Stammtisch im September 2018

Einige Schachfreunde und Funktionäre der Vereine trafen sich im September 2018 und tauschten ihre Eindrücke aus. Da Carsten Schmidt und Martin Sebastian daran teilnahmen sprachen wir überwiegend über geplante Veranstaltungen und die Weiterführung eines zwangslosen Treffens von Vereinsvertretern.

Die Stammtischrunde wird in groben Zügen durch meinen Bericht wiedergegeben.

Stammtisch der BSV-Vereine

Treffen am 19. September 2018 im Ristorante  Allegro, Reinickendorfer Str. 8, 13347 Berlin
Bericht von Achim Schilly

Teilnehmer (7):

Achim Schilly von SF Siemensstadt, Thorsten Groß vom SC Weisse Dame,
Frank Vogt von SV Turbine Berlin, Stefan Weigel von SSV Rotation Berlin
Martin Sebastian von TSG Rot-Weiss Fredersdorf, Andreas Lange von BSC Rehberge,
Carsten Schmidt als Präsident des BSV

Stammtisch

Da Achim Schilly wie angekündigt den Stammtisch nicht weiter organisieren wird und sich kein Nachfolger fand wird das Treffen in dieser Form enden.

Ein regelmäßiger Gedankenaustausch zwischen den Vereinen und dem Verband soll aber weiterhin erfolgen. Carsten Schmidt kündigte an, dass zukünftig ein Präsidiumsmitglied des Berliner Schachverbandes zu einem Treffen einladen wird. Es wird ein Schwerpunktthema genannt, aber auch über alle anderen Themen darf diskutiert werden. Weil dadurch ein direkter Kontakt zum Präsidium besteht wird vermutlich das Interesse und damit auch die Teilnehmerzahl gesteigert werden.

Carsten will versuchen einen zentral gelegenen Tagungsort zu finden.

BMM

Die BMM war in den vergangenen Jahren immer hervorragend organisiert und auch dieses Jahr wurde die BMM super vorbereitet. An dieser Stelle gab es ein großes Lob von den anwesenden Vereinsvertretern an den Spielausschuss, verbunden mit dem Dank für die aufgewendete Zeit und die Hoffnung auf ein weiter so.

Die aktuelle auf der BSV-Homepage veröffentlichte Schiedsrichterliste sollte aktualisiert, bzw. mit den BMM-Heften verglichen werden.

Die ML dürfen ab kommender Saison ihr Handy bis 30 Minuten nach Spielbeginn (Wartezeit) eingeschaltet lassen. Dennoch bekommt im Fall des Handyklingelns der Gegner eine Zeitgutschrift von 5 Minuten.

Andreas Lange schlug vor, auch bei der BMM Schiedsrichter jeweils von anderen Vereinen einzusetzen. Dieser Vorschlag wurde verworfen. Einmal wird nicht die Notwendigkeit gesehen, da die Entscheidungen bei der BMM fast immer regelkonform sind und auch der jeweilige „Heimschiedsrichter“ seine Entscheidungen neutral trifft. Außerdem wird angezweifelt, dass dies durchführbar ist.

Interessantes von Carsten

Auch wenn es noch keinen Schatzmeister gibt, ist die ordnungsgemäße Abwicklung des Zahlungsverkehrs und der Buchhaltung sichergestellt. Die Buchungen werden von den Mitgliedern des Präsidiums vorgenommen und der Jahresabschluss wird von einem Steuerberater erstellt.

Geplant ist, die Schach WM als Public-Viewing Veranstaltungen in ausgewählten Vereinen zu übertragen. Ein Kommentator wird der Verband vermutlich nicht stelle können. Diese Public-Viewing Veranstaltungen werden vom Verband über die Presse beworben. Ob die Veranstaltungen dann das Niveau haben um ein positives Presseecho zu bekommen liegt bei den Vereinen.
Im Rahmen des Lichtenrader Herbst veranstaltet der Berliner Schachverband eine Pressekonferenz zur Schach WM.

BPEM: Das neue Format mit der Trostrunde macht bei der Deutschen Einzelmeisterschaft Sinn, weil dort die Teilnehmer ohnehin für die Zeit des Wettkampfes im Hotel übernachten. Für Berlin kann jeder entscheiden, ob er an der Trostrunde teilnimmt, so dass dies als zusätzliches Angebot betrachtet werden sollte. Carsten erhielt positive Rückmeldungen.
Zwar dürfen ins En Passant keine eigenen Getränke verzehrt werden, aber auf der anderen Seite macht es Sinn, das einzige Berliner Schachlokal zu unterstützen.

Schach Kultur Tage 2018

Martin Sebastian warb für Veranstaltungen des Kultur und Sport Vereins Berlin eV.

Die SchachKulturTage Berlin 2018 finden in der Zeit vom 29. Oktober bis zum 04. November 2018 im Holiday Inn Berlin City-West statt. Über den gesamten Zeitraum findet eine SchachKultur-Ausstellung statt, die jederzeit besucht werden kann. Auch täglich kann ab 10 Uhr vor Ort Schach gespielt werden.

30.10.2018      Studenten Schach Turnier

01.11.2018      Blitz Schach Turnier

02.11.2018      Blitz Schach Turnier und Schach für Kids

                        Preisvergabe eines Schach Kunst Wettbewerbs

03.11.2018      Schachturnier um den Pokal der Berliner Journalisten

                        Schachturnier um den Pokal der Berliner Juristen

Es wird noch mehr geboten. Über folgenden Link sind weitere Informationen abrufbar.

http://kus-berlin.org/

und dann am besten Veranstaltungen/Schach Kultur Tage Berlin 2018 aufrufen.

So, das war`s von mir. Der Stammtisch wurde Ende 2000 von Jörg Schulz und Hendrik Madeja in Leben gerufen, später von Wolfgang Hartmann weitergeführt und ab September 2013 von mir moderiert. Berichte schrieb ich seit November 2010. Damals schon dabei waren Thorsten Groß und Reinhard Baier. Ich glaube sogar, dass beide Vorsitzende (Thorsten ab 2005) Teilnehmer der ersten Stunde sind. Aber alles hat irgendwann ein Ende und die Fortsetzung eines zwangslosen Treffens der Schachvereine in der von Carsten konzipierten Form ist sogar eine Weiterentwicklung.

03.10.2018, Achim Schilly

 

Bearbeiter: | | Archiv: Verein Sfr. Siemensstadt | ID: 3333

Kategorie: Stammtisch

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Kommentare

Kommentare

Christian Kuhn am :

Auch wenn wir vom BSV künftig ein Forum für den Austausch der Vereine mit dem Verband anbieten werden: Der Stammtisch war immer eine Veranstaltung der Vereine, nicht des Verbandes. Es spricht also nichts dagegen, dass jemand Initiative zeigt und den Stammtisch am Leben erhält.

Matthias Kribben am :

Im Jahr 2000 gründete sich der Stammtisch der Vereinsvorsitzenden, ich war als Vorsitzender von Zitadelle Spandau auch ab der ersten Stunde dabei und weitere Aktivposten waren u.a. Norbert Sprotte und Werner Ott von Kreuzberg sowie der heutige Seniorenreferent Werner Wiesner und natürlich die Initiatoren Jörg Schulz von Schachfreunde Berlin und der heute noch sehr aktive Hendrik Madeja von Zugzwang. Nachdem ich 2004 zum Präsidenten und Nachfolger Alfred Seppelts gewählt wurde, war ich nicht mehr dabei. Die Idee war sicher gut, die Namenswahl aber eher nicht gelungen: Denn unter Stammtisch stellen sich Beobachter ja eher bierselige Stammtisch-Runden. -Parolen und -Reden vor und weniger die nüchternen analytisch-differenzierten Betrachtungen und Bewertungen, wie sie Schachspieler vornehmen, so dass es folglich häufig Akzeptanzprobleme gab.

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