Borussia Friedrichsfelde Zweiter beim Zukunftspreis

Im Oktober 2015 hatte sich die Schachabteilung des SC Borussia 1920 Friedrichsfelde für den Zukunftspreis des Berliner Sports 2015 beworben. Im November kam dann die Bestätigung, dass der Verein es von den 60 Bewerbungen unter die Top 10 geschafft hatte und zu einer 5 min Präsentation vor eine Jury geladen wurde. Die Präsentation fand dann im Dezember in der Geschäftsstelle der Lotto-Stiftung Berlin statt und seitdem hieß es warten. Schließlich ging es um 500 € bis 7.500 € - je nach Platzierung. Am 29. Januar war es dann soweit: feierliche Siegerehrung im Roten Rathaus in Anwesenheit des Präsidenten des LSB, Klaus Böger, großes Büfett im Anschluss und natürlich die Übertragung des Halbfinals Norwegen-Deutschland. Doch das beste an dem Abend war dann doch der Teil der Siegerehrung, als beim 2. Platz von einem Schachverein im Osten Berlins gesprochen wurde, der sich v.a. um die Förderung des Mädchenschachs kümmert. Die Kooperation mit dem Käthe-Kollwitz-Gymnasium im Prenzlauer Berg, das das Fach Schach in den 5. und 6. Klassen anbietet, wurde dabei hervorgehoben. Der SC Borussia 1920 Friedrichsfelde erhält den 2. Platz beim Zukunftspreis des Berliner Sports, der mit 5.000 € dotiert ist. Wie die verteilt werden, ist derzeit noch unklar, aber die ein oder andere neue Uhr oder eine finanzielle Unterstützung für die Schottlandreise zu Ostern sollte nun drin sein.
Ein hervorragendes Ergebnis auch für den Schachsport, der damit gezeigt hat, dass er auch in den Augen einer Jury wie der des Zukunftspreises einen vorderen Platz unter den anderen Sportvereinen verdient hat.
Hier der ausführliche Artikel beim LSB.
Auch der Berliner Morgenpost sind wir zumindest einen kleinen Beitrag wert (mittig).
Das Video über das Mädchenprojekt von der Siegerehrung ist im Artikel vom DSB zu finden.

Achso, der Arbeits- und Kostenaufwand:
- Schreiben einer Bewerbung inkl. Gang zum Copyshop und zur Post: ein Nachmittag
- Druckkosten, Hefter, Briefumschlag, Porto: ca. 10 €
- Anfertigen einer Präsentation: 1 h
- Fahrt von und zur Lottostiftung, Präsentation: 3 h

Bearbeiter: Olaf Sill [Landesjugendwart] | | Archiv: BSV-Nachrichten | ID: 2007

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Kommentare

Sven Schüle am :

Herzlichen Glückwunsch an Borussia! Ihr setzt ein positives Zeichen für das Ansehen des Schachsports.

Fitzke, Ulrich am :

Mit Freude und Stolz lesen wir von der hohen Ehrung für die Abteilung Schach unseres Partnervereins Borussia Friedrichsfelde unter der Leitung von Olaf Sill. In der 4.Mannschaft unserer Spielgemeinschaft haben sechs der sieben Mädchen in den drei ausgetragenen BMM-Runden schon sieben Punkte gegen nominell stärkere Spieler holen können.Auf diesen Mädchen ruht ein Teil unserer Zukunftshoffnungen.
Ulrich Fitzke
Abteilungsleiter
SV Bau-Union

Helmut Flöel am :

Tolle Leistung - der SK Zehlendorf gratuliert der Borussia Friedrchsfelde zu dieser tollen Auszeichnung.

Das Geld würde jeder Klub mit Kusshand nehmen - aber davor steht die engagierte Arbeit, die notwendig ist, um die Voraussetzungen zu schaffen. Alle Achtung!

Matthias Kribben am :

Super gemacht, Olaf & Co. !!!
Und darüber hinaus ein wirklich ansehnlicher Stundenlohn.

Andreas Rehfeldt am :

Auch der 2. Platz hat eine Gold-Medaille verdient. Top !!!

Dr. Thomas Wilke am :

Du Olaf,

mir ging der Artikel nicht aus dem Kopf und ich habe lange über Deine abschließende schriftliche Bemerkung nachgedacht:

> Achso, der Arbeits- und Kostenaufwand:
> - Schreiben einer Bewerbung inkl. Gang zum Copyshop und zur Post: ein Nachmittag
> - Druckkosten, Hefter, Briefumschlag, Porto: ca. 10 €
> - Anfertigen einer Präsentation: 1 h
> - Fahrt von und zur Lottostiftung, Präsentation: 3 h

Das stimmt eben so nicht:
Du hast einen absolut wesentlichen Punkt vergessen:
Jahrelange, kontinuierliche Arbeit einer Vereinsabteilung im Bemühen um Jugendliche. Uneigennützig. Ehrenamtlich!
Dafür habt ihr den Preis bekommen.
Nicht fürs Schreiben, nicht für Drucker, Hefter, Briefumschlag.
Nicht für die Präsentation.
Und nicht für das Hin- und Zurückfahren!

Ihr seid eben einfach gut.
Dafür habt ihr den Preis bekommen!
Und darauf ist unser Verein wirklich stolz!

Gruß

Thomas
Vereinsvorstand

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