses Jahr zusammengewürfelt ist:
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International: Spielerinnen und Spieler aus 14 Ländern sind dabei.
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Starke Gäste: Allein aus der Türkei reisen 18 Schachfreunde an – 16 davon im Paket vom Nikosia Chess Club. Aus Italien und der Ukraine sind es jeweils fünf.
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Lokalpatrioten: Die TSG Oberschöneweide stellt mit 16 Leuten die größte Vereinsgruppe.
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Klasse am Brett: Für hohe Qualität an den vorderen Brettern sorgen 16 Titelträger.
Halbzeitstand: Abdulla Khamidov führt das Feld an:
Nach fünf gespielten Runden zeigt sich an der Spitze ein überraschendes Bild: Der bisher titellose Ukrainer Abdulla Khamidov liegt mit der optimalen Ausbeute von 5 Punkten allein in Führung.

Die Verfolgergruppe bleibt jedoch dicht auf den Fersen. Gleich 7 Spieler lauern mit 4,5 Punkten dahinter – darunter Internationaler Meister (IM) Emil Schmidek und FIDE-Meister (FM) Dr. Wolfram Heinig.
In der 6. Runde kommt es an Brett 1 zum direkten Duell zwischen IM Emil Schmidek und Abdulla Khamidov. Der Kampf um den Turniersieg bleibt somit äußerst spannend.
Steigerung bei den Teilnehmerinnen
Sehr erfreulich entwickelt sich die Beteiligung von Frauen und Mädchen:
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Mit 18 Spielerinnen gibt es einen deutlichen Zuwachs im Vergleich zu früheren Turnieren.
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Die Damenwertung führt derzeit Maha Ali mit 3 Punkten an.
Gute Bedingungen in der Tribünenhalle Karlshorst
Gespielt wird in der großzügigen Tribünenhalle der Trabrennbahn Karlshorst, die den Akteuren ausreichend Platz bietet. Trotz der hohen Sommeremperaturen sind alle Teilnehmer mit großem Eifer dabei.


Für Erholung und Verpflegung ist ebenfalls gesorgt: Hinter der Halle steht im Grünen ein Catering-Angebot bereit, und im Schatten der Bäume nutzen viele Spieler die Möglichkeit zur gemeinsamen Partieanalyse.
Überraschungen & Reibungslose Organisation
Dass Elo-Zahlen nicht immer entscheiden, zeigten einige Überraschungen in der ersten Turnierhälfte – unter anderem in der Partie zwischen Sabrowski und Matvieenko.
Ein Dank gilt dem Organisationsteam des SC Friesen Lichtenberg um Marko Schmidt und Luca Mankel sowie dem Schiedsrichterteam um Lothar Oettel, die für einen reibungslosen Ablauf der Turnierwoche sorgen.
Kategorien: Breitenschach, Turniere