20 Nationen beim Lichtenberger Sommer vertreten

2. Runde: Heiko Schäfer gegen René Stern
Dagobert Kohlmeyer
2. Runde: Heiko Schäfer gegen René Stern

Ein Drittel des beliebten Turniers in der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Karlshorst ist vorbei. Trotz des Jahrhundertsommers starteten beim 17. Jahrgang insgesamt 215 Schachfreundinnen und -freunde. Sie kommen aus 20 Nationen - ein klares Zeichen dafür, dass sich die Anziehungskraft des Turniers in der deutschen Hauptstadt längst auch im Ausland herumgesprochen hat.

Nach dem dritten Spieltag führen 13 Spieler mit je 3,0 Punkten die Tabelle an. Unter ihnen befinden sich Großmeister René Stern, er ist Titelverteidiger, der iranische Internationale Meister Ebrahim Ahmadinia sowie die deutschen IM Steve Berger und Atila Figura. Beim diesjährigen Lichtenberger Sommer sind insgesamt 16 internationale Titelträger mit von der Partie.

Ältester Teilnehmer ist wieder Dr. Hans-Peter Wilke (Jahrgang 1930) von Läufer Reinickendorf und jüngster Starter diesmal Bagrat Torosjan (Jahrgang 2009) von den Schachpinguinen Berlin. Erfreulicherweise spielen zehn Frauen und Mädchen mit.

Obwohl die Schulferien in Berlin gerade vorbei sind, können viele Kinder dank der günstigen Spielzeiten (an Wochentagen ab 17 Uhr) die Gelegenheit nutzen, sich im Turnier mit älteren Schachhasen zu messen,  Erfahrungen zu sammeln und ihr Spiel zu verbessern.

Im Teilnehmerfeld befindet sich auch der syrische Schachfreund Adnan Khalaf, auf den ich in Runde 2 traf. Auf Grund mangelnder Endspieltechnik musste ich mich mehr als 100 Züge lang mühen, ehe ich den sympathischen Gegner bezwungen hatte.

Bearbeiter: | | Archiv: BSV-Nachrichten | ID: 3271

Kategorien: Aus den Vereinen, Presse, Turniere

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