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| Schach im Rathaus Tempelhof am 27.Mai 2001 |
Es ist dem SKT gelungen, an eine alte Tradition anzuknüpfen und die von 1974 bis 1990 in
zweijährigem Turnus durchgeführte Werbeveranstaltung Schach wiederzubeleben. Zum 27. Mai,
einem Sonntag, der fast zu schön war um Schach zu spielen, hatte der SKT die Tempelhofer
Bürger und die Berliner Schachspieler zu einem vergnüglichen Schachsonntag in die dafür
hervorragend geeigneten BVV-Räume des Rathauses Tempelhof eingeladen.
Auf dem Programm standen ein Schnellturnier, eine Simultanvorstellung des amtierenden
Berliner Seniorenmeisters Werner Reichenbach, Blitzturniere und eine
Schachcomputervorführung. Der Schirmherr Rainer Kotecki, Vorsteher der
Bezirksverordnetenversammlung von Tempelhof-Schöneberg, ließ es sich nicht nehmen, trotz
der Haushaltssperre einen repräsentativen Wanderpokal zu stiften. Als Ehrengäste erschienen
der Präsident des Berliner Schachverbandes Alfred Seppelt und der Vorsitzende der
Fachvereinigung Schach Hans Lücke. Der Bezirksbürgermeister Dieter Hapel war leider
verhindert, ließ aber durch den Vorsitzenden des SKT seine Grüße überbringen.
Diejenigen der 34 Teilnehmer des neunrundigen Schnellturniers, es wurden 15-Minuten-Partien
gespielt, mit einer DWZ von über 1600 wurden gesetzt. Mit 8˝ Punkten konnte sich Guido
Feldmann überlegen den ersten Platz sichern und bekam den Wanderpokal, eine Urkunde und
den von der Firma Elektroschach gestifteten Reiseschachcomputer im Werte von DM 99,--.
Den zweiten Platz belegte Hans-Jürgen Bonke mit 6˝ Punkten. Erster der ungesetzten
Spieler wurde Miran Alic (SKT) mit 6 Punkten und dem 7. Rang der Gesamtwertung,
während Joachim Hübscher mit 5 Punkten zweiter der ungesetzten Spieler wurde und auf
dem 13. Platz der Gesamtwertung landete. Alle drei bekamen Urkunden und wertvolle
Schachbücher. Das Blitzturnier hatte zwölf Teilnehmer und wurde von Werner Reichenbach (SKT)
mit 11 Punkten vor André Buttkus (SKT) mit 9˝ Punkten gewonnen. An der Simultanvorstellung
nahmen über zwanzig Spieler teil, von denen einige mehrere Partien gegen Werner Reichenbach
spielten, der aus 28 Partien aber nur einen halben Punkt abgab, und zwar an seinen Betreuer
Günther Moderow (SKT). Alle guten Leistungen wurden mit Sachpreisen, Schachbüchern, Konfekt
oder einer Flasche Wein belohnt, und außer den genannten kamen noch eine Reihe anderer
Spieler zu einem der ausgesetzten Sachpreise.
In den Spielpausen konnten sich die rund 70 Teilnehmer und Helfer der Veranstaltung am
Büfett mit Kaffee, kalten Getränken, belegten Brötchen und Süßigkeiten stärken, die zum
Selbstkostenpreis von DM 1,-- von Heide Ketterling, Ulla Klevenow, Gisela Püschel und
Sonja Simonis angeboten wurden. Am Informationstisch gab es Wissenswertes über den SKT
zu erfahren und Rainer Schmidt ließ die Computerschachinteressenten gegen den Mephisto
Exclusive mit dem Senator-Programm spielen, das auch sehr gute Vereinsspielern kaum
gewinnen läßt.
Die Stimmung war ausgezeichnet, die Organisation einschließlich der computergestützten
Turnierauslosung durch Dirk Sagasser und Jörg Wagner klappte reibungslos, und viele Spieler
versprachen der Einladung des BVV-Vorstehers und des SKT-Vorsitzenden Folge zu leisten und
im Mai 2001 wieder dabei zu sein oder gar schon am 15. und 16. September am
Wochenendschnellturnier des SKT teilzunehmen, das dem Gedenken an die beiden
verdienstvollen ehemaligen Vorsitzenden Hermann Gulweida und Horst Warneyer gewidmet ist.
Hans-Peter Ketterling
BSV © 26.07.2005
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