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Hallo Schachfreunde! Ab sofort bei TSG Oberschöneweide jeden 2. und 4. Freitag im Monat ab 19.00 Uhr Training mit FM Rosenthal bzw. FM Postler. Gäste sind herzlich willkommen.

  Amateurpokal 2001 - Turnierbericht

8.-9.September 2001
OSZ Berlin, Dudenstr.35-37

AMAP: Matthias Hahlbohm siegt mit 9 aus 9!

Bericht vom Berliner AMAP 2001 (Sven Schüle, SV Königsjäger Süd-West)

195 Teilnehmer (Vorjahr: 196) erlebten die vierte Auflage des "Neuzeit-AMAP" am 8./9. September 2001 mit, darunter ähnlich wie schon im Jahr 2000 etwa ein Viertel Jugendliche. Auch der Anteil weiblicher Teilnehmer (6%) und die Quote der nicht in einem DSB-Verein organisierten Spieler (15%) stellten eine Wiederholung der Vorjahresstatistik dar. Diese Zusammensetzung, noch unterstrichen durch die Zahl von 36% der Spieler, die entweder gar keine DWZ oder eine unter 1500 hatten, verdeutlicht den Charakter des Turniers als Amateurpokal.

Gespielt wurde um Pokale und Sachpreise in insgesamt neun Wertungskategorien, wobei allerdings die Kategorie U10 diesmal unbesetzt blieb (Vorjahr: 7 Kinder). Mit dem sensationellen Ergebnis von 9 aus 9 holte sich

Matthias Hahlbohm (TSG Oberschöneweide, DWZ 2065)

den Siegerpokal. Platz 2 errang mit ebenfalls herausragenden 8 Punkten das 12jährige Schachtalent Atila Gajo Figura, was zugleich den erneuten Gewinn des Pokals für die Altersklasse U20 bedeutete. Dabei ergab sich die für ein neunrundiges Turnier etwas kuriose Situation, daß Sieger und Zweitplazierter nicht gegeneinander zu spielen hatten, so daß Atila bei zwei Remispartien ebenfalls ungeschlagen blieb.

Nach Arkadi Kroutikov (Zitadelle) und Klaus-Dieter Heckert (SC Schwante, beide 7,5) folgte mit Clemens Escher (7,0) der erfolgreichste Spieler des Ausrichtervereins SV Königsjäger Süd-West. Dabei hatte Clemens in der Schlußrunde gegen Hahlbohm sogar die Chance, mit einem Sieg auf Platz 2 (nach Wertung) vorzurücken. Hinter Martin Gebigke (Berolina/7,0) dann noch ein Ungeschlagener: Der KöSW-Vorsitzende Olaf Ritz, Anführer des aus vielen fleißigen Händen bestehenden Königsjäger-Teams, behielt mit +5=4 eine fast ebenso weiße Weste wie die beiden Erstplazierten und war daher doppelt zufrieden, denn auch organisatorisch lief alles zum Besten.

Die Frauenwertung gewann Brigitte Große-Honebrink (SC Kreuzberg) mit 6 Punkten vor der einzigen Titelträgerin, FM Danijela Zarkovic (ebenfalls SC Kreuzberg/5,5). Der Endstand der Jugendwertungen war geprägt von U15-Spielern, die fast alle älteren Jugendlichen hinter sich ließen. Dabei ist zu beachten, daß das Prinzip "Pokal geht vor Plazierung" bei der Preisvergabe angewendet wurde, so daß z.B. Stefanie Schulz als eigentliche Dritte der U20 (und auch Dritte in der Frauenwertung) den U15-Pokal bekam.

1. U20: Atila Gajo Figura (SC Kreuzberg) 8,0 2. U20: Fabian Gallien (Lasker/Wilmersdorf) 6,0 3. U20: Ilya Sharenkov (GW Baumschulenweg) 5,5

1. U15: Stefanie Schulz (König Tegel) 5,5 2. U15: Christian Laßan (SC Mosaik) 5,0 3. U15: Ilja Brener (TUS Makkabi) 5,0

Schulschachmeister des gastgebenden OSZ Verkehr/Wirtschaft/Steuern wurde Robin Albrecht vor Denise Lüdtke (beide 2,0 Punkte).

In der DWZ-Kategorie unter 1800 gewann Alexander Walther (Motor Eberswalde, 1726) mit 5,5 vor Michael Rätsch (GW Baumschulenweg, 1763/5,5). Die Kategorie "DWZ unter 1500" gewann eigentlich ... Stefanie Schulz (1451) ... somit erhielt den Pokal der Nächstplazierte Ilja Köppen (Weißenseer SC, 1458/5,0). Bester ohne DWZ wurde Martin Groß (SK Vorspiel/5,0).

Darüber hinaus wurden wieder etliche Sonderpreise vergeben und zudem eine große Zahl von Preisen unter den Teilnehmern der Siegerehrung verlost.

Gute Laune bei Teilnehmern und Turnierleitung, eine die Einhaltung des Zeitplans garantierende Disziplin der Spieler und die völlige Abwesenheit von Streitfällen charakterieren den Turnierverlauf in freundschaftlicher und sportlicher Atmosphäre, was nicht nur die beiden Turnierleiter Alexander Monjé und Sven Schüle sehr freute. Auch Computer und Drucker spielten mit, und zwar bis zum Druck der Paarungen der Schlußrunde. (Danach war die s/w-Tintenpatrone alle, aber das machte nichts, der Rest wurde dann in Blau gedruckt ...)

Kurz gefaßt: Ein Turnier, das wieder einmal Lust auf mehr machte - auf den "AMAP 2002"!

BSV © 19.09.2005

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