| 23.01.1891 |
Simultan Schallopp |
| Herr E.Schallopp führt in der Berliner Schachgesellschaft ein Massenspiel gegen 30 Gegner mit dem glänzenden Erfolg durch, dass er 25 Partieen gewann, 3 remis machte und nur 2 verlor. [Deutsche Schachzeitung Nr.2 Februar 1891, S.63] |
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| 28.04.1891 |
von Bardeleben gegen von Scheve |
| Heute wurde ein zwischen den Herren C.v.Bardeleben und Th.v.Scheve vereinbarter Wettkampf als remis mit +4½ zu +5½ (Th.v.Sch.) abgebrochen. Die interessantesten Partieen daraus werden in der Deutschen Schachzeitung veröffentlicht werden. [Deutsche Schachzeitung Nr.5 Mai 1891, S.156] |
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| April 1891 |
Leipzig nimmt Herausforderung an |
| Die Offerte der "Berliner Schachgesellschaft" zu einem Correspondenzwettkampf ist jetzt von der "Augustea" angenommen worden. Es handelt sich um zwei Correspondenzpartieen; die Bedingungen sind ganz dieselben wie bei dem letzten Schachkampf zwischen den beiden Clubs, aus welchem bekanntlich die "Augustea" siegreich hervorging. [Deutsche Schachzeitung Nr.4 April 1891, S.120] |
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| Juni 1891 |
Wettkampf verschoben |
| Der Beginn des Correspondenzwettkampfes zwischen der "Augustea" Leipzig und der "Berliner Schachgesellschaft" ist auf Wunsch von Berlin bis zum October d.J. hinausgeschoben worden. [Deutsche Schachzeitung Nr.6 Juni 1891, S.190] |
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| Juni/Juli 1891 |
Walbrodt besiegt Schallopp |
| In einem kleinen Wettkampf zwischen E.Schallopp und A.Walbrodt blieb letzterer Sieger mit fünf Gewinnpartieen bei drei Verlustpartieen und einer Remise. Der Match begann für Walbrodt äusserst ungünstig. Schallopp gewann die erste, dritte und vierte Partie, die zweite endete mit Remis, dann verlor aber der bekannte Meister fünf Partieen hintereinander gegen seinen jugendlichen Gegner. [Deutsche Schachzeitung Nr.8 August 1891, S.253] |
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| Juni/Juli 1891 |
Holländer besiegt von Bardeleben |
| Auch zwischen K.Holländer und C.v.Bardeleben wurde gleichzeitig ein Wettkampf zum Austrag gebracht. Holländer gewann denselben mit drei zu zwei Gewinnpartieen bei sieben Remisen. [Deutsche Schachzeitung Nr.8 August 1891, S.253] |
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| August 1891 |
Walbrodt besiegt Keidanski |
| Ende August hat A.Walbrodt auch H.Keidanski in einem kleinen Wettkampf mit dem schliesslichen Resultat von +5 zu +1 besiegt. [Deutsche Schachzeitung Nr.11 November 1891, S.354] |
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| 18.09.1891 |
Simultan Walbrodt |
| Heute gab A.Walbrodt in der Berliner Schachgesellschaft eine Simultanproduktion an 20 Partieen, von denen er binnen 4 Stunden 18 gewann, 1 verlor und 1 zum Remis führte. [Deutsche Schachzeitung Nr.11 November 1891, S.354] |
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| Oktober 1891 |
Walbrodt fordert von Scheve heraus |
Herr A.Walbrodt, welcher in Folge seines Sieges im Wettkampf mit Schallopp von sich reden machte, hat auch Herrn von Scheve zu einem Match herausgefordert. Der Kampf begann am 14.October d.J. und endete die erste Partie nach hartnäckigem Streite mit Remis. Der Einsatz beträgt 100 Mark. Sieger ist, wer zuerst 5 Partieen gewinnt; die ersten drei Remispartien zählen nicht; gespielt wird Mittwoch und Sonnabend Nachmittags im Schillergarten, Bellevuestr.20. [Deutsche Schachzeitung Nr.11 November 1891, S.354] |
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| Oktober/November 1891 |
Unentschieden |
| Der Wettkampf v.Scheve - Walbrodt ist als unentschieden abgebrochen worden, nachdem jeder Spieler 4 Partieen gewonnen hatte und 2 mit Remis endeten. [Deutsche Schachzeitung Nr.12 Dezember 1891, S.381] |
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| 10.11.1891 |
Rekordmitgliederzahl bei der Berliner Schachgesellschaft |
| Die Berliner Schachgesellschaft zählt gegenwärtig 106 Mitglieder, eine Anzahl, die bisher nie erreicht wurde. Am 10.November begann das Winterturnier, welches in drei Klassen gespielt wird. Die erste Klasse besteht aus den Herren: v.Bardeleben, Caro, Holländer, Keidanski, Dr.B.Lasker, Dr.Lewitt, Schallopp, Scheve, Teichmann, Walbrodt, Wehner und Dr.Wolf. Diese Namen lassen auf eine Anzahl interessanter Partieen hoffen. [Deutsche Schachzeitung Nr.12 Dezember 1891, S.381] |
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| November 1891 |
Wettkampf verschoben II |
| Der geplante Correspondenzwettkampf mit Berlin, dessen Beginn auf Wunsch von Berlin bis zum October hinausgeschoben wurde, ist jetzt auf Wunsch von Leipzig abermals vertagt worden, da Hr.Dr.M.Lange eine längere Reise angetreten hat und die Herren J.Mieses und Dr.H.v.Gottschall durch ihr Preisrichter-Amt im 7.Problemturnier des Deutschen Schachbundes zu sehr in Anspruch genommen sind. [Deutsche Schachzeitung Nr.11 November 1891, S.354] |
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