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Liebe Schachfreunde, beim Schach-Club Kreuzberg e.V. findet immer am Donnerstag "Schachtraining" statt! Die Trainingszeiten sind: von 18.00 Uhr - 19.30 Uhr für Anfänger und Wiedereinsteiger! Schachtrainer ist SF "Jan Kretzschmar". Nähere Informationen sind auf der Homepage des SCK e.V. zu finden! Die Teilnahme ist kostenfrei. Gäste sind immer sehr herzlich willkommen!

  Chronik des Jahres 1937

Die Daten wurden "Ranneforths Schachkalender 1938" entnommen.

18.01.1937  
SVg Eckbauer - SG Lorenz 65½:27½.
 
14.-21.03.1937  
Fritz Sämisch gewinnt das Jubiläumsturnier der Berliner Schachgesellschaft.
 
10.04.1937  
Einen telefonisch ausgefochtenen Wettkampf Berlin gegen Hamburg gewann Berlin mit 6:4.
 
30.05.-06.06.1937  
Beim Rundenturnier des Groß-Deutschen Schachbundes in Bad Elster teilt Ludwig Rellstab den ersten Preis mit Bogoljubow. Kurt Richter wird hinter Paul Michel Vierter. Fritz Sämisch erreicht Platz 6 unter 10 Teilnehmern.
 
13.-20.06.1937  
Bad Saarow: Beim Vorturnier für die Deutsche Meisterschaft gewinnt überraschend Wilhelm Kuppe (SG Eckbauer) vor Kurt Richter und Bogoljubow.
 
15.06.-09.07.1937  
Kemmern bei Riga: Bei einem starkbesetzten internationalen Turnier in Lettland erreicht Rellstab den 13.Platz. Salo Flohr gewinnt vor Petrow und Reshevsky.
 
08.-10.07.1937  
Bochum: Wilhelm Kuppe wurde beim Turnier zum 35jährigen Bestehen des Bochumer Schachvereins Achter von zehn Teilnehmern.
 
18.-20.07.1937  
Bad Nauheim: Fritz Sämisch wird mit 1 aus 6 Vierter eines Turniers mit Euwe, Aljechin und Bogoljubow.
 
26.07.-01.08.1937  
Bei der Deutschen Meisterschaft in Bad Oeynhausen gewinnt der Kölner Kieninger. 2.Kurt Richter, 3.Ludwig Rellstab.
 
15.08.1937  
Karl Helling stirbt.
 
20.-26.08.1937  
Ludwig Rellstab gewinnt ein internationales Turnier in Zoppot ungeschlagen.
 
26.09.-04.10.1937  
Ein zweites Meisterturnier anläßlich des 110jährigen Bestehens der Berliner Schachgesellschaft gewann der Argentinier Guimard vor Rellstab und Kieninger.
 
03.-10.10.1937  
Magdeburg: Reinhardt (Altona) gewinnt das von-Holtzhausen-Gedenkturnier vor L.Engels, Rellstab und Sämisch.
 
17.11.1937  
Berlin-Norden 79 gewinnt vor Eckbauer und Wilmersdorf je 38.
 
17.11.1937  
Wettkampf: Reichsbahn und Dresdner Bank 42, AEG und Allianz 32.
 
1937  
Ludwig Rellstab gewinnt die Berliner Meisterschaft.
 
1937  
Die Anwesenheit der Stockholmer argentinischen Mannschaft in Berlin gab Anlaß zu einem Blitzturnier in der Berliner Schachgesellschaft, aus dem Guimard (Argentinien) mit 12½ Punkten als Sieger hervorging vor Kuppe 10½, Bolbochan und Mross 10, Wächter 9, B.Koch 8, Czaya und Piazzini 7½.
 
1937  
Ein Turnier der Schachgruppe Lorenz hatte das Ergebnis: Rellstab 8, Czaya und B.Koch 6, Schlage 5½, Brosow und Szczepaniak 4½, Putz 4, Fröhlich 3, Hilgers 2½, Haum 1.
 
1937  
Eckbauer wird Berliner Vereinsmeister mit 35½ Punkten knapp vor der SG Lorenz (35 Punkte).
 
1937  
Der Pankower Springer tourt durch die Niederlausitz und besiegt Kottbus 17½:1½ und Spremberg 88:52.
 
1937  
Orte mit täglichem Schachverkehr: Kaffee Victoria, Unter den Linden 46
Moka-Efti, Ecke Leipziger und Friedrichstr.
Restaurant Trumpf (Kempinski), an der Gedächtniskirche
Berliner Sg., W 15, Lietzenburger Str.36
 
1937  
Der Berliner Schachverband gehört zum Großdeutschen Schachbund. Der Leiter des BSV und Leiter des Bezirks Westen ist Ehrhardt Post (Berlin-Charlottenburg I, Kirchplatz 2 IV), Stellvertreter und Leiter der Sport- und Werkvereine J.Feier (Berlin SW 29, Kottbuser Damm 86/87), Schatzmeister Hauser (Berlin-Mariendorf, Dorfstr.36), Pressewart Kurt Schirm (Berlin-Mariendorf, Westphalenweg 3). Die Geschäftsstelle befindet sich in Charlottenburg, Kirchplatz 2.
Leiter des Bezirks Süden ist Otto Bergmann (Berlin-Steglitz, Elisenstr.6 I), Leiter Bezirk Osten: Karl Miehe (Berlin-Schöneberg, Grunewaldstr.87), Leiter Bezirk Norden: Edmund Barth (Berlin NW 21, Havelberger Str.6).
 
1937  
In der Deutschen Schachgemeinschaft der NSG "Kraft durch Freude" wird die Gaugruppe Berlin durch Fritz Majer (Berlin SO 16, Freiimfelderstr.74/75) vertreten. Diese Schachgemeinschaft übernahm die Betriebsschachgruppen, der Großdeutsche Schachbund ist weiterhin für das sogenannte Kampfschach verantwortlich und ist die alleinige offizielle Vertretung Deutschlands gegenüber dem Weltschachbund.
 
1937  
Zu Berlins bekanntesten Schachspielern zählen
L. de Ball (Berlin N 4, Wöhlertstr.18 II),
Hermann Bartels (Berlin-Grunewald, Hubertus-Allee 1),
G.Buchmann (Berlin-Neukölln, Friedelstr.26),
Dr.Kurt Dittrich (Neuenhagen, Königsallee 73),
Dr.R.Dührssen (Berlin W 15, Fasanenstr.59),
Rudolf Elstner (Berlin S 42, Alexandrinenstr.33),
E.Hasselkus (Berlin-Lankwitz, Kaiser-Wilhelm-Str.122a),
W.Horn (Postamtsmann, Berlin-Wilmersdorf, Stenzelstr.44 I),
Paul F.Johner (Charlottenburg 5, Witzlebenstr.40),
Berthold Koch (Berlin N 58, Treskowstr.7),
Willi Koslowski (Berlin-Lichterfelde, Blaumeisenweg 1),
Dr.Adolf Kraemer (Berlin SW 11, Hafenplatz 5),
Paul Michel (Berlin W 30, Nollendorfstr.7 V.III b/Bieler),
Robert Oehlschläger (Berlin N 65, Nazarethkirchstr.46 v.IV),
Helmut Pruske (Berlin W 30, Hohenstaufenstr.69),
Heinrich Ranneforth (Berlin-Wilmersdorf, Wilhelmsaue 25),
Ludwig Rellstab (Berlin-Nikolassee, An der Rehwiese 31),
Kurt Richter (Berlin-Karlshorst, Dönhoffstr.29),
Fritz Sämisch (Berlin-Pankow, Wetterseestr.11),
Eduard Schildberg (Berlin-Friedenau, Hackerstr.3),
Willi Schlage (Berlin O 17, Rochowstr.7),
E.Schmidt (Oberstleutnant a.D., Berlin-Charlottenburg, Luisenplatz 4),
Bruno Sommer (Lehrer, Berlin N 65, Brüsseler Str.7),
Bruno Ullrich (Berlin W 8, Taubenstr.54),
Heinrich Witwer (Berlin-Schöneberg, Gothenstr.20).
 

BSV © 19.07.2007

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