Zwei Ehrenpräsidenten für den BSV

Frank Hoppe

Im Rahmen der Eröffnung des Kurt-Richter-Gedenkturniers wurden am Freitag, den 22.7.2016 Gerhard Mietzelfeldt und Matthias Kribben die Ehre zuteil, zu Ehrenpräsidenten des Berliner Schachverbandes ernannt zu werden. Die Ernennung nahm der jetzige Präsident Carsten Schmidt vor.

Besonders für Gerhard Mietzelfeldt war die Ernennung eine Überraschung, die ihn sichtlich ergriff. Mit der Ehrenpräsidentschaft würdigt der Berliner Schachverband die Verdienste von Gerhard Mietzelfeldt für den intensiven Einsatz unter anderem bei der Vereinigung der Berliner Schachverbände nach der Wiedervereinigung Deutschlands. Mietzelfeldt war bis zur Vereinigung Vorsitzender des Bezirksfachausschusses Berlin und (nach der Umbenennung) Vorsitzender des Schachverbandes Berlin. Am 1. Januar 1991 gingen beide Verbände unter dem Namen Berliner Schachverband zusammen. Mietzelfeldt und Alfred Seppelt, damals Präsident des Westberliner Verbandes, blieben bis zum nächsten Verbandstag am 23. März 1991 gleichberechtigte Vorsitzende.

Matthias Kribben wird gewürdigt für sein Engagement in der Zeit seiner Präsidentschaft des Berliner Schachverbandes sowie für seine Verdienste als Schachfunktionär. Kribben gelang während seiner Amtszeit als Präsident des BSV von 2004-2010 unter anderem die Annäherung des Betriebsschachbundes an den BSV.

Bearbeiter: | | Archiv: BSV-Nachrichten | ID: 2228

Kategorien: Homepage, Personalien, Presse, Präsidium

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Matthias Kribben am :

Liebe Schachfreunde,
ich möchte mich ganz herzlich bei allen bedanken, die mir zur Ernennung zum Ehrenpräsidenten des Verbandes gratuliert haben. Zunächst war ich etwas skeptisch, ob ich mit meinen gefühlten 38 Jahren (na ja, gemäß Ausweis 55) diesen Posten schon annehmen kann, doch ich habe mich dafür entschieden. In den Jahren 2004-2010, in denen ich Präsident des Verbandes war, war ich im operativen Bereich, gemeinsam mit dem damaligen Vizepräsident Carsten Schmidt, sehr aktiv und habe fast meine gesamte Freizeit investiert. Beispielsweise gab es viele Presse-Aktivitäten, das jährliche Schachfestival im Jüdischen Museum mit etwa 400 Spielern, Schach-Kultur-Veranstaltungen, die Zentrale BMM-Endrunde im Estrel, Gründung der Feierabendliga, Einführung der Grand-Prix-Serie, GM-Turnier, Einführung der 960-Meisterschaft, Umorganisation und Umzug der Geschäftsstelle, Mitgliedergewinnung und vieles mehr....
Nun sehe ich meine Funktion weniger im operativen Bereich, sondern eher in Form von punktueller Unterstützung der von mir präferierten Bereiche Spitzenschach, Breitenschach und Jugendschach. Wer mch kennt, der weiß, dass ich auch ein Faible für Chess960 und für Kombinations-Disziplinen wie Schach-Tennis oder vielleicht auch mal Schach-Tischtennis habe, denn nur Schach spielen ist nicht gesund, die Bewegung als Ausgleich ist ganz wichtig!

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