BPMM 2019 mit 18 Mannschaften

Leider haben sich für die diesjährige Berliner Pokal-Mannschaftsmeisterschaft lediglich 18 Vereine angemeldet. Aufgrund dieser geringen Beteiligung entfällt die Hauptrunde.  

In der Zwischenrunde am Samstag, dem 23. März 2019 finden zwei Begegnungen statt, die Heute ausgelost wurden. Alle anderen Vereine erreichen per Freilos das Achtelfinale.

Zur Liste der bisher gemeldeten Teams und zur Auslosung der Zwischenrunde geht es hier.

 

Bearbeiter: | | Archiv: BSV-Nachrichten | ID: 3500

Kategorien: Schachcafé, Spielausschuß, Turniere

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Kommentare

Kommentare

Jonatan Schenk am :

Die Auslosung passt irgendwie nicht zur Ausschreibung, laut der es keine Zwischenrunde geben dürfte, sondern eine Hauptrunde mit 9 Paarungen und anschließend ein Achtelfinale, an dem die 9 Sieger sowie 7 "Lucky Loser" teilnehmen - wobei ggf. die Anzahl der Begegnungen in der Hauptrunde und Lucky Loser im Achtelfinale durch Einfügen von Freilosen wie z.B. 2014 angepasst werden könnte.

Herbert Mayer am :

@Jonatan: nein, es passt. Denn die HR fiel aus, so dass 18 Mannschaften für das Achtelfinale übrig blieben. Und damit ist das Gleiche eingetreten, wie in der Ausschreibung für mehr als 32 Teilnehmer in der HR formuliert war: "Zwischenrunde / Lucky Loser: Haben für die Hauptrunde mehr als 32 Mannschaften gemeldet, werden aus den Siegern der Hauptrunde so viele Mannschaften für die Zwischenrunde ausgelost, dass am Achtelfinale genau 16 Mannschaften teilnehmen."
Was Du meinst, dafür hätte die HR nicht ausfallen dürfen und 9 Paarungen hätten ausgelost werden müssen. Wozu es hieß "Haben sich nach der Hauptrunde weniger als 16 Mannschaften für das Achtelfinale qualifiziert, werden aus den Verlierern der Hauptrunde so viele Lucky Loser ausgelost, dass am Achtelfinale genau 16 Mannschaften teilnehmen. " Das heißt, es hätte dann 7 Lucky Loser gegeben. Wäre doch irgendwie sinnlos und den Vereinen wenig dienlich, oder nicht?

Thomas Binder am :

Ich lese es auch so wie Jonatan, wenn man die Ausschreibung wörtlich nimmt. Allerdings scheint mir die jetzt gefundene Lösung sportlich sinnvoller. Vor zwei Jahren haben wir z.B. in der 1. Runde verloren, sind als Lucky Loser weitergekommen und wurden in der folgenden Runde dem gleichen Gegner zugelost...

Horst Schrodt am :

Unabhängig von der Ausschreibung sollte man sich einmal Gedanken machen, welchen Sinn diese Lucky Loser Lösung in sportlicher Hinsicht hat.
Auf jedem Fall widerspricht sie dem Prinzip eines Pokalwettbewerbs! Denn das Grundprinzip ist ja, der Gewinner kommt weiter, der Verlierer ist raus.
Mein erster Wunsch wäre es also, sich mal über die Ausschreibung Gedanken zu machen.....
Im konkreten Fall, wenn man der Sichtweise von Jonathan und Thomas folgt, würde es bedeuten:
18 Mannschaften spielen 9 Mannschaftskämpfe
Danach werden 2 von 9 Mannschaften ausgewählt, die die Verlierer sind. Nicht durch sportliche Leistungen, nicht mal durch "Elfmeterschiessen", sondern durch Losen!
Ist das gerecht? Ist das sinnvoll?

Ja, natürlich haben die 4 Mannschaften (16 Spieler) Pech, die ausgelost wurden, aber sie haben die sportliche Chance, weiter zu kommen. Aber 56 Spieler opfern nicht einen Tag für einen unnötigen Wettkampf.

Die in diesem Jahr gewählte Konsequenz ist doch die mit Abstand beste und sportlichste Lösung! Meinen Dank also an die Verantwortlichen!

Das Prinzip ist doch ganz einfach: In der 1. Runde werden soviele Partien ausgelost, das man auf eine richtige Zahl (also 8; 16; 32; 64) kommt, die anderen haben Freilos und bleiben zu Hause.

Eine Alternative wäre, wenn Auslosung und 1. Runde terminlich zusammen fallen, in der 1. Runde alle spielen zu lassen. Und dann mit einer Zwischenrunde eine der erforderlichen Zahlen zu erreichen.

Jonatan Schenk am :

Es haben aber eben nicht mehr als 32 Mannschaften gemeldet, also gibt es (laut Ausschreibung) keinen Grund, eine Zwischenrunde zu spielen, sondern man spielt eine Hauptrunde. Ihr habt natürlich recht, dass sieben Lucky Loser bei neun Begegnungen nicht sinnvoll sind (andererseits gibt es bei solchen Teilnehmerzahlen kaum einen sinnvollen und fairen Modus. Das Problem haben wir in unserem Vereinspokal schon seit Jahren, und wir haben bisher auch nicht die Lösung gefunden).
Ich habe auch gar nichts gegen den Modus an sich, aber so eine Änderung sollte einfach schon in der Ausschreibung stehen und nicht im Nachhinein dazuerfunden werden.

Achim Schilly am :

Mir leuchtet die Argumentation von Horst Schrodt ein. Die Lucky Loser Regel widerspricht dem Pokalcharakter. Und natürlich gibt es Mannschaftskämpfe ohne sportlichen Wert, weil sich durch Losentscheid beide Mannschaften für die nächste Runde Qualifizieren können.

Tony Schwedek am :

Da muss ich Jonatan Recht geben, in der Ausschreibung heißt es
"Haben sich nach der Hauptrunde weniger als 16 Mannschaften für das Achtelfinale qualifiziert, werden aus den
Verlierern der Hauptrunde so viele Lucky Loser ausgelost, dass am Achtelfinale genau 16 Mannschaften teilnehmen."
Die Zwischenrunde entfällt bei weniger als 32 gemeldeten Mannschaften, steht ebenfalls in der Ausschreibung.

Ob das bei 7 Lucky Losern so sinnvoll wäre, sei mal dahingestellt... ;-)

Horst Schrodt am :

Um es klar zu sagen: Ich habe mich NICHT dazu geäußert, ob die Auslosung der Ausschreibung entspricht.

Aber ich denke (und hoffe) auch, das niemand ernsthaft möchte, das der Pokal jetzt noch mal neu ausgelost wird, das 72 Spieler sich treffen um das gleiche zu erreichen, was die 16 jetzt tun.
Am Ende werden es immer 2 Mannschaften sein, die die .....karte gezogen haben. Vom Modus hängt doch nur ab, wie groß die Punkte sind.

Sinnvoll wäre es doch in erster Linie, wenn die Diskussion sich konstruktiv entwickelt, Lösungen beschrieben werden, wie man den Wettbewerb bzgl. der Ausschreibung wieder zu einem richtigen Pokal macht.

Ich denke, das wäre das Beste, was Jonatan Schenk mit seinem Kommentar und den (ja möglicherweise berechtigten) Zweifeln an der Konformität erreichen könnte.

Thomas Binder am :

@Horst Schrodt: Genau so! Man sollte die Ausschreibung künftig an die jetzt gewählte Praxis anpassen. Oder es um es mit einem längst vergessenen Politiker zu sagen: "Es wurde gegen die Ausschreibung verstoßen - und das ist auch gut so."

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