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  Chronik des Jahres 1987

Die Informationen stammen von Olaf Kreuchauf [OK].

06.01.1987  
Das 15.Internationale Jugendturnier der Deutschen Schachjugend wurde in der Zeit vom 27.12.86-6.1.87 in Ramstein-Miesenbach durchgeführt. Das Turnier (18 Teilnehmer) gewann Hans Jonsson (Schweden) mit 6 Punkten (45,5) vor Patrick Burkart 6 (44,5), Stephan Löffler 6 (43,0). Robert Rabiega (Lasker Steglitz) kam auf 5 Punkte - punktgleich mit dem Fünften. "Mit einem guten 6.Platz konnte er seine schlechte Placierung bei der Deutschen Jugend-Einzelmeisterschaft 1986 vergessen machen." Quelle: MB 3/1987 [OK]
 
08.01.1987  
Walter Zimmermann (SV Wilmersdorf), mit der Goldenen Ehrennadel geehrt, verstirbt kurz vor Vollendung des 80.Lebensjahres. [OK]
 
Januar 1987  
Von Oktober 1986 an richtete die SVg.Lasker Steglitz die Steglitzer Meisterschaft 1986/87 aus (9 Runden Schweizer System). Es ist als Chance zum Elo-Halbzahl-Erwerb gedacht. 26 Teilnehmer hat das Turnier, nur 7 Eloträger waren dabei. So muss man schon in der Spitze mitgespielt haben, um eine Halbzahl zu bekommen.

Tabellenspitze:
1. Dirk Paulsen (2345) 8,5 44,5
2. Mladen Muse (2425) 6,0 48,5
3. Harald Lieb (2285) 6,0 47,0
4. Ulf von Herman 6,0 45,0
5. Klaus Zschäbitz (2345) 6,0 42,5
6. Stefan Feick 5,5 49,5
7. Becker 5,5 45,5
8. Ralf-Axel Simon (2295) 5,0 51,0
9. Michael Sielaff 5,0 38,0. [OK]
 
Januar 1987  
Der Berliner Pokalsieger Herbert Kauschmann kommt in der ersten bundesweiten Runde gegen Hauke Reddmann (Hamburg) weiter. Im Achtelfinale kommt gegen Martin (Bayern) das Aus. [OK]
 
Januar 1987  
Sportkontakte mit dem Osten: Bei Repräsentativbegegnungen mit Mannschaften aus den sozialistischen Ländern ist zu beachten, daß Verhandlungspartner der jeweilige Deutsche Spitzenverband bezw. der Deutsche Sportbund ist. - Anträge, Spielwünsche, Ort und Zeit sind an den jeweiligen Deutschen Spitzenfachverband zu richten. Kopien sind an den Landessportbund Berlin bezw. Den Berliner Fachverband zu senden. Der Verein, Verband aus dem sozialistischen Staat ist in k e i n e m Fall Ansprechpartner. (Mitteilung vom Deutschen Sportbund, Quelle MB 4/1987) [OK]
 
Januar 1987  
Die über Monate anhaltende Diskussion über die (Un-)Zulässigkeit des Rauchens im Turniersaal (Schach als Sport?! etc.) gipfelt im Bemühen, einen neuen Schachclub zu gründen. Das Mitteilungsblatt des BSV schreibt in der Nr.1/1987: "Eine Gruppe Berliner Schachfreunde hat bereits mit dem Verbandsverantwortlichen Alfred Seppelt Gespräche über die Gründung eines Vereins für Nichtraucher geführt; damit würde sich diese Gruppe von einem bestehenden Verein abtrennen. Es ist sicher, daß diese Entwicklung auch zur gegenläufigen Bewegung führen muß: der Gründung eines Vereins für rauchende Schachfreunde. Droht in der letzten Konsequenz die Spaltung des Verbandes? Wie sollte der Verband diese widerstreitenden, gegensätzlichen Prämissen unter einen Hut bringen?????????" (Das Problem regelt sich nach dem Zusammenschluss des Ost- und des Westberliner Schachs von allein.
 
   
...
Da in der DDR striktes Rauchverbot im Turniersaal besteht, sind die ostdeutschen Funktionäre in diesem Punkt kompromisslos. Jahre später begrüßen auch viele Raucher, dass die Turniersäle zu rauchfreien Zonen gemacht wurden.) [OK]
 
Februar 1987  
 Beginnend mit der Saison 1987/88 wird die BMM reformiert. Statt 6 gibt es nur noch 4 Ligen. [BSZ 71]
 
01.03.1987  
Wolfgang Borries (5½/7) gewinnt die Clubmeisterschaft des BSC Rehberge. Es folgen punktgleich mit 4½: Heinz Großmann, Hans-Joachim Zumhasch und Hans-Gert Bröder. Quelle: MB 3/1987 [OK]
 
April 1987  
Unter dem Namen "Zehlendorfer Königsjäger" bittet ein Verein (19 Mitglieder) um Aufnahme in den Berliner Schachverband. Es handelt sich um eine Abspaltung von SK Zehlendorf. Vorsitzender ist Michael Riedel (der Schachgemeinde auch als "ELO-Riedel" geläufig). Das MB 4/1987 erwähnt jahrelange Rechtsstreitigkeiten mit dem BSV, die von Verbandsseite gewonnen wurden: "Bis heute verweigert Herr Riedel die Herausgabe verbandsinterner Unterlagen, was den BSV zu bestimmten Gegenmaßnahmen veranlaßte. Es muß daher die Frage gestellt werden, inwieweit eine derartige Vorstandschaft für den Verband zumutbar ist, da es an dem notwendigen Vertrauen fehlt. Das Antragsschreiben nennt daher als Anschrift für den BSV auch nur den stellvertretenden Vorsitzenden Sven Schüle. Die Entscheidung des Vorstandes des BSV steht noch aus." [OK]
 
April 1987  
Das Mitteilungsblatt 4/1987 meldet, dass der diesjährige Berliner Meister erst noch im Stichkampf ermittelt werden muss. Die Laskeraner Mladen Muse und Dirk Paulsen sind auf Platz 1 und 2 (8½), Im Titelturnier folgen 3. Harald Lieb (SK Zehlendorf) mit 7½, 4. Ralf-Axel Simon (Lasker Steglitz) 7½, 5. Schacht (Lasker Steglitz) 6½, 6. Herbert Kauschmann (BfA) 5½, 7. Bachmann (SC Kreuzberg) 4½, 8. Werner Reichenbach (BfA) 4½, 9. Bernhard Schneider (Lasker Steglitz) 4, 10. Dr. Lehmann (SK Zehlendorf) 3½, 11. Riedel (SK Zehlendorf) 3, 12. Jürgen Brustkern (BSC Rehberge) 2½. [OK]
 
April 1987  
Im Mitteilungsblatt 4/1987 wird die Berliner Seniorenmeisterschaft reflektiert. 18 Spieler kämpften in den Räumen der BfA um den Hermann-Utecht-Wanderpokal. Die Turnierleitung lag in den Händen der Schachfreunde Etter und E.Fleischer. Nach 7 Runden Schweizer System wurde K.U.Müller (IBM) mit 5½ Punkten Berliner Seniorenmeister. 2. May (Lasker Steglitz) 5, 3. Etter (BfA) 5, 4. E.Fleischer (BfA) 4½, 5. Kurz (Verein?) 4½. 4 Punkte: Weschke (Eckbauer?), Engler, Lunow, Pietrowski (Verein?), Christ (Weisse Dame?), Wagenknecht (Verein?). Anm.: In der vorliegenden Abschlusstabelle waren die entsendenden Vereine nicht aufgeführt. [OK]
 
01.05.1987  
 Walter Tölg, BFA-Mitglied und Vorsitzender von Rotation, erhält den Vaterländischen Verdienstorden in Bronze. [SCHACH 6/1987, S.2]
 
03.05.1987  
Nichtrauchender Steinitz Lichterfelde - unter dieser Bezeichnung beantragte eine Gruppe Berliner Schachspieler die Aufnahme in den Berliner Schachverband. Genannt sind 8 Gründungsmitglieder. Den Vorstand bilden: D. Getzuhn, A. Langen, Th. Huismann. Quelle MB 5/1987 [OK]
 
12.05.1987  
Das Finanzamt befreit den Berliner Schachverband von der Körperschaftssteuer, weil er ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen Zwecken dient. Quelle MB 5/1987 [OK]
 
23./24.05.1987  
Beim Schachklub Lampertheim kommt es zum Vergleich Nord - Süd. Er endet an 20 Brettern 16½:23½. Der Süden wird durch die Verbände Badens und Württembergs (je 10 Bretter) vertreten. Im "Norddeutschen Bund" vereinen sich Berlin, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein mit je 4 Brettern). An Brett 2 spielte Dirk Paulsen (2:0 gegen Robert Vogel, später SK Zehlendorf), an Brett 11: Harald Lieb (½:1½), an Brett 15: Ralf-Axel Simon (2x remis) und an Brett 17: Jürgen Brustkern (½:1½). Berlin spielt also 4:4. [OK]
 
28.05.1987  
Der o.g. Nichtraucherverein nennt sich nun offiziell 1.Nichtraucher-Schachclub Lichterfelde und wird mit Wirkung vom 1.6.87 in den Berliner Schachverband aufgenommen. Vorsitzender ist Detlef Getzuhn. [OK]
 
28.05.1987  
In Kiel findet die Norddeutsche Blitzmannschaftsmeisterschaft statt (Vierermannschaften, doppelrundig). Mit 27 Punkten (76,5 BP) erreicht der SC Kreuzberg den Titel und verweist den Hamburger SK und Werder Bremen auf die Plätze. SK 6. SK Zehlendorf, 9. König Tegel 9. Für den ungeschlagenen SCK starteten: Glienke (13½), Marschner (19), Lehmann (20½) und Konieczka (23½). [OK]
 
Mai 1987  
Brigitte Große-Honebrink (SC Kreuzberg) gewinnt mit 5/6 die Berliner Damenmeisterschaft. Zweite ist Juliane Woitinski (SK Tempelhof) 4½, 3. Paskarbis (Lasker Steglitz) 4½, 4. Barbara Pehnke (SV Wilmersdorf) 3., 5. Klevenow (SK Tempelhof), 6. Bolz (Humboldt-Wedding) 1, 7. R.Höfel (Caissa Hermsdorf) [OK]
 
Mai 1987  
Lutz Steinhardt (SC Kreuzberg) gelingt mit 7,0 aus 10 im A-Klassenturnier beim SK Tempelhof der Aufstieg in die M-Klasse. Knapp dahinter auf den undankbaren Plätze: Franko Mahn (Lasker) und Stephan Busemann (SC Kreuzberg). [OK]
 
Mai 1987  
Thomas Wiegand: Die diesjährige BPMM wurde erstmals ohne die Bundesligisten ausgetragen, da diese Mannschaften automatisch für die 1.Hauptrunde auf Bundesebene qualifiziert sind. ... Der Titelverteidiger Rehberge mußte bereits in der Qualifikationsrunde gegen SFrN die Segel streichen, Wilmersdorf erwischte es gegen den Angstgegner Humboldt-Wedding, und auch Zehlendorf hatte einige Mühe gegen Tempelhof. Eigentlich nur die beiden Finalisten zogen ruhig ihre Bahn, und nachdem Gastgeber König Tegel im vorweggenommenen Endspiel gegen Zehlendorf die Oberhand behielt, ließen sich die Tegeler auch von der BfA nicht mehr die Butter vom Brot nehmen. [OK]
 
Mai 1987  
 Paul Osinski (Post) gewinnt das 4.Einladungsturnier der BSG Medizin Marzahn. [BSZ 32]
 
17.06.1987  
Die Schachfreunde Neukölln richten die Blitz-Einzelmeisterschaften der Jugend. In 4 Vorrundengruppen qualifizierten sich die Plätze 1-4 fürs A-Finale, 5-8 fürs B-Finale. Meister wurde Oliver Zierke (König Tegel) vor Lars Thiede (Zitadelle Spandau), Alexander Lawrenz (Zitadelle Spandau). Im B-Finale siegt Hendrik Schulenburg (Lasker) vor Fred Fitzner (SV Wilmersdorf). [OK]
 
21.06.1987  
Die Jugend-Blitz-Mannschaftsmeisterschaft beim SV Wilmersdorf sieht König Tegel I vorn. Es folgen SV Wilmersdorf I, Schachfreunde Neukölln I, Hermsdorf und Weisse Dame I. Im Sechzehnerfeld befinden sich 4 Mannschaften der Schfr Neukölln. [OK]
 
Juni 1987  
Einen geteilten 18.Platz erreichen Werner Reichenbach und Dirk Paulsen (18 aus 35) bei der Deutschen Blitz-Meisterschaft in Eschweiler, welches Georg Seul vor Gerald Hertneck gewinnt (36 Teilnehmer). [OK]
 
16.08.1987  
 GM Waleri Tschechow führt mit NWZ 2525 die Berliner Rangliste an. IM Hans-Ulrich Grünberg (2450) und IM Gernot Gauglitz (2430) folgen auf den Plätzen. [BSZ 17]
 
22./23.08.1987  
Es kommt endlich zum Stichkampf der beiden Laskeraner Mladen Muse und Dirk Paulsen um die Berliner Meisterschaft. Der Stichkampf endete 1:1, somit behielt Mladen Muse den Titel. [OK]
 
11.09.1987  
Alfons Henske tritt als Mitteilungsblatt-Redakteur zurück. Er hatte seit 1976 (!) die Redaktion inne und scheidet aus dem Amt wegen Unstimmigkeiten mit dem BSV. Der neue Redakteur ist Dieter Kapschies. [OK]
 
Dezember 1987  
 Weihnachts-Blitzturnier im Sport- und Erholungszentrum (42 Teilnehmer, 4 Gruppen). Im Finale gewann der 20jährige Bezirksligaspieler Matthias Schöwel (TSG Oberschöneweide) knapp mit 5 punkten vor Wolfgang Fiedler (Motor Berolina) 4½, Jan Ringel (Post), Stephan Schliebener (Chemie Weißensee) je 4, Hoppe (Medizin) 3½, Melchert (Chemie Köpenick) 3, Hilger und Hetey je 2. [Frank Hoppe in SCHACH 2/1988, S.43]
 
Dezember 1987  
 BVK Berlin führte in 5 Runden das 8.Weihnachts-Turnier durch. Männer A (26): Der erst 14jährige Roland Boewer 4½ gewann vor dem 15jährigen Christian Schramm 4 (beide Post) und dem 17jährigen Stefan Lorkowski (AdW) 3½. Es folgten: Hoppenheidt (Anton Saefkow), Schäfer (Einheit Perleberg), Hodek (CSSR) je 3½. Männer B (10): 1. Fritz Jegzentis (Motor Weißensee) 5. Frauen (16): 1. Nicole Rudzinski 4½, 2./5. Andrea Hähnel (beide Perleberg), Kerstin Floßmann (AdW), Heike Wolf, Berit Sauer je 3½ (beide BVK). [Frank Hoppe in SCHACH 2/1988, S.43]
 
Dezember 1987  
 International renommierte Mannschaften waren Ende 1987 aus Anlaß der 750-Jahr-Feier zu Gast in der Hauptstadt bei AdW Berlin: Lok Olomouc (CSSR-Mannschaftsmeister 1987), langjähriger Partner der Berliner, und Legion Warschau (polnischer Meister 1986). Das Feld komplettierte Ex-Oberligist Rotation Berlin.
Ergebnisse: AdW Berlin - Lok Olomouc 4:4, Rot.Berlin - Legion Warschau 3½:4½, Warschau - AdW 4:4, Olomouc - Rotation 3:5. Mit Stadtrundfahrt und geselligem Beisammensein eine gelungene Veranstaltung. [Dieter Urban in SCHACH 2/1988, S.43]
 
1987  
 Die BSG Medizin Marzahn heißt jetzt BSG Medizin Berlin. Durch die Spaltung von Marzahn und Hellersdorf, einigt sich die BSG nach kontroversen Diskussionen auf den neuen Namen.
 
1987  
 Annähernd 2800 Spieler spielen in Berlin organisiert Schach. [SCHACH 6/1987, S.1]
 
1987  
 Journalistenmeister der Hauptstadt 1987 wurde Dagobert Kohlmeyer (Radio Berlin International). Bei seinem zweiten Titelgewinn erreichte er 7½ Punkte und verwies Dr.Joachim Eichler (S-Bahn-Funke) 7, Steffen Lohse (dlb aktuell) und Hans Moritz (Der Morgen) je 6½ auf die nächsten Plätze. Titelverteidiger Heinz Stern (Freie Welt) belegte den siebten Platz. [SCHACH 6/1987, S.44]
 
1987  
 Uwe Schipke verstorben
Völlig unerwartet und für uns alle unfaßbar verstarb das langjährige BFA-Mitglied Uwe Schipke im Alter von 46 Jahren. Vor mehr als 20 Jahren begann er seine ehrenamtliche Tätigkeit in der Technischen Kommission und entwickelte sich bald zum Verantwortlichen der Berliner Mannschaftsmeisterschaften in neun Leistungsklassen, der Pokalmeisterschaften und zahlreicher Turniere. Trotz dieser umfangreichen Aufgaben übernahm er vor einiger Zeit die Finanzkommission.
Mit Uwe Schipke verliert das Berliner Schach einen unermüdlichen Freund, der sich mit ganzem Herzen und hohem Einsatz unschätzbare Verdienste erworben hat. Wir werden sein Wirken bewahren und sein Andenken in Ehren halten. [Walter Tölg in SCHACH 7/1987, S.43]
 
1987  
 WBK führte das 11.Schnellturnier mit 36 Teilnehmern durch. Nach 7 Runden gewann Thilo Keskowski (Rot.Kunst) überlegen mit 6½ Punkten. 2. Andreas Wenzel (WBK), 3. Reinhold Jatzko (TSG), 4. Worner (SG Weißensee) je 5, 5. Petkow (Friesen), 6. Sebastian (TSG Fredersdorf), 7. Maetzing (Narva), 8. Beyer (Chemie Weißensee), 9. Hebert (BWF Marzahn), 10. Franke (Medizin) je 10½. [Frank Hoppe in SCHACH 8/1987, S.43]
 
1987  
 Beim Freundschaftstreffen zwischen AdW und Motorlet Prag siegten die Gastgeber 6½:1½. Das Blitzturnier sah mit Dr.Baum, Ellenberg und Dr.Kupfer je 13 aus 15 drei AdW-Spieler vorn. [SCHACH 9/1987, S.43]
 
1987  
 Im Sport- und Erholungszentrum wurde unter Leitung von Armin Heintze die SEZ-Meisterschaft im Blitzschach durchgeführt. Zuvor kommentierte IM Marion Heintze eine Großmeisterpartie. 30 Schachfreunde spielten in 4 Gruppen jeweils 2 Finalteilnehmer aus. Das ausgeglichene A-Finale gewann Bernd Chod (BTB Zentrum) vor Thilo Keskowski (Rot.Kunst) je 5:2, K.Welke (Lok Oberspree), C.Schramm je 4, Hoppe, Jan Ringel (DDR-Meister AK 13/14) je 3, Schult, Kappa (Andreas Kapa oder Klaus Kapr ?) je 2. [Frank Hoppe in SCHACH 11/1987, S.43]
 
1987  
 WBK führte das 12.Schnellturnier durch (34 Teilnehmer). Es endete mit dem überraschenden Sieg des Magdeburgers Uwe Hoffmann. Spitze: 1. Hoffmann (TU Magdeburg), 2. Matthias Schöwel (TSG Oberschöneweide) je 5½, 3./4. Heyne (Post), Rietz (WBK) je 5, 5./10. Stiefel (Motor Gotha), Albrecht (Motor Suhl), Hoppe (Medizin), Woyte (WBK), Schlesing (BWF Marzahn), Linkersdorff (WBK) je 4½. [Frank Hoppe in SCHACH 11/1987, S.43]
 
1987  
 Das Werner Golz-Lothar Zinn-Gedenkturnier gewann Dietmar Gieritz (Rotation) vor Matthias Schöwel (TSG Obersch.) je 8, 3. F.Kimpinsky (Empor HO) 7, 4. W.Thormann (AdW) 6, 5. G.Schönfeld (Post) 5, 6. U.Bittorf (Chemie Köpenick) 4½, 7./8. R.Horn, M.Hahlbohm (beide TSG) je 4, 9. W.Rohde (AdW) 3½, 10. G.Billing (Einh.Friesen) 3, 11. S.Brännström (AdW) 2. Einschließlich Vorrunden waren 26 Sportfreunde beteiligt. [Dieter Urban in SCHACH 2/1988, S.43]
 

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