Home 
 Archiv 
 DWZ 
 BMM 
 Links 
 Fotos 
 Spielausschuß
 Jugendschach
 Schulschach
 FV Schach
 ELG
Chronik | Turniere | Presse | Homepage | Schachzettel | Anekdoten | Partien | Downloads
 
Geschichte     2010     2009     2008     2007     2006   2005   Verbandstag   Gerling Open   Belmont-Blitz   Gillette-Open   Tandem-Open   SFN-Schnellturnier   Neuenhagen    Jüdisches Museum   DM Schulschach   Rathaus   BSV gegen FV   USV-Blitz   Kindl-Boulevard   Gulweida-Warneyer   Marzahna   Schachschule   Landesliga   Frauen-Bundesligen   DBEM   Umzug des BSV   Lasker-Ausstellung   VM Berolina Mitte   Harald Lieb 71   BAT-Blitz   DVM U16/20   DVM U20w   Interview Baier     2004     2003     2002     2001     2000     1990 - 1999     1946 - 1989     1933 - 1945     1921 - 1932     1901 - 1920     19.Jahrhundert     18.Jahrhundert
Spieler
Verband
Vereine
Ehrungen
Statistik

Aktuelle Links
M-Klasse
OQT
Klassenturniere
Grand Prix 2009/10
Grand Prix 2010/11
IBB

BPEM
BPMM
BFL
BSEM
BFBEM
BFSEM
OBSenEM

Schachschule
BerlinBase 2.5
BerlinBase History 2.9
Adressenmaterial
MB Heft 2/2010
MB Heft 1/2010

IBB
IBB

 Benutzer: Passwort: Registrieren 

Nun steht endlich der Termin für den Lichtenrader Herbst 2010 fest: 16. - 24.10.2010 Die konkrete Ausschreibung folgt demnächst auf unserer Homepage.

  Schachfestival im Jüdischen Museum Berlin - Voll was los!

von Carsten Schmidt

Am Wochenende 18./19.06.2005 organisierten der Berliner Schachverband, die Emanuel-Lasker-Gesellschaft und das Jüdische Museum Berlin das Schachfestival im Garten, das dank des sonnigen Wetters und der guten Zusammenarbeit der Organisatoren und der Berliner Vereine ein voller Erfolg wurde. An beiden Tagen fanden im Garten des Jüdischen Museums, direkt neben dem Libeskind-Bau, verschiedenste Schachveranstaltungen statt.

An einem Info-Stand hatte man die Möglichkeit, sich über die Berliner Schachvereine, die Schacholympiade 2008 und das Schachspiel im Allgemeinen zu informieren. Die Emanuel-Lasker-Gesellschaft hat einen sehr ansprechenden Stand mit vielen kulturellen Informationen rund um das Schachspiel und den ehemaligen Schachweltmeister Emanuel Lasker aufgebaut.

Ein Rundgang mit Exponaten des Künstlers Bernd Besser ( www.schachbilderwelten.de) war aufgebaut und wurde von vielen begeisterten Besuchern genutzt.


Nachdem am Samstag um Punkt 11 Uhr der Präsident des Berliner Schachverbandes, Dr. Matthias Kribben, die Teilnehmer begrüßt hat, ging es gleich mit zwei spannenden Veranstaltungen los.

Zum einen spielten die Halbfinalisten des Berliner Mannschaftspokals gegeneinander. Auch hier eine Besonderheit: Sie spielten nicht, wie sonst gewohnt, in einem geschlossenen Raum, von dem aus man noch drei Minuten bis an die frische Luft laufen muss, sondern es wurde in einem Zelt auf der Anhöhe am hinteren Ende des Gartens gespielt, diese Anhöhe erreichte man durch eine Treppe, die direkt zwischen Grünflächen den Weg zum Pokalfinale zeigte. Zwar zog manchmal der Wind durch das Zelt, aber die Spieler störte es nicht. Es waren spannende Mannschaftskämpfe, wie man auch an den Resultaten sehen kann. Kein einziges Kurzremis wurde vereinbart. Es wurde gekämpft bis zum Ende!

Im Halbfinale des Mannschaftspokals kam es zu folgenden Resultaten:

1 Rotation Pankow 2½:1½ TSG Oberschöneweide
1 Jörn Schulz (2288) 0:1 FM Reinhard Postler (2307)
2 Benjamin Dauth (2215) 1:0 Hartmut Höckendorf (2267)
3 Lars Neumeier (2233) 1:0 FM Christian Syré (2165)
4 Christian Düster (2137) ½:½ FM Ralf Kleeschätzky (2115)

2 SV Berolina Mitte 1:3 SC Kreuzberg
1 Thomas Hämmerlein (2133) 0:1 FM Schlemermeyer (2302)
2 Martin Gebigke (2111) 0:1 Atila Gajo Figura (2274)
3 Wolfgang Vandré (2073) 1:0 Lutz Mattick (2244)
4 Fernando Offermann (1952) 0:1 FM Jürgen Federau (2136)

Turnier der Vereinsvorsitzenden


Turniersieger Jan Kinder

Zeitgleich zu dem Finale fand eine alte Tradition ihre Fortsetzung nach langer Pause: ein Turnier der Vereinsvorsitzenden. In früheren Jahren fand dieses Turnier im Westteil Berlins statt und lief über eine Woche, in der die Vereinsvorsitzenden eine Partie pro Tag gegeneinander spielten. Reizvoller für die Zuschauer und zeitsparender wurde für das Schachfestival im Jüdischen Museum diese Tradition durch ein Schnellschachturnier wiederbelebt.

Platz 2: Grigori Gorodezkij
Eingeladen waren die Vorsitzenden der Berliner Schachvereine und der Vereine des Betriebsschachverbandes sowie ihre Vertreter. Mit 23 Teilnehmern war das Turnier erstaunlich gut besucht und man merkte, dass das Turnier ganz andere Prioritäten setzte. Neben dem natürlichen Streben nach dem Gewinn der Partie waren die Gespräche, Späße und eine tolle Stimmung das Wichtigste. Zu Streitfällen kam es nicht. Überlegen konnte der Vorsitzende von Chemie Weißensee, Jan Kinder, sich mit 6 / 7 Punkten durchsetzen.
Platz 3: Norbert Sprotte
Knapp dahinter folgte Grigori Gorodetski von TuS Makkabi. Auf Platz 3 und 4 landeten die zuvor favorisierten Vorsitzenden vom SC Kreuzberg, Norbert Sprotte, und SC Weiße Dame, Thorsten Groß.


Platz 4: Thorsten Groß
Übersicht/Tabelle
Teilnehmer
Ergebnisse

Alle Teilnehmer waren angetan von der guten Stimmung im Garten, machten teilweise spontan im Anschluss noch beim Simultan mit und kündigten ihre Teilnahme bei einer Wiederholung des Turniers im nächsten Jahr an!

Berliner Schnellschachmannschaftsmeisterschaft der Senioren

BSV-Seniorenwart Werner Wiesner

Zur Mittagszeit begann die vom Seniorenwart, Werner Wiesner, organisierte und souverän geleitete Berliner Schnellschachmann-schaftsmeisterschaft der Senioren. Senioren für eine Vierermannschaft im Verein zu finden, die dann auch noch Schnellschach spielen, ist nicht leicht. Trotzdem nahmen bei der Premiere dieses Turniers sechs Mannschaften, insgesamt 25 Spieler, teil.

Herbert Kauschmann und Gerhard Lüders
Die zwei stark besetzten Mannschaften des SK Zehlendorf und des BSC Rehberge waren gleich als Favoriten ausgemacht. Für Zehlendorf spielten FM Peter Rahls, FM Harald Lieb, Alexander Jugow und Evgeni Rovenski, in der Rehberger Mannschaft FM Gerhard Lüders, Herbert Kauschmann, Peter Stippekohl und Heinz Großmann.

Harald Lieb und Peter Rahls

Nachdem Rehberge früh im Turnier schon ein 2:2 gegen Hertha 06 abgab, lag Zehlendorf bis zur Schlussrunde in Führung. Im direkten Aufeinandertreffen konnten die Rehberger dann die Zehlendorfer besiegen und Turniersieger werden. Garant für den Erfolg war besonders Herbert Kauschmann, der am zweiten Brett alle Partien gewinnen konnte. Bei der Siegerehrung wurden die besten drei Mannschaften mit Preisen des Jüdischen Museums bedacht.

Foto von Harald Fietz
Herbert Kauschmann
Übersicht/Tabelle
Tabelle mit Spielern
Ergebnisse

BSC Rehberge

Außerdem gab es für die Brettbesten jeweils noch kleine Preise.

Brett 1: Gerhard Lüders (Rehberge) 4,0/5
Brett 2: Herbert Kauschmann (Rehberge) 5,0/5
Brett 3: Alexander Jugow (Zehlendorf) 4,0/5
Brett 4: Evgeni Rovenski (Zehlendorf) 5,0/5

Gerhard Lüders
Evgeni Rovenski

Simultan mit einer Schachlegende

Wolfgang Uhlmann

Am Nachmittag erreichte das Jüdische Museum großmeisterlicher Besuch: Wolfgang Uhlmann kam aus Dresden, um sich mit zwanzig Simultangegnern zu messen. Neben ihm spielte Ilja Brener, Mitglied der Jugendnationalmannschaft und nominiert für die B-Mannschaft bei der Schacholympiade in Dresden 2008, ebenfalls gegen zwanzig Gegner gleichzeitig.

Ilja Brener beim Simultan

Die Simultanvorstellung wurde unterstützt vom Deutschen Schachbund im Rahmen der Simultantournee, durch die die Schacholympiade 2008 in Dresden ( www.schacholympiade.org) vorgestellt werden soll. Nach ein paar Geschichten aus Uhlmann's Schachkarriere schwitzten nicht nur die jeweils zwanzig Gegner, sondern auch die beiden Akteure. Der Dresdner Großmeister musste in sieben Partien remis geben und in seiner letzten Partie sogar aufgeben.

Interessant hieran die Anekdote, dass sein Gegner Erol Thomas Dahnaci vom SC Kreuzberg nach seinem Sieg ohne großes Aufsehen das Gelände verließ. Am folgenden Tag sagte er, er war sich nicht im Klaren, ob er überhaupt gewonnen hatte, da Uhlmann nach einem Zug von ihm einfach die Figuren zusammenräumte. Offensichtlich hat der Großmeister seinem Gegner nach so hartem Kampf den Sieg gegönnt, den er fast noch aus der Hand gab.

Auf dem Brett ist die Stellung kurz vor Uhlmann's Figureneinsteller
Erol Thomas Dahnaci

Erol Dahnaci wurde dann am kommenden Tag für seinen Erfolg mit einem Sachpreis belohnt.

Ilja Brener gab in seiner Simultanrunde vier Remisen ab, wobei er zumindest in einer Partie gegen die Jugendliche Cara Hoffmann (SF Siemensstadt) noch eine klare Verluststellung zum Remis retten konnte.

Cara Hoffmann

Interessant war hier sein 18-zügiger Kurzsieg gegen seinen ehemaligen Trainer und diesjährigen Berliner Vizemeister Marcos Kiesekamp.

Marcos Kiesekamp

Schönberg's Koalitionsschach

Foto von Harald Fietz
Paul Werner Wagner

Der erste Schachtag im Jüdischen Museum wurde komplettiert durch zwei interessante Vorträge im Seminarraum. Mittags referierte Paul Werner Wagner, Vorsitzender der Emanuel-Lasker-Gesellschaft über Leben und Schaffen von Emanuel Lasker.

Prof.Ernst Strouhal
Am Nachmittag war Professor Ernst Strouhal direkt aus Wien zu seinem Vortrag "Arnold Schönberg trifft Emanuel Lasker in Berlin und versteckt sein Schachspiel vor ihm". Den meisten Zuhörern war bisher nicht bekannt, dass der berühmte Zwölftonkomponist Arnold Schönberg ein eigenes Schachspiel, das sogenannte Koalitionsschach, erfunden und entwickelt hat. Hier spielen vier Spieler mehrere Züge mit ihren Figuren, die den Figuren des klassischen Schachs meist ähneln oder diese ergänzen, z.B. ist die Figur des Fliegers interessant, der zwei Springerzüge hintereinander ausführen kann. Im klassischen Schach wäre der erste Zug Flieger b1 nach b5 MATT! Deshalb ist auch das Brett und die Anordnung der Figuren dem klassischen Schach gegenüber verschieden. Später in der Partie formen sich aus jeweils zwei Spielern Koalitionen, die gemeinsam gegen das andere Team weiterspielen. Aus historischem Material ist nur eine vollständige Partie und ein Partieanfang dokumentiert. Ein nachgebautes Exemplar dieses Koalitionsschachs wurde von Strouhal vorgestellt, es war faszinierend.

Koalitionsschach

Schon am Ende des ersten Tages waren die Organisatoren vom Berliner Schachverband, dem Jüdischen Museum und der Lasker-Gesellschaft mit dem Verlauf der Veranstaltung sehr zufrieden. Viele Besucher des Jüdischen Museums waren Zuschauer bei allen Turnieren. Aber der Sonntag toppte den Samstag sogar!

Berliner Mannschaftspokal-Finale

Am Morgen begann der Schachtag wieder mit dem Mannschaftspokal: SC Kreuzberg gegen Rotation Pankow hieß das Finale. Spannung aber auch im Kampf um Platz 3, da der Dritte sich wegen der Vorberechtigung der Kreuzberger Bundesligisten ebenfalls für die Deutsche Pokalmannschaftsmeisterschaft qualifiziert. Hier meldete die Mannschaft der TSG Oberschöneweide Anwartschaften an. Sie gewannen letztlich auch hoch mit 3,5:0,5. Ein Leckerbissen allerdings war das Finale. Nach knapp sechs Stunden stand, selbst nach Berliner Wertung, kein Sieger fest. Kreuzberg gewann an Brett 1 und 4, die Pankower an 2 und 3. Ein Blitzschachstichkampf im Scheveninger System musste die Entscheidung bringen. Und die Mannschaften boten den vielen Besuchern des Schachfestivals was: Nachdem Rotation Pankow die erste Runde mit 2,5:1,5 gewann, endeten die anderen drei Runden jeweils mit 2:2. Dadurch war mit dem denkbar knappsten Ergebnis der junge Verein Rotation Pankow Berliner Pokalmannschaftsmeister, ein halber Punkt mehr beim Blitz hätte den Kreuzbergern den Titel beschert, da Wilhelm Schlemermeyer seine Partie an Brett 1 gewann.

Norman Daum, Jörn Schulz, Benjamin Dauth, Dominic Freyberg und Christian Düster (v.l.n.r.) feiern den Pokalsieg

Die Ergebnisse:

F Rotation Pankow 2:2 (5:5) SC Kreuzberg
1 Jörn Schulz (2288) 0:1 FM Schlemermeyer (2302)
2 Benjamin Dauth (2215) 1:0 Atila Gajo Figura (2274)
3 Norman Daum (2076) 1:0 Lutz Mattick (2244)
4 Dominic Freyberg (2137) 0:1 FM Jürgen Federau (2136)
Blitzstichkampf 8½:7½ (2½:1½, 2:2, 2:2, 2:2)
        Schlem Figura Mattic Federa
Schulz 0 1 1 1
Dauth 1 1 ½ 1
Daum ½ 0 1 0
Freybe 0 0 0 ½

3 SV Berolina Mitte :3½ TSG Oberschöneweide
1 Martin Gebigke (2111) 0:1 Hartmut Höckendorf (2267)
2 Wolfgang Vandré (2073) ½:½ FM Christian Syré (2165)
3 Fernando Offermann (1952) 0:1 FM Ralf Kleeschätzky (2115)
4 Holger Jenke (1967) 0:1 Wilhelm Jauk (2027)

Die drei besten Mannschaften der Berliner Pokalmannschaftsmeisterschaft 2005 auf einen Blick

Berliner Jugendblitzeinzelmeisterschaft

Siegerin Alina Rath

Zeitgleich zum Pokalfinale startete auf dem großen Rasen die Berliner Jugendblitzeinzelmeisterschaft mit integrierter Mannschaftswertung. Überraschend für alle war die große Beteiligung von 74 Kindern und Jugendlichen. Trotz des Ausfalls der beiden Deutschen Meister, Atila Figura und Stefanie Schulz, war das Turnier sehr stark besetzt. Souverän wurde das Turnier beherrscht von der Berliner Frauen-Blitzschachmeisterin 2004 und aktuellen Berliner Frauen-Schnellschachmeisterin Alina Rath vom SK König Tegel, die durch das Blitzen auf dem Fritz-Server gestählt wurde.

Ehrung der Siegerin
Trotz einer Niederlage in der letzten Runde konnte Alina sich mit 8,5 Punkten dank der besseren Wertung durchsetzen. Punktgleich folgten auf den Plätzen 2 und 3 Nils Decker (Zitadelle Spandau) und der erst fünfzehnjährige Robert Glantz vom SV Königsjäger SW. Demnach konnte Robert auch die Altersklassenwertung u15 gewinnen. Die Wertung für die Altersklasse u12 gewann Gregor Dürre vom SK Zehlendorf. Ein weiterer Altersklassenpreis ging in der u10 an Moritz Geßner vom BSC Rehberge.

Nils Decker auf Platz 2
Tabelle

Neben der Einzelwertung wurde noch eine Mannschaftswertung integriert, die von TuS Makkabi gewonnen wurde.

Der Sieger der Mannschaftswertung TuS Makkabi, flankiert vom BSV-Präsidenten Dr.Matthias Kribben

Am Nachmittag, nachdem ein interessanter Dia-Vortrag eines der bedeutendsten Schachfigurensammler, Dr. Thomas Thomsen, über Schachfiguren im Wandel der Zeit, in denen auch Teile seiner großen Sammlung zu betrachten waren, beendet war, wurde es immmer voller im Garten.

Das mit Maximalteilnehmerzahl 50 angekündigte Schnellschachturnier zog mehr als dreimal so viele Schachfreunde an, die alle mitspielen wollten. Dank vieler Helfer und der Flexibilität des Jüdischen Museums konnten letztlich alle interessierten 158 Spieler am Turnier teilnehmen. Die Begeisterung war groß, bei diesem Wetter unter freiem Himmel spielen zu können.

Starkbesetztes Schnellturnier

Was sich schon vorher abzeichnete, dass das seit langer Zeit stärkste Schnellturnier Berlins an diesem Sonntag im Jüdischen Museum stattfinden sollte, wurde nun noch ergänzt dadurch, dass es eines der größten Schnellturniere der letzten Zeit in Berlin wurde. Und alle waren dabei: Junge und Alte, viele Frauen und Mädchen, Funktionäre, die man sonst selten am Brett sieht, Kinder, Großmeister, Internationale Meister, FIDE-Meister - alles kam, was in Berlin Rang und Namen hatte. Jeder, der nicht dabei sein konnte, wird es nachträglich bedauern.

Dies war ein historisches Turnier! Titelträger wie Robert Rabiega, Mladen Muse, Sergej Kalinitschew (alle GMs), Rainer Polzin, Lars Thiede, Jakov Meister, Drazen Muse und Manfred Glienke (alles IMs) versprachen spannende Partien.
IM Drazen Muse
Leider ließ der Zeitplan eine höhere Rundenanzahl als 7, die auch ausgeschrieben waren, nicht zu, so dass das Endergebnis noch nicht absolut eindeutig war. Wenigstens haben sich die ersten fünf, für die auch Preise ausgelobt waren, punktemäßig leicht vom Feld abgesetzt. Überlegen das Ergebnis des Turniersiegers, IM Drazen Muse vom SC Kreuzberg, der alle Partien gewinnen konnte.
IM Rainer Polzin
Auf dem zweiten Platz landete, nur mit einem abgegebenen Remis, IM Rainer Polzin vom Bundesligisten Schachfreunde Neukölln.
Foto von Harald Fietz
GM Robert Rabiega
Der mehrmalige Deutsche Meister in allen Disziplinen, GM Robert Rabiega vom SK König Tegel, musste sich einmal geschlagen geben und landete am Ende auf Platz 3.
Foto von Harald Fietz
Jan-Dietrich Wendt
Sein Bezwinger aus Runde 4, Jan-Dietrich Wendt von den Schachfreunden Neukölln, landete punktgleich auf Platz 4.
FM Steve Berger
Der Neu-Zweitligaspieler vom SV Glückauf Rüdersdorf, Steve Berger, erreichte ebenfalls mit 6/7 den fünften Platz.
Weiterhin wurden Ratingpreise für die besten U2200, U2000, U1800, U1600 und U1400 vergeben. Hier konnten sich Gregor Salzberg (SF Nordost), Peter Bogomolni (Nichtraucher SC), Laurin Baumgardt (SV Empor Berlin), Nemanja Jeremic (BSC Rehberge) und der U12-Spieler Kenneth Bading (BSC Rehberge) über Preise freuen.

Kenneth Bading
Nemanja Jeremic

Übersicht/Tabelle
Teilnehmer
Ergebnisse

Die Preisträger des Schnellturniers

Dr.Matthias Kribben

Nach dem abschließenden Turnier der Superlative bedankten sich Dr. Matthias Kribben, der Präsident vom Berliner Schachverband, und Anja Geiger, die Organisatorin des Jüdischen Museums, bei allen Besuchern und Teilnehmern und namentlich bei dem Organisationsleiter Wolfgang Hartmann für eine absolut gelungene Veranstaltung und kündigten sofort den neuen Termin für 2006 an:

Wir sehen uns alle wieder am 17. und 18. Juni 2006 im Garten des Jüdischen Museums.

Anja Geiger vom Jüdischen Museum

Anmerkung: Soweit im Bildnachweis nicht anders angegeben, stammen alle Fotos von Carsten Schmidt

Alle Fotos

Autoreninfo

Carsten Schmidt,
Jahrgang 1970, wurde in den 1990er Jahren Jugendwart des Berliner Schachverbandes. 2004 gab er dieses Amt auf und wurde zum Vizepräsidenten des Verbandes gewählt. 2010 wurde er zum Präsidenten des Verbandes gewählt.

praesident@berlinerschachverband.de

BSV © 07.08.2007

Kommentare

Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Aktuelle Termine

Juli 2010
Mo Di Mi Do Fr Sa So
      1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 31  

Offizieller Terminplan

29.7. 18:15 Uhr
Monatsblitz SG
NARVA Juli
30.7. 18:50 Uhr
Monatsschnellsch
achturnier beim
SC Kreuzberg
31.7. 10:00 Uhr
14. Huckeduster
Langsamblitz in
Gransee
13:00 Uhr
16.
Rehberge-Open
3.8. 19:00 Uhr
Monatsblitz: SC
Kreuzberg e.V.
3.Runde

Termin melden

Elektroschach
Elektroschach

Schachhaus Mädler
Schachhaus Mädler

Schach
Schach




Seite empfehlen Seite drucken

Mitgliederdatenbank Webmail


Impressum | Autoren | Werbung | Newswriter | Admin | Weblog | Mediadaten | phpCMS | Wetter

Copyright © 1996 - 2010 - Berliner Schachverband e.V.
powered by phpCMS