Licht und Schatten für Berlins Schulteams BSV
11.05.2010 - 00:03
An diesem Wochenende gingen die Deutschen Meisterschaften der Schulen über die Bühne. Aus Berliner Sicht sind die Ergebnisse sehr unterschiedlich ausgefallen. Eine Bronze-Medaille und ein 5. Platz stehen ganz oben in der Bilanz.
Für den Medaillenplatz sorgte diesmal das Heinrich-Hertz-Gymnasium, wo Felix Nötzel seit Jahren eine erfolgreiche Schach-AG betreut, in der Wettkampfklasse IV. Die Bronzemedaille erkämpften Spieler vom Treptower SV und von GW Baumschulenweg: Richard Pixa, Georg Siegemund (5 aus 7), Robert Denkert, Nicolas Klodt (4 aus 5) und Max Lilienthal.
In den beiden oberen Altersklassen vertrat uns das Herder-Gymnasium. Die Charlottenburger holten nach Platz 3 im Vorjahr diesmal einen guten 5. Rang in der Wettkampfklasse III. Allerdings war angesichts des schwachen Teilnehmerfeldes noch deutlich mehr möglich. Bester Einzelspieler war Leon Rolfes von den SF Siemensstadt mit 5,5 Zählern. In der höchsten Altersklasse spielten die Herder-Spieler anstelle des verzichtenden Berliner Meisters (Jüdische Oberschule). Mit 3 Spielern ohne DWZ war man mit riesigem Rückstand am Ende der Startliste gesetzt. Noch der Vorletzte der Setzliste (und der Abschlusstabelle) hatte einen Spieler mit DWZ 1995 aufgeboten. So gesehen sind 5:9 Punkte und Platz 16 ein achtbares Ergebnis. Kevin Song (Schachpinguine) holte 3 Punkte aus 7 Runden und eine Performance weit über 1800, Dehua Duan erreichte 50%.
Licht und Schatten bei den Grundschulen: Unter 36 Teilnehmern kam die Möwensee-Grundschule, Partner des BSC Rehberge, ins Mittelfeld (18. Platz). Mit Blick auf die Startrangliste kann dies zufriedenstellen. Die Schule am Faulen See (Partner von Chemie Weißensee) bleibt mit Platz 25 wohl etwas unter den Erwartungen.
Einen sehr respektablen 13. Platz errang schließlich das von Konstantin Bubolz betreute Mädchen-Team des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums. Bekanntester Name im Team war Victoria Berdin (Empor) am Spitzenbrett. Als Geheimtip erwies sich allerdings Taisi Miloslavski, die an Brett vier 4,5 Punkte aus 6 Partien holte.
Für die erstmals ausgetragene Deutsche Meisterschaft der Haupt- und Realschulen hatte kein Berliner Vertreter gemeldet. Man wird abwarten müssen, wie sich die Zukunft dieses zusätzlichen Angebots gestaltet.
[Berliner Schulschachseite]
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